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Juni 14, 2018

Not quite Spielberg – Jurassic Park und seine Nachahmer

Mit tricktechnisch perfektionierten Urzeittieren entfachte Steven Spielberg vor 25 Jahren einen Dino-Hype, der auch viele kuriose Trittbrettfahrer auf den Plan rief. Zum Start von "Jurassic World 2" widme ich mich alten und neuen Saurier-Ripoffs.

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April 19, 2018

Warum der Horrorfilm jetzt das profitabelste Genre ist

Die Erfolgssträhne des Horrorkinos reißt auch 2018 nicht ab – an den Kassen bringen vergleichsweise kleine Genrefilme weiterhin große Blockbuster in Bedrängnis. Was steckt hinter Überraschungserfolgen wie "A Quiet Place"?

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April 05, 2018

Es war einmal der Filmvorspann

Im Kino gelten Titelsequenzen als nahezu ausgestorben, sogar einfache Stabangaben zu Beginn eines Films haben mittlerweile Seltenheitswert. Qualitätsserien übernahmen zwar die Rettung des Vorspanns, zumindest der Marktriese Netflix aber scheint sich davon verabschieden zu wollen.

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Dezember 19, 2017

Zum Jubiläum von James Camerons Titanic

Genau 20 Jahre sind vergangen, seit "Titanic" zu einem unwahrscheinlichen Erfolg wurde. Staub hat das Megamelodram von James Cameron allerdings nicht angesetzt. Es ist noch immer der Höhepunkt des postmodernen Blockbuster-Kinos.

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August 29, 2017

Was Blockbuster von Terminator 2 lernen können

Nach "Titanic" bringt James Cameron jetzt auch "Terminator 2" in einer 3D-Version auf die große Leinwand zurück. Der Film erinnert an Hollywood-Spektakel, die ihr Publikum noch nicht systematisch unterforderten.

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Dezember 18, 2016

Zum 70. Geburtstag von Steven Spielberg

Der 70. Geburtstag von Steven Spielberg markiert auch ein Jubiläum des Blockbuster-Kinos, das ohne Filme wie "E.T." oder "Jurassic Park" nicht vorstellbar wäre. Über die Verwaltung dieses Erbes lässt sich genauso streiten wie über Spielberg selbst.

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Dezember 14, 2016

Das Filmjahr 2016 war eine Katastrophe

Das zurückliegende Filmjahr hätte kaum schlechter sein können, zumindest Hollywood produzierte selten so viel Blödsinn und Uninteressantes wie in 2016. Wer Kino liebt, darf es nicht Superhelden und sprechenden Tieren überlassen.

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Dezember 07, 2016

Couch statt Kino

Einen Blockbuster zwei Wochen nach Kinostart zuhause schauen? Hollywood-Studios meinen: ja. Sie wollen das bisherige Verwertungsfenster reduzieren und eine Art Premium-Streaming etablieren. Es geht dabei wieder einmal um die Zukunft des Kinos.

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Oktober 12, 2016

Hollywood und China – Eine Allianz mit Beigeschmack

Die Zusammenarbeit der US-amerikanischen und chinesischen Filmindustrie wird von Investoren und Zensoren bestimmt. Wo sich über manche Drehbuchdetails noch lächeln lässt, stößt Hollywoods Gehorsam gegenüber einem autoritären Staat anderswo bitter auf.

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September 11, 2016

Der Blockbuster-Sommer 2016 – Ein (tristes) Fazit

Der Sommer neigt sich dem Ende, zufrieden waren Hitzefans nicht. Auch im Kino wartete man vergeblich auf eine Saison, die liefert, was sie traditionell verspricht. Derzeit taugt der Mythos des Sommer-Blockbusters nur noch zu verzichtbaren Pointen.

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August 10, 2016

Retro-Übersättigung

Die 1980er Jahre scheinen allgegenwärtig in aktuellen Film- und Fernsehproduktionen wie der Netflix-Serie Stranger Things. Das hat mit Nostalgie und verständlichen Sehnsüchten, aber auch reichlich Verklärung zu tun.

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Juni 22, 2016

Game of Thrones und das blendende Spektakel

Frauenfeindlich, sterbenslangweilig, besser als Kino – bei "Game of Thrones" schlagen die Gefühlslagen der Fans regelmäßig von Enttäuschung in Euphorie um. Das ist irgendwie sympathisch, nimmt bei der Beurteilung von Schlachtszenen aber auch groteske Züge an.

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März 24, 2016

Warum Indiana Jones 4 zu Unrecht gehasst wird

Die Ankündigung eines fünften Indiana Jones hat bei den "Fans" offenbar die Wunden des letzten Films aufgerissen. Wieder scheinen sie nicht müde, sein angebliches Vergehen an der Originaltrilogie zu bedauern. Und wieder tun sie dem Film dadurch Unrecht. 

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August 19, 2015

Wie Universal das wichtigste Filmstudio 2015 wurde

Ganz ohne Comic-Superhelden ist Universal zum erfolgreichsten US-Filmstudio des Jahres aufgestiegen. Das hat nicht nur mit Blockbustern wie "Jurassic World" oder "Fast & Furious 7", sondern auch mit der Geschichte des Unternehmens selbst zu tun. 

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Juni 11, 2015

Kino: JURASSIC WORLD

Gerüchte über ein weiteres "Jurassic Park"-Abenteuer streute Produzent Steven Spielberg noch während der Dreharbeiten des schließlich von Fans und Kritikern verschmähten dritten Films. Jahrelang wurde an "Jurassic World" herumgedoktert, jetzt öffnet er seine Leinwandpforten: Ein in Nostalgie schwelgender Kniefall vor dem Original, der sich aus lauter Ehrfrucht kaum aufrappeln kann. [...]

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September 11, 2013

Was Blockbuster von Jurassic Park lernen können

Wenn ein nunmehr 20 Jahre alter Kinosommerhit wie "Jurassic Park" plötzlich noch einmal auf der großen Leinwand zu bestaunen ist, gibt das unweigerlich einen anderen Blick auf gegenwärtige Blockbuster frei. Einen lehrreichen, aber auch ernüchternden. [...] 

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September 06, 2013

Kino: JURASSIC PARK 3D

Die Konvertierung von "Titanic" demonstrierte im letzten Jahr, dass auch Filme, die nicht in 3-D gedreht, ja nicht einmal gedacht waren, das Format wirkungsvoll nutzen können. Und dies mitunter sogar eindrucksvoller als gegenwärtige 3-D-Spektakel, denen oft ebenfalls nur nachträglich zu Tiefe verholfen wurde. Steven Spielbergs Kinohit "Jurassic Park" hingegen glich schon bei seiner Veröffentlichung einer Attraktion zum Anfassen, in gewisser Hinsicht einem 3-D-Film ohne 3-D. [...]

Februar 15, 2012

Kino: WAR HORSE [aka. Gefährten]

Erst die kunterbunte Comicadaption, dann das seriöse Oscarmaterial: Getreu seiner inoffiziellen Double-Feature-Philosophie hat Steven Spielberg im vergangenen Jahr wieder einmal zwei Filme gleichzeitig fertig gestellt. Nach "Die Abenteuer von Tim und Struppi" nun das "War Horse", vom deutschen Verleih in "Gefährten" umbenannt, die epische Geschichte eines wunderhübschen Pferdes auf Reisen. Da gibt’s die ganz großen Bilder, die ganz großen Emotionen – und Spielberg lässt noch einmal das alte Hollywood aufleben. [...]

Oktober 25, 2011

Kino: THE ADVENTURES OF TINTIN

Hunderttausend heulende Höllenhunde! Bereits 1983 sicherte sich Steven Spielberg die Filmrechte an "Tim und Struppi", doch erst jetzt schickt das ewige Hollywood-Wunderkind den wissbegierigen Reporter und dessen cleveren Foxterrier auf ihre erste große Kinoreise. Produziert von Peter Jackson und geschrieben unter anderem von "Scott Pilgrim"-Regisseur Edgar Wright, versammelt "Die Abenteuer von Tim und Struppi" ein internationales Team, das die berühmte Comicserie des Belgiers Hergé vorlagengetreu und mit beispiellosem Aufwand für die Kinoleinwand adaptiert.

"Das Geheimnis der Einhorn" ist der erste von vorerst zwei animierten Tintin-Kinofilmen, den noch unbetitelten zweiten Teil wird dann nicht mehr Spielberg, sondern Peter Jackson – voraussichtlich während seiner Arbeit an "The Hobbit" – drehen und fertig stellen (lassen). Zwar wurden Hergés weltweit gelesene und bereits 1929 erstmals veröffentlichte Abenteuergeschichten schon mehrfach in bewegte Bilder umgesetzt, aber sowohl die wenig bekannten Realfilme als auch die unterschiedlichen Zeichentrickversionen des Stoffes konnte man trotz ihres Charmes oder ihrer Beliebtheit bei Fans kaum als adäquate Verfilmungen der Vorlage bezeichnen.

Erst als Spielberg vor mittlerweile 30 Jahren von europäischen Filmkritikern auf die Verwandtschaft seines ersten Indiana-Jones-Films mit den rätselhaften Schatzsuchen der "Tim und Struppi"-Bände hingewiesen wurde, soll er die Comics kennen und lieben gelernt haben. Auf angeblich ausdrücklichen Wunsch Hergés übertrug man ihm nach dessen Tod die Filmrechte, doch eine anspruchsvolle Kinoadaption sollte auf sich warten lassen. Gerüchten zufolge plante Spielberg zwischenzeitlich eine Realfilmversion mit der androgynen Gwyneth Paltrow als Tim (?!), die jüngere (und nach wie vor zwiespältige) Motion-Capture-Technik jedoch inspirierte ihn nun zur Umsetzung des Stoffes als 3D-CGI-Animations- abenteuer.

Die Bände "Das Geheimnis der Einhorn" und "Der Schatz Rackhams des Roten" bilden die Grundlage des ersten Films, aber auch Elemente aus "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" wurden vom Autorenteam in die Handlung eingeflochten. Tim (Jamie Bell) stößt darin auf ein altes Schiffsmodell, in dem sich Hinweise auf einen geheimnisvollen Schatz verbergen. Hinter diesem ist allerdings auch der skrupellose Sakharin (Daniel Craig) her, gegen den sich Tim, sein loyaler Hund Struppi und der stets volltrunkene Kapitän Haddock (Andy Serkis, der bisher womöglich einzige Performance-Capture-Star) auf alle erdenklichen Arten zur Wehr setzen müssen.

Der gelegentlich ein wenig höhepunktlose Einhorn-Zweiteiler erweist sich nicht unbedingt als idealer Einstieg für eine neue Tintin-Kinofilmserie. Zweifellos gehört Haddock (wie später auch Professor Bienlein) zu den beliebtesten Figuren und eigentlichen Stars der Comicserie, für einen ersten Film hätten sich Spielberg und Jackson jedoch vielleicht besser auf die ersten Bände konzentrieren sollen, um Tim und Struppi zunächst allein auf Abenteuerreise schicken und sie damit einem neuen Publikum vorstellen zu können. Gerade das umwerfend schöne erste Drittel des Films zeigt, dass man sich die Einführung weiterer fester Hauptfiguren und ein besonders großes Abenteuer auch bis zum zweiten Teil hätte aufsparen können.

Denn die ersten Minuten warten nicht nur mit einer sensationellen Titelsequenz, zahlreichen Anspielungen und Hinweisen auf die Vorlage und einem Quasi-Cameo von Hergé auf, sondern führen mit heimeligen Schauplätzen und ulkigen Sidekicks wie Schulze und Schultze (Simon Pegg und Nick Frost) geradezu wundersam in die Welt von Tim und Struppi ein. Die Detailverliebtheit in der Animation ist beeindruckend, und bei der Darstellung des Helden bleibt Spielberg den Comics erstaunlich treu: Tim ist ein Junge ohne Eigenschaften und Hintergrund, er wird erst durch sein Umfeld und bestimmte Handlungen annähernd charakterisiert.

Zur gewohnten Höchstform läuft Spielberg wieder einmal dann auf, wenn er Actionszenen geradezu kunstvoll arrangiert und durchspielt. In seinen Verfolgungsjagden und Duellen stecken mehr Ideen und Kniffe, als in jedem anderen computeranimierten Film, die teils sogar in digitale Plansequenzen gehüllten Actionstücke sind nichts außer beeindruckend – und dabei stets übersichtlich, nachvollziehbar und mitreißend choreographiert (in zudem sehr plastischem 3D). Das ist nicht selbstverständlich für einen klassischen Handwerker wie Spielberg, der bisher nicht nur völlig ungeübt war im digitalen Schnitt, sondern mit "Die Abenteuer von Tim und Struppi" schließlich überhaupt das allererste Mal einen vollständigen Trickfilm inszeniert.


60% - (vollständige Version) erschienen bei: gamona

August 24, 2011

Kino: COWBOYS & ALIENS

Seit der Western nicht mehr ist, bemühen sich gelegentliche Wiederbelebungsversuche und neue Spielarten um eine angemessene Erbschaft des ältesten aller Kinogenres. Nach langer Zeit verhalf "True Grit", der Gebrüder Coen unerwarteter Blockbuster, dem Western im vergangenen Jahr zu einem Überraschungserfolg, der ein neues Interesse am Mythos zu generieren schien. Welch findiger Einfall, genau jenes nun auch noch mit dem aktuellen Alien-Boom zu verkleben. "Cowboys & Aliens", ein Science-Fiction-Western.

Solcherlei Genre-Mashups haben Hochkonjunktur. Allein in diesem Jahr starteten in deutschen Kinos Westernvariationen jedweder Couleur, kombiniert mit den Befindlichkeiten des Melodrams ("Winter’s Bone"), dem ruppigen Wesen des Roadmovies ("Drive Angry") oder der kindgerechten Ästhetik einer Animationskomödie ("Rango"). Auch vage Fusionen der Science-Fiction mit dem Western hat es bereits gegeben, nie aber kreuzte man so konkret zwei ihrer absoluten Archetypen, den Cowboy und die außerirdische Lebensform, um daraus einen Blockbuster zu schnitzen.

Den Grundstein für diese durchaus reizvolle Prämisse legte Scott Mitchell Rosenbergs gleichnamiger Comic von 1997, der bisher nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Eine ganze Riege prominenter dicker Produzentenfische – u.a. Steven Spielberg, Ron Howard und Brian Grazer – witterte in der Vorlage ein veritables Geschäft. Jon Favreau, bekannt als einer der umgänglichsten Auftragsfilmer Hollywoods, empfahl sich mit seinen soliden "Iron Man"-Adaptionen für die Regie. Und so macht man dann Sommerhits.

Daniel Craig spielt in "Cowboys & Aliens" einen namenlosen Fremden, der ohne jede Erinnerung in das kleine Wüstenkaff Absolution gelangt. Dort wandert er erst einmal zügig ins Gefängnis, nachdem man ihn für einen gesuchten Goldräuber hält. Nicht nur seine unbekannte Identität, sondern auch eine seltsame Metallmanschette am Unterarm machen die geheimnisvolle Ella (ätzend: Olivia Wilde) auf den rüden Cowboy aufmerksam. Ehe Colonel Dolarhyde (Harrison Ford) sich jedoch der Sache annehmen kann, wird das Städtchen plötzlich von Raumschiffen attackiert.

Das Western-typisch urige Set-Up und die rasch ins Spiel gebrachten Figuren des überdurchschnittlichen Ensembles (in weiteren Rollen sind beispielsweise Paul Dano, Sam Rockwell und Clancy Brown zu sehen) verheißen gleich zu Beginn einen nicht uninteressanten Film. Inklusive des ersten Alien-Angriffs, bei dem die ahnungslosen Bewohner von langen Raumschifftentakeln in die Luft gezogen werden, ist das ein solides und sogar aufregendes Vergnügen, das sein Versprechen vom Genre-Mix vollends einzuhalten scheint.

Nach einer knappen halben Stunde allerdings zeigt sich, dass man im Vorspann zu Recht über insgesamt fünf Drehbuchautoren stolperte. Vollends planlos stolpert der Film nach seiner hübschen Exposition von einem dramaturgischen Loch ins nächste, nicht wissend, was er nun eigentlich gescheites mit der Western-Sci-Fi-Prämisse anstellen soll. Das ausnahmslos auf belanglose Konfrontationen zwischen eben Cowboys und Aliens ausgerichtete Script schlendert von Standard A zu Standard B und wieder zurück, ehe sich im betulichen Finale alle noch mal eins auf den Hut geben dürfen.

Zwar arbeitet der Film teils gekonnt mit klassischen Western-Versatzstücken (Craig als Fremder ohne Namen), um diese gemäß seiner Genremischung zu variieren (die Erinnerungs- lücken des Fremden als Folge einer Entführung durch Außerirdische), dennoch bleibt die Kombination bloße Behauptung. Aus ihr entsteht nicht wirklich etwas Neues, und die doch eigentlich so frische Genrefusion läuft nur auf bewährte Konventionen hinaus, was sich vor allem in einfallslos konzipierten Kämpfen und einem altbackenen Creature-Design niederschlägt.

Fehlende Akzente gehen freudlos Hand in Hand mit überraschend unterinszenierten Actionszenen, in denen Harrison Fords verlebte Gesten wie ein unfreiwilliger Kommentar zum kraftlosen Dahinsiechen des Films erscheinen. "Cowboys & Aliens" würden Ecken und Kanten weitaus besser stehen als seine spröde Gradlinigkeit, die sich in unspektakulären Pistolenduellen erschöpft. Wenn eine so unbenutzte Idee innerhalb von nur zwei Stunden zum ausgedienten Bierdeckeleinfall verkommt, haben die Sommerhittüftler irgendetwas gewaltig falsch gemacht.


30% - erschienen bei: gamona