Oktober 16, 2019

Bachelor in Paradise 2019 - Die Gefühle haben Schweigepflicht

Wer bei Bachelor und Bachelorette auf RTL keine Liebe fand, darf es mit Bachelor in Paradise erneut versuchen. Hier schreibe ich über den vergnüglichen Auftakt.

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Oktober 15, 2019

Zum 20-jährigen Jubiläum von Fight Club

Vor 20 Jahren kam Fight Club in die Kinos. Zunächst ein kommerzieller Flop, hat sich der Film von David Fincher schnell zum aufdringlichen Klassiker gemausert.

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September 29, 2019

Kurzer Hasskommentar zu Kevin Feige

An der Marvelisierung des Star Wars-Universums arbeitet Disney seit der Übernahme von Lucasfilm. Nun darf Kevin Feige die Marke persönlich zu Grabe tragen.

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August 23, 2019

Heimkino: DRAGGED ACROSS CONCRETE

Ins Kino hat es Dragged Across Concrete leider nicht geschafft, auch der dritte Film von S. Craig Zahler erscheint hierzulande direkt auf DVD und Blu-ray. 

Über ihn und die Einwände der Kritik schreibe ich auf moviepilot.

August 14, 2019

Toy Story 4 - Wie Pixar von Disney ruiniert wurde

Seit der Übernahme durch Disney steckt das ehemals souveräne Animationsstudio Pixar in einer künstlerischen Krise. Wo ist die Experimentierfreude geblieben?

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Juli 19, 2019

Podcast: STRANGER THINGS S03

Sascha Brittner und ich sprechen über die dritte Staffel der Netflix-Nostalgieserie Stranger Things. Zu hören auf PewPewPew oder direkt bei Soundcloud.

Juli 13, 2019

Netflix-Filme müssen vor Netflix gerettet werden

Netflix veröffentlicht Eigenproduktionen bislang nicht auf DVD und Blu-ray. Das ist ein Fehler. Im Vergleich zu physischen Medien besitzt Streaming deutliche Nachteile.

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Juni 27, 2019

Gehobener Grusel – Über ein Horrorkino, das sich selbst verachtet

Als Erhebung des Genres wird momentan ein Trend gefeiert, der Horrorfilme vor ihren Affekten schützt. Die dafür aufgemachten Kategorien offenbaren ein tristes Verständnis von Kino im Allgemeinen und Horror im Besonderen.

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Mai 31, 2019

Podcast: GAME OF THRONES S08E06

Jenny Jecke, Sascha Brittner, Matthias Hopf und ich sprechen über die allerletzte Folge von Game of Thrones. Zu hören auf PewPewPew oder direkt bei Soundcloud

Mai 30, 2019

Kino: THE ARTIST AND THE PERVERT

Der österreichische Komponist Georg Friedrich Haas, der als einer der wichtigsten Vertreter der Spektralmusik gilt, und die afroamerikanische Sexualpädagogin und Autorin Mollena Williams-Haas suchten 40 Jahre lang nach dem richtigen Partner. Nun leben sie glücklich und offen in einer BDSM-Beziehung, in der Mollena 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche Georgs "Sklavin" und Muse ist, und er ihr "Meister". Beatrice Behn und René Gebhardt haben das Paar ein Jahr lang begleitet.

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Mai 24, 2019

Game of Thrones: Die Kritik an Staffel 8 ist Unsinn

Mit einer Fan-Petition und Tiefstwertungen soll das letzte Kapitel von Game of Thrones abgestraft werden. Doch die negativen Reaktionen auf Staffel 8 sind völlig überzogen.

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Mai 19, 2019

Zum 20-jährigen Jubiläum von Star Wars: Episode I

Vor 20 Jahren riss Star Wars: Episode I tiefe Wunden ins Fandom. Gerechtfertigt war der Hass gegen das Prequel nie. Es zählt zu den schönsten Filmen der Reihe.

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Mai 17, 2019

Podcast: GAME OF THRONES S08E05

Sascha Brittner, Matthias Hopf, der Cannes-Cameo von Jenny Jecke und ich sprechen über die fünfte Folge der achten und letzten Staffel Game of Thrones. Zu hören auf PewPewPew oder direkt bei Soundcloud.

Mai 12, 2019

Podcast: GAME OF THRONES S08E04

Besser spät als nie: Jenny Jecke, Sascha Brittner, Matthias Hopf und ich sprechen über die umstrittene vierte Folge der achten und letzten Staffel Game of Thrones. Zu hören auf PewPewPew oder direkt bei Soundcloud.

Mai 03, 2019

Marvel-Fans, empfindliche Fans

Fankultur kann toxisch sein. Beobachten lässt sich eine Unfähigkeit zur Auseinandersetzung, die mit Kritikabwehr und übertriebener Spoiler-Angst einhergeht. (Vorerst) Letzte Worte zu Avengers: Endgame.

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Mai 02, 2019

Podcast: GAME OF THRONES S08E03

Jenny Jecke, Sascha Brittner, Matthias Hopf und ich sprechen über "The Long Night", die grandiose dritte Folge der achten und letzten Staffel Game of Thrones. Zu hören auf PewPewPew oder direkt bei Soundcloud.

Mai 01, 2019

Der Erfolg von Avengers: Endgame ist eine Katastrophe

Avengers: Endgame sorgt für Rekordeinnahmen, doch klingeln tun allein die Kassen von Walt Disney. Der Erfolg des Films sollte nicht vergessen lassen, welchen Preis das Kino und seine Betreiber für ihn zahlen.

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April 24, 2019

Podcast: GAME OF THRONES S08E02

Jenny Jecke, Sascha Brittner, Matthias Hopf und ich sprechen über die zweite Folge der achten und letzten Staffel Game of Thrones. Zu hören auf PewPewPew oder direkt bei Soundcloud.

April 20, 2019

Sex, Zensur und die Grenzen von MeToo

Haben Richtlinien zur Inszenierung von Nacktheit etwas mit Zensur zu tun? Können Filme die Welt retten? Und wo ist eigentlich der Sex geblieben? Über Chancen und Grenzen des Einflusses von MeToo auf die Unterhaltungsproduktion.

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April 19, 2019

Podcast: GAME OF THRONES S08E01

Jenny Jecke, Sascha Brittner, Matthias Hopf und ich sprechen über die erste Folge der achten und letzten Staffel Game of Thrones. Zu hören auf PewPewPew oder direkt bei Soundcloud.

April 17, 2019

Wie MeToo sich auf Filme und Serien auswirkt

In Hollywood zog die MeToo-Bewegung personelle Konsequenzen und Änderungen der Unterhaltungsproduktion nach sich. Zur sensibleren Umsetzung von Nackt- und Sexszenen haben HBO und Netflix sogar einen neuen Job kreiert.

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April 13, 2019

Podcast: TRUE DETECTIVE S03

Sascha Brittner und ich sprechen über die komplett unter dem Radar gelaufene dritte Staffel von True Detective. Zu hören auf PewPewPew oder direkt bei Soundcloud.

März 26, 2019

Kino: DUMBO (2019)

Das erste Drittel ist wunderschön, der Anfang ganz besonders. Für die aus Kino solcher Größenordnung nun endgültig verbannte Titelsequenz springt, wie im 1941 veröffentlichten Original, ein fahrender Zug ein, auf den Bilder von Handlung und Figuren projiziert werden, derweil Danny Elfman den anrollenden Karneval mit einer Ausgelassenheit begleitet, die Tim Burtons nicht gerade felliniesken Filmen jüngeren Datums fehlt. Und wenn der versehrte Kriegsheimkehrer Colin Farrell dem Zug zur großen Verunsicherung seiner am Bahnhof wartenden Kinder einarmig entsteigt, ist das einer der seltsam berührenden, von noch unbekannten Figuren ausgehenden Momente, wie sie Burton früher mühelos gelangen. In Edward Scissorhands hatte uns Avonberaterin Peg schon auf ihrer Seite, bevor sie das im Autorückspiegel erblickte Schloss mit dem schüchternen Bewohner zu inspizieren gedenkt. Vielleicht brennt man für Burton-Helden sofort oder eben nie. 

Einem schnell Feuer fangenden Publikum macht es seine Dumbo-Neuauflage somit leicht. Die Wiedervereinigung von Michael Keaton und Danny DeVito ist reine Bestechung, genauso wie Alan Arkins Besetzung (in Edward Scissorhands spielte er den treudoofen, geistig und räumlich immer leicht abwesenden Mittelklassevater), und bestechliche Fans der neuen Burton-Muse Eva Green gibt es wahrscheinlich ebenfalls reichlich (ich bin mir noch unsicher, ob aus der Zusammenarbeit eine Seelenverwandtschaft oder Altmännerromantik spricht). Die Figuren, vor allem DeVito als Anführer der liebenswerten Überlebenskünstler im Zirkus, bereiten großes Vergnügen, von der Meerjungfrau bis zum riesigen Gewichtheber lassen sie erahnen, dass Burton ein Herz fürs rastlose Milieu hat, wenn auch nicht unbedingt für den Zirkus an sich, sondern eine mit ihm verknüpfte Idee von Zweckgemeinschaft, die Ausgestoßenen eine Ersatzfamilie ermöglicht. 

Gestört, nämlich ins erzählerische Gleichgewicht gebracht, wird das Burton-Revival dann von seiner Titelfigur. Mit Dumbo bzw. der Dumbowerdung des fliegenden Elefanten kommen Plot und Dringlichkeit, akzelerierte Handlung und ausagierte Emotionen, An- wie Aussprachen und die alles überzuckernde Disney-Sahne in den Film. Ab der zweiten, neu gesponnenen Hälfte der Geschichte (die das lediglich 60 Minuten dauernde Original um einen Schauplatzwechsel und menschliche Antagonisten erweitert) scheint Burton dem Tempo machenden Script von Ehren Kruger hinterher zu inszenieren; sein eigentlich gut begründetes Desinteresse an Gradlinigkeit gibt er für die nicht sehr spannende Frage auf, ob Dumbo dem sinistren Besitzer eines Vergnügungsparks entkommen und seine ausrangierte Mutter finden wird (die in der Gruselattraktion des Parks haust, wo Burtons schauerromantische Prägung nur noch ein ästhetisch perpetuiertes Überbleibsel ist). 

Zum Disney-Konzern pflegte Burton bisher ein sympathisch ambivalentes Verhältnis. Jahrelang arbeitete er als Zeichner niedlicher Tiere in der Kunstschule CalArts, bevor das Studio die Kurzfilme Vincent und Frankenweenie produzieren und im Archiv verstauen ließ (der heute als Disney-Film beworbene Nightmare Before Christmas erschien 1993 über den Umweg von Tochtergesellschaft Touchstone). Für Alice im Wunderland, seiner Rückkehr ins Maushaus, stellte sich Burton 2010 wider besseres Wissen als Erfüllungsgehilfe zur Verfügung. Der Erfolg des Films zementierte einen wesentlichen Geschäftszweig der aktuellen Disney-Firmenpolitik, die das Studio durch Verengung seines allein mit Neuauflagen hauseigener Katalogtitel, Animationsfortsetzungen sowie Produkten der eingekauften Marken Star Wars und Marvel bestückten Programms zum einträglichsten Hollywoodunternehmen ohne ernstzunehmende Konkurrenz macht. 

Allenfalls oberflächlich hält Dumbo, der sich wie Alice im Wunderland als Realfilmversion eines Disney-Zeichentrickklassikers begreift, jener vorteilhaft-biographischen Lesart stand, die seine Erzählung vom kommerziell ausgebeuteten Elefanten mit Burtons eigenen Studioerfahrungen zusammenbringt. Tatsächlich reflektieren in der zweiten Hälfte des Films nicht die rigorose Vermarktung und der über Leichen gehende Erfolgsdruck eine dem Unternehmen ähnliche Kompromisslosigkeit, sondern verkörpert der Schlappohrenprotagonist selbst die zweifelsfrei affirmative Idee vom Disney-Branding. Als vermeintlicher Sonderling, der einen Nach- zum Vorteil wendet, bewegt sich Dumbo nur so lange auf Burton-Linie, wie er im Disney-Sinne anpassungs- und also marktfähig bleibt. Beschwippst von Rosaelefanten träumen darf der kleine Held 2019 deshalb nicht mehr. Burton musste die tollste Sequenz des Originalfilms gegen schnell verpuffende Seifenblasen eintauschen.

Februar 25, 2019

Kino: CAN YOU EVER FORGIVE ME?

Mag sein, dass meine persönliche Abneigung gegenüber bestimmten Drehbuchmechaniken, zum Beispiel den unsäglichen Missbrauch historischer Erzählungen für gegenwartsschlaue Kommentare und Woke-Dialoge, es mir von vornherein unmöglich macht, Filme wie Can You Ever Forgive Me? nicht unerträglich zu finden. Gewundert hat mich dennoch, dass keine Kritik, jedenfalls keine, die ich las, ein Problem zu haben schien mit Richard E. Grants übertrieben effeminierter Performance einer Figur, die keine über ihr Schwulsein hinausweisenden Eigenschaften besitzt, und so etwas, im Gegenteil, sogar für preiswürdig erachtet wird. Zumal der Film auffällig flach gedreht ist (ähnlich wie Marielle Hellers Vorgänger, der seinerseits recht dümmliche Diary of a Teenage Girl) und keinerlei Gespür für Lee Israels literarische (Aneignungs-)Qualitäten sowie jene offenbar sehr überzeugend gestalteten Fälschungen vermittelt, die sie zur resignierten Heldin der Geschichte machen. 

Can You Ever Forgive Me? startete in den deutschen Kinos am selben Tag wie Boy Erased und etwa einen Monat nach The Favorite, zwei ebenfalls von nicht-heteronormativem Begehren erzählenden Filmen. Misslungen sind sie auf insgesamt sehr unterschiedliche Weise, wobei sie allesamt zur figuralen Vereinfachung neigen (Queerness als plot device: der heimlich schwule Konversionstherapeut, die lesbischen Intrigen von Machtfrauen). Im Oscar-Kontext 2019, der noch Green Book und Bohemian Rhapsody mit einschließt, kommen dann Revision und Verschämtheit hinzu, besonders grotesk beim Queen-Biopic, das Homosexualität als Exzess mit anschließender AIDS-Diagnose zeigt, die Freddie Mercury in einem sakral anmutenden Krankenhaus erhält, durch dessen dunkle Gänge er schleichen muss, vorbei an sichtbar von der Krankheit ausgemergelten Patienten. LGBT-Kino, oder auf welche Formel auch immer man diese Filme bringen möchte, war schon mal deutlich weiter.

Februar 23, 2019

Oscars 2019 - Was sich an der Verleihung ändern muss

Obwohl die umstrittenste Änderung verworfen wurde, drohen Zeitdruck und Zuschauerhörigkeit der Oscarverleihung 2019 den Garaus zu machen. Kontinuierlich eliminiert der wichtigste US-Filmpreis seine Stärken.

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Februar 20, 2019

Die irrelevante Qualität des Films

Filmkritik kann nicht objektiv sein, sondern nur die Vielfalt ihrer Perspektiven nutzbar machen. Wenn es jedoch um handwerkliche Fragen geht, werden auch cinephile Diskussionen von Qualitätsbegriffen bestimmt, die Allgemeingültiges im Diffusen suchen.

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Februar 14, 2019

Podcast: THE WALKING DEAD 9.1

Nach Jahren virtueller Seitenhiebe haben Sascha Brittner und ich unsere The Walking Dead betreffende Fehde produktiv gemacht und sprechen in der Neuauflage des PewCast über den bisherigen Verlauf der Serie sowie die erste Hälfte der aktuellen 9. Staffel. Zu hören auf PewPewPew oder direkt bei Soundcloud.

Februar 13, 2019

Zuletzt gesehen: SENSE AND SENSIBILITY (1995)

Jane Austen als konfuzianisches Sittenbild. Im englischen Landadel des 19. Jahrhunderts spielt dieser Film, er zeigt eine Welt der falschen Gefühle, der absurden Knickse, tristen Entschuldungsgesten, und hinter jeder zwischenmenschlichen Regung haust irgendein pragmatischer Gedanke, der Figuren zwischen Aufbruch und Selbstverleugnung, Begehren und Pflichtbewusstsein beschwert. Daraus hat Ang Lee, was keine leichte Aufgabe ist, einen ungekünstelten Film gedreht, evokativ und doch zurückhaltend, im Verzicht auf Ausagierungszwänge, denen so viele andere Filmemacher verfallen. Es ist seine respektvolle Distanz, die überhaupt erst Nähe zu den Figuren ermöglicht, mit räumlichen Anordnungen, die jenen "Sicherheitsabstand zwischen den Menschen" betonen, "den die gute Erziehung einzuhalten gebietet" (Fabienne Liptay). Für besonders herzzerreißende Momente sorgt Alan Rickman. Niemand hat den früh verstorbenen Schauspieler und dessen sonore Stimme zärtlicher in Szene gesetzt als Ang Lee.

Februar 02, 2019

Zuletzt gesehen: HOLLYWOOD STORY (1951)

In Hollywood spielende Kriminalgeschichten gehören zu meinen liebsten Cinefetischen, von Sunset Boulevard bis Scream 3 würde ich so ziemlich jeden mit der US-amerikanischen Filmproduktion verknüpften Totschlagsplot anderen Murder Mysteries vorziehen. Zum einen, weil sich da ein Mythos hinter dem Mythos versteckt, die Traumfabrik als Schlangengrube, in der buchstäblich über Leichen gegangen wird, ein Hollywood Babylon im Kenneth Angerschen und somit überhöhten Sinne, aber auch das Ökonomische und Vertrackte deutlich wird, ein Studiosystem nämlich, öffentlichkeitswirksam und doch gänzlich abgezirkelt, dessen Produktivität selbst noch Verbrechen zu kaschieren im Stande gewesen wäre. Doppelter Budenzauber quasi, von dem ein Film wie Hollywood Story profitiert, obwohl er sich, denn gedreht hat ihn der unermüdlich fürs Kino begeisterte William Castle, nicht die Schlangengrube selbst vornimmt (das hat er Billy Wilder und später Robert Altman überlassen), sondern den Mord eines Stummfilmregisseurs sogar über Mittel der Filmproduktion zur Aufklärung bringt, inklusive finaler Täterhatz durch Requisiten. Gimmick-Maestro Castle, das vergessen heute viele, war ein effizienter Studiohandwerker. Und seine markante Zweckmäßigkeit steckt hier bereits im anfänglichen Voice-Over: "A deserted motion picture studio, a shot, and a corpse – the year: 1929".

Januar 29, 2019

Zuletzt gesehen: WATERWORLD (1995)

Waterworld begleitet mich seit seiner Veröffentlichung, ich habe den Film im Kino gesehen, auf Video, DVD und jetzt als stimmig abgetastete Blu-ray von Arrow (im sogenannten Ulysses Cut), und zwar jedes Mal mit der Hoffnung, es ihm gegenüber vom nie erlischen wollenden Interesse zu wirklicher Begeisterung bringen zu können. Dass das nicht gelingt (und ich es trotzdem immer wieder versuche), hat mit den Stärken ebenso wie den Schwächen zu tun, nämlich der einerseits ziemlich grandiosen ersten Stunde, die fast ein Film für sich ist, vom Universal-Logo, das in die endlos blaue Welt überleitet, bis zur Erstürmung des Atolls – inklusive Happy End gewissermaßen, wenn der (ich vermute von Kevin Costner selbst) respektabel arschig angelegte Antiheld mit Frau und Kind davon segelt (ein Schluss, der nicht im Interesse des Films wäre, endet er doch tatsächlich mit einer Verbannung) –, und der andererseits gar nicht so grandiosen letzten Stunde, die noch einmal Spektakel möchte, den Aufwand und Übermut des Anfangs jedoch scheut (über den Mittelteil bin ich mir unsicher, er lässt sich schön treiben, wirkt aber zugleich völlig planlos). 

Der Film ist leider recht unstimmig in seinem Weltentwurf, und er wirkt hinten raus seltsam gehalten, als habe er Angst, über die Stränge zu schlagen oder die in der Geschichte und dem Setting angelegten George-Miller-Verrücktheiten herauszulassen. Schaut man Waterworld, der einst Schlagzeilen als bis dato teuerste Hollywoodproduktion machte, aber im Kontext eines aktuellen Blockbusterkinos, das keine physikalischen und längst auch keine interessanten ästhetischen Bezugspunkte mehr setzt (Marvel lässt ja nicht mal mehr Menschen miteinander interagieren), kann man durchaus wehmütig werden.

Januar 25, 2019

Dschungelcamp 2019 - Männer, die auf Männer starren

Hände hoch, wer sich vom aussichtsreich gestarteten Dschungelcamp 2019 am Ende mehr erhofft hatte! In der zweiten Woche sorgten Kandidaten und Konflikte für Enttäuschungen, aus denen eine konturenlose Dschungelkönigin hervorgehen wird.

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Januar 18, 2019

Dschungelcamp 2019 - Die beste Staffel seit Jahren?

Halbzeit im australischen Fernsehurwald - und viele IBES-Fans sprechen schon von der besten Staffel seit Jahren. Tatsächlich ist das Dschungelcamp 2019 reich an Ausrastern und Lästereien. Vor allem zu lachen gibt es viel.

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Januar 11, 2019

Dschungelcamp 2019 - Das versprechen die Kandidaten

Zum 13. Mal öffnet das Dschungelcamp seine Pforten. Nach rückläufigem Publikumsinteresse im letzten Jahr sollen 2019 noch mehr Influencer und Reality-TV-Darsteller für Sensationen sorgen. Was ist von den Kandidaten zu erwarten?

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Januar 01, 2019

Filmjahr 2018 - Nach der verlorenen Zeit

TOP 10:

01. Phantom Thread
(Paul Thomas Anderson)
02. Waldheims Walzer
(Ruth Beckermann)
03. Roma
(Alfonso Cuarón)
04. Ex Libris: New York Public Library
(Frederick Wiseman)
05. Call Me by Your Name
(Luca Guadagnino)
06. Nach dem Urteil / Custody
(Xavier Legrand)
07. Private Life
(Tamara Jenkins)
08. Das Mädchen aus dem Norden / Sami Blood
(Amanda Kernell)
09. Sorry Angel
(Christophe Honoré)
10. The House That Jack Built
(Lars von Trier)

RUNNER UPS:
 

Voyage of Time (Terrence Malick)
It Comes at Night (Trey Edward Shults)
The Florida Project (Sean Baker)
Über Leben in Demmin (Martin Farkas)
Rift (Erlingur Thoroddsen)
The Week Of (Robert Smigel)
A Quiet Place (John Krasinski)
Tully (Jason Reitman)
Thelma (Joachim Trier)
Das schweigende Klassenzimmer (Lars Kraume)
The Equalizer 2 (Antoine Fuqua)
A Ciambra / Pio (Jonas Carpignano)
The Rachel Divide (Laura Brownson)
Shoplifters (Hirokazu Koreeda)
Licht (Barbara Albert)
The Endless (Justin Benson, Aaron Moorhead)
Kulenkampffs Schuhe (Regina Schilling)
Brawl in Cell Block 99 (S. Craig Zahler)

OKAY:

Summer of 84 (François Simard, Anouk Whissell, Yoann-Karl Whissell)
Wonderstruck (Todd Haynes)
Annihilation (Alex Garland)
Beach Rats (Eliza Hittman)
Game Night (John Francis Daley, Jonathan Goldstein)
Stronger (David Gordon Green)
Death Wish (Eli Roth)
You Were Never Really Here (Lynne Ramsay) 

Saturday Church (Damon Cardasis)
Mission: Impossible – Fallout (Christopher McQuarrie)
Leave No Trace (Debra Granik)
Incredibles 2
(Brad Bird)
The Rider (Chloé Zhao)
Wind River (Taylor Sheridan)
The Cleaners (Hans Block, Moritz Riesewieck)
Your Name (Makoto Shinkai)
Transit (Christian Petzold)
Don't Worry, He Won't Get Far on Foot (Gus Van Sant)
Adam Sandler: 100% Fresh (Steven Brill, Nicholaus Goossen)
Mario (Marcel Gisler)
First Reformed (Paul Schrader)
Montags in Dresden (Sabine Michel)
The Christmas Chronicles (Clay Kaytis)
Marlina the Murderer in Four Acts (Mouly Surya)
The Hurricane Heist (Rob Cohen)
Crazy Rich Asians (Jon M. Chu)
Bad Times at the El Royale (Drew Goddard)
Mowgli (Andy Serkis)
The House with a Clock in Its Walls (Eli Roth)
Destination Wedding (Victor Levin)
Mary and the Witch's Flower (Hiromasa Yonebayashi)
Zama (Lucrecia Martel)
Bird Box (Susanne Bier)
Under the Silver Lake (David Robert Mitchell)

Burning (Chang-dong Lee)

ZWIESPÄLTIG:


The Post (Steven Spielberg)
Ready Player One (Steven Spielberg)
To Hell and Back: The Kane Hodder Story (Derek Dennis Herbert)
The Ritual (David Bruckner)
Mom and Dad (Brian Taylor)
Rampage (Brad Peyton)
Aus dem Nichts (Fatih Akin)
Hannah Gadsby: Nanette (Jon Olb, Madeleine Parry)
Lucky (John Carroll Lynch)
Cargo (Yolanda Ramke, Ben Howling)
Halloween (David Gordon Green)
Thoroughbreds (Cory Finley)
Between Worlds (Maria Pulera)
Hotel Artemis (Drew Pearce)
Venom (Ruben Fleischer)
BlacKkKlansman (Spike Lee)
Den of Thieves (Christian Gudegast)
Hagazussa (Lukas Feigelfeld)
Juliet, Naked (Jesse Peretz)
Blue My Mind (Lisa Brühlmann)
The Cakemaker (Ofir Raul Graizer)
Marrowbone (Sergio G. Sánchez)
The Dawn Wall (Josh Lowell, Peter Mortimer)
Isle of Dogs (Wes Anderson)
The Villainess (Jeong Byeong-gil)
Searching (Aneesh Chaganty)
Polizeiruf 110: Tatorte (Christian Petzold)
The Foreigner (Martin Campbell)
Glücklich wie Lazzaro / Lattaro felice (Alice Rohrwacher)
First Man (Damien Chazelle)
The Shape of Water (Guillermo del Toro)
An Elephant Sitting Still (Bo Hu)

NEIN:

Lady Bird (Greta Gerwig)
I, Tonya (Craig Gillespie)
The Disaster Artist (James Franco)
All the Money in the World (Ridley Scott)
Eskimo Limon – Von Siegern und Verlierern (Eric Friedler)
The Commuter (Jaume Collet-Serra)
Love, Simon (Greg Berlanti)
Unsane (Steven Soderbergh)
Crooked House (Gilles Paquet-Brenner)
Life of the Party (Ben Falcone)
Ghost Stories (Jeremy Dyson, Andy Nyman)
The Greatest Showman (Michael Gracey)
Hereditary (Ari Aster)
Action Point (Tim Kirkby)
Der andere Liebhaber (François Ozon)
Ocean's 8 (Gary Ross)
Jurassic World: Fallen Kingdom (J.A. Bayona)
Solo: A Star Wars Story (Ron Howard)
Hold the Dark (Jeremy Saulnier)
Skyscraper (Rawson Marshall Thurber)
Mamma Mia! Here We Go Again (Ol Parker)
The Cloverfield Paradox (Julius Onah)
A Simple Favor (Paul Feig)
Unfriended: Dark Web (Stephen Susco)
Overlord (Julius Avery)
Der Hauptmann (Robert Schwentke)
Apostle (Gareth Evans)
In den Gängen (Thomas Stuber)
The Ballad of Buster Scruggs (Ethan Coen, Joel Coen)
Ant-Man and the Wasp (Peyton Reed)
Maze Runner: The Death Cure (Wes Ball)
Dumplin' (Anne Fletcher)
Score: A Film Music Documentary (Matt Schrader)
Wildling (Fritz Böhm
Darkest Hour (Joe Wright)
Winchester (Michael Spierig, Peter Spierig)
Incident in a Ghostland (Pascal Laugier)
Ideal Home (Andrew Fleming)
The 15:17 to Paris (Clint Eastwood)
A Wrinkle in Time (Ava DuVernay)
The Devil and Father Amorth
(William Friedkin)
Black Panther (Ryan Coogler)
Jeepers Creepers 3 (Victor Salva)
Deadpool 2 (David Leitch)
The Predator (Shane Black)
Downsizing (Alexander Payne)
Mute (Duncan Jones)
Werk ohne Autor (Florian Henckel von Donnersmarck)
Mandy (Panos Cosmatos)
The Meg (Jon Turteltaub)
Alpha (Albert Hughes)
The Nun (Corin Hardy)
Wonder (Stephen Chbosky)
Avengers: Infinity War (Anthony Russo, Joe Russo)
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (Martin McDonagh)

TV:


The Walking Dead Season 8
Ich bin ein Star – holt mich hier raus! Staffel 12
The Americans Season 6
The Comedy Central Roast of Bruce Willis
Who is America Season 1
Better Call Saul Season 4
Ash vs. Evil Dead Season 3
The Deuce Season 2