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Oktober 29, 2012

Kino: SKYFALL

50 Jahre alt wird die langlebigste Kinoserie der Filmgeschichte – und gleich in den ersten Minuten von "Skyfall" stürzt James Bond 007 versehentlich von einer Kugel getroffen in die Tiefe. Natürlich überlebt unser Held, doch die Schuld lastet schwer auf M alias Judi Dench. Sie gab den Schießbefehl, und sie ist auch das Primärziel eines rachsüchtigen ehemaligen MI6-Agenten, dessen Attentatspläne der angeschlagene Bond vereiteln muss. [...]

Oktober 25, 2011

Kino: THE ADVENTURES OF TINTIN

Hunderttausend heulende Höllenhunde! Bereits 1983 sicherte sich Steven Spielberg die Filmrechte an "Tim und Struppi", doch erst jetzt schickt das ewige Hollywood-Wunderkind den wissbegierigen Reporter und dessen cleveren Foxterrier auf ihre erste große Kinoreise. Produziert von Peter Jackson und geschrieben unter anderem von "Scott Pilgrim"-Regisseur Edgar Wright, versammelt "Die Abenteuer von Tim und Struppi" ein internationales Team, das die berühmte Comicserie des Belgiers Hergé vorlagengetreu und mit beispiellosem Aufwand für die Kinoleinwand adaptiert.

"Das Geheimnis der Einhorn" ist der erste von vorerst zwei animierten Tintin-Kinofilmen, den noch unbetitelten zweiten Teil wird dann nicht mehr Spielberg, sondern Peter Jackson – voraussichtlich während seiner Arbeit an "The Hobbit" – drehen und fertig stellen (lassen). Zwar wurden Hergés weltweit gelesene und bereits 1929 erstmals veröffentlichte Abenteuergeschichten schon mehrfach in bewegte Bilder umgesetzt, aber sowohl die wenig bekannten Realfilme als auch die unterschiedlichen Zeichentrickversionen des Stoffes konnte man trotz ihres Charmes oder ihrer Beliebtheit bei Fans kaum als adäquate Verfilmungen der Vorlage bezeichnen.

Erst als Spielberg vor mittlerweile 30 Jahren von europäischen Filmkritikern auf die Verwandtschaft seines ersten Indiana-Jones-Films mit den rätselhaften Schatzsuchen der "Tim und Struppi"-Bände hingewiesen wurde, soll er die Comics kennen und lieben gelernt haben. Auf angeblich ausdrücklichen Wunsch Hergés übertrug man ihm nach dessen Tod die Filmrechte, doch eine anspruchsvolle Kinoadaption sollte auf sich warten lassen. Gerüchten zufolge plante Spielberg zwischenzeitlich eine Realfilmversion mit der androgynen Gwyneth Paltrow als Tim (?!), die jüngere (und nach wie vor zwiespältige) Motion-Capture-Technik jedoch inspirierte ihn nun zur Umsetzung des Stoffes als 3D-CGI-Animations- abenteuer.

Die Bände "Das Geheimnis der Einhorn" und "Der Schatz Rackhams des Roten" bilden die Grundlage des ersten Films, aber auch Elemente aus "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" wurden vom Autorenteam in die Handlung eingeflochten. Tim (Jamie Bell) stößt darin auf ein altes Schiffsmodell, in dem sich Hinweise auf einen geheimnisvollen Schatz verbergen. Hinter diesem ist allerdings auch der skrupellose Sakharin (Daniel Craig) her, gegen den sich Tim, sein loyaler Hund Struppi und der stets volltrunkene Kapitän Haddock (Andy Serkis, der bisher womöglich einzige Performance-Capture-Star) auf alle erdenklichen Arten zur Wehr setzen müssen.

Der gelegentlich ein wenig höhepunktlose Einhorn-Zweiteiler erweist sich nicht unbedingt als idealer Einstieg für eine neue Tintin-Kinofilmserie. Zweifellos gehört Haddock (wie später auch Professor Bienlein) zu den beliebtesten Figuren und eigentlichen Stars der Comicserie, für einen ersten Film hätten sich Spielberg und Jackson jedoch vielleicht besser auf die ersten Bände konzentrieren sollen, um Tim und Struppi zunächst allein auf Abenteuerreise schicken und sie damit einem neuen Publikum vorstellen zu können. Gerade das umwerfend schöne erste Drittel des Films zeigt, dass man sich die Einführung weiterer fester Hauptfiguren und ein besonders großes Abenteuer auch bis zum zweiten Teil hätte aufsparen können.

Denn die ersten Minuten warten nicht nur mit einer sensationellen Titelsequenz, zahlreichen Anspielungen und Hinweisen auf die Vorlage und einem Quasi-Cameo von Hergé auf, sondern führen mit heimeligen Schauplätzen und ulkigen Sidekicks wie Schulze und Schultze (Simon Pegg und Nick Frost) geradezu wundersam in die Welt von Tim und Struppi ein. Die Detailverliebtheit in der Animation ist beeindruckend, und bei der Darstellung des Helden bleibt Spielberg den Comics erstaunlich treu: Tim ist ein Junge ohne Eigenschaften und Hintergrund, er wird erst durch sein Umfeld und bestimmte Handlungen annähernd charakterisiert.

Zur gewohnten Höchstform läuft Spielberg wieder einmal dann auf, wenn er Actionszenen geradezu kunstvoll arrangiert und durchspielt. In seinen Verfolgungsjagden und Duellen stecken mehr Ideen und Kniffe, als in jedem anderen computeranimierten Film, die teils sogar in digitale Plansequenzen gehüllten Actionstücke sind nichts außer beeindruckend – und dabei stets übersichtlich, nachvollziehbar und mitreißend choreographiert (in zudem sehr plastischem 3D). Das ist nicht selbstverständlich für einen klassischen Handwerker wie Spielberg, der bisher nicht nur völlig ungeübt war im digitalen Schnitt, sondern mit "Die Abenteuer von Tim und Struppi" schließlich überhaupt das allererste Mal einen vollständigen Trickfilm inszeniert.


60% - (vollständige Version) erschienen bei: gamona

August 24, 2011

Kino: COWBOYS & ALIENS

Seit der Western nicht mehr ist, bemühen sich gelegentliche Wiederbelebungsversuche und neue Spielarten um eine angemessene Erbschaft des ältesten aller Kinogenres. Nach langer Zeit verhalf "True Grit", der Gebrüder Coen unerwarteter Blockbuster, dem Western im vergangenen Jahr zu einem Überraschungserfolg, der ein neues Interesse am Mythos zu generieren schien. Welch findiger Einfall, genau jenes nun auch noch mit dem aktuellen Alien-Boom zu verkleben. "Cowboys & Aliens", ein Science-Fiction-Western.

Solcherlei Genre-Mashups haben Hochkonjunktur. Allein in diesem Jahr starteten in deutschen Kinos Westernvariationen jedweder Couleur, kombiniert mit den Befindlichkeiten des Melodrams ("Winter’s Bone"), dem ruppigen Wesen des Roadmovies ("Drive Angry") oder der kindgerechten Ästhetik einer Animationskomödie ("Rango"). Auch vage Fusionen der Science-Fiction mit dem Western hat es bereits gegeben, nie aber kreuzte man so konkret zwei ihrer absoluten Archetypen, den Cowboy und die außerirdische Lebensform, um daraus einen Blockbuster zu schnitzen.

Den Grundstein für diese durchaus reizvolle Prämisse legte Scott Mitchell Rosenbergs gleichnamiger Comic von 1997, der bisher nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Eine ganze Riege prominenter dicker Produzentenfische – u.a. Steven Spielberg, Ron Howard und Brian Grazer – witterte in der Vorlage ein veritables Geschäft. Jon Favreau, bekannt als einer der umgänglichsten Auftragsfilmer Hollywoods, empfahl sich mit seinen soliden "Iron Man"-Adaptionen für die Regie. Und so macht man dann Sommerhits.

Daniel Craig spielt in "Cowboys & Aliens" einen namenlosen Fremden, der ohne jede Erinnerung in das kleine Wüstenkaff Absolution gelangt. Dort wandert er erst einmal zügig ins Gefängnis, nachdem man ihn für einen gesuchten Goldräuber hält. Nicht nur seine unbekannte Identität, sondern auch eine seltsame Metallmanschette am Unterarm machen die geheimnisvolle Ella (ätzend: Olivia Wilde) auf den rüden Cowboy aufmerksam. Ehe Colonel Dolarhyde (Harrison Ford) sich jedoch der Sache annehmen kann, wird das Städtchen plötzlich von Raumschiffen attackiert.

Das Western-typisch urige Set-Up und die rasch ins Spiel gebrachten Figuren des überdurchschnittlichen Ensembles (in weiteren Rollen sind beispielsweise Paul Dano, Sam Rockwell und Clancy Brown zu sehen) verheißen gleich zu Beginn einen nicht uninteressanten Film. Inklusive des ersten Alien-Angriffs, bei dem die ahnungslosen Bewohner von langen Raumschifftentakeln in die Luft gezogen werden, ist das ein solides und sogar aufregendes Vergnügen, das sein Versprechen vom Genre-Mix vollends einzuhalten scheint.

Nach einer knappen halben Stunde allerdings zeigt sich, dass man im Vorspann zu Recht über insgesamt fünf Drehbuchautoren stolperte. Vollends planlos stolpert der Film nach seiner hübschen Exposition von einem dramaturgischen Loch ins nächste, nicht wissend, was er nun eigentlich gescheites mit der Western-Sci-Fi-Prämisse anstellen soll. Das ausnahmslos auf belanglose Konfrontationen zwischen eben Cowboys und Aliens ausgerichtete Script schlendert von Standard A zu Standard B und wieder zurück, ehe sich im betulichen Finale alle noch mal eins auf den Hut geben dürfen.

Zwar arbeitet der Film teils gekonnt mit klassischen Western-Versatzstücken (Craig als Fremder ohne Namen), um diese gemäß seiner Genremischung zu variieren (die Erinnerungs- lücken des Fremden als Folge einer Entführung durch Außerirdische), dennoch bleibt die Kombination bloße Behauptung. Aus ihr entsteht nicht wirklich etwas Neues, und die doch eigentlich so frische Genrefusion läuft nur auf bewährte Konventionen hinaus, was sich vor allem in einfallslos konzipierten Kämpfen und einem altbackenen Creature-Design niederschlägt.

Fehlende Akzente gehen freudlos Hand in Hand mit überraschend unterinszenierten Actionszenen, in denen Harrison Fords verlebte Gesten wie ein unfreiwilliger Kommentar zum kraftlosen Dahinsiechen des Films erscheinen. "Cowboys & Aliens" würden Ecken und Kanten weitaus besser stehen als seine spröde Gradlinigkeit, die sich in unspektakulären Pistolenduellen erschöpft. Wenn eine so unbenutzte Idee innerhalb von nur zwei Stunden zum ausgedienten Bierdeckeleinfall verkommt, haben die Sommerhittüftler irgendetwas gewaltig falsch gemacht.


30% - erschienen bei: gamona

November 03, 2008

Kino: QUANTUM OF SOLACE

Nachdem die Bond-Serie in "Casino Royale" vor zwei Jahren zum Ursprung zurückkehrte und den Agenten im Geheimdienst seiner Majestät quasi neu zu erfunden versuchte, killt und fährt und rennt James Bond in seinem 22. Kinoeinsatz weiterhin unaufhörlich seiner Selbstfindung entgegen. Die neue Produzenten-Richtung des letzten Films wurde ja entsprechend gewürdigt, der Vorgänger war ein Kritiker- und Publikumserfolg, nüchtern gesprochen, und Daniel Craig erwies sich nach vorschnellen Unkenrufen als perfekter Bond- Darsteller mit harter Schale und weichem Kern.

Das erste 007-Sequel überhaupt, also tatsächlich der erste Film der langlebigen Serie, der unmittelbar und ganz konkret an seinen Vorgänger anknüpft, ist nun leider doch eine Enttäuschung: Gemessen an "Casino Royale", der heraus- ragenden Neuinterpretation des Mythos, wirkt "Quantum of Solace" nur wie ein Quantum schalen Nachgeschmacks – das aber hingegen auf hohem Niveau. Immerhin.

Die Geschichte setzt fort, was der erste Craig-Film zu erzählen begann: Nach dem tragischen Tod von Vesper Lynd, jener Frau, in die James Bond sich erst verliebte und dann von ihr betrogen wurde, ist der Geheimagent auf der Suche nach Antworten. Von Mr. White (Jesper Christensen) erhoffen sich er und seine Vorgesetzte M (Judi Dench) zu erfahren, wer genau hinter der Organisation steckt, die Vesper erpresst hat. Durch einen Verrat innerhalb des MI6 gelingt White jedoch noch während des Verhörs die Flucht. Über den Maulwurf in den eigenen Reihen gelangt Bond nach Haiti, wo er durch die schöne Camille (Olga Kurylenko) direkt zu Dominic Greene (Mathieu Amalric), einem mysteriösen Geschäftsmann, geführt wird.

Greene scheint nicht nur die treibende Kraft hinter der zwielichtigen Organisation zu sein, sondern verfügt auch über Kontakte zu verschiedenen Regierungen, die ihm bei seinem Komplott behilflich sind. Da Bond seine Ermittlungen gegen "Quantum" jedoch längst zu einem persönlichen Racheplan erklärt hat, wird er von M außer Gefecht gesetzt – und führt seinen Feldzug im Alleingang durch.

Der bislang kürzeste Bond-Film setzt den längsten fort: "Quantum of Solace" ist in gewisser Hinsicht also der kompromisslose "Casino Royale"-Nachschlag, eine Art Action- Epilog zur Romanze zwischen Bond und Lynd. Dieses Konzept ist zwar folgerichtig, wird aber nicht ausreichend umgesetzt: Denn die Emotionalität, die der Vorgänger so herausstellte, hätte hier noch – wenn auch in anderer, verschlüsselter Form – wesentlich stärker zum Tragen kommen müssen.

Schließlich funktioniert der gesamte Plot eines gebrochenen, von Rache angetriebenen Bonds nur über den emotionalen Unterbau, ähnlich wie in "Licence To Kill". Deshalb erschien es im Vorfeld auch sinnvoll, dass Marc Forster für die Regie verpflichtet wurde, immerhin hat sich dieser bislang durch gefühlvolle, wenn nicht gar sentimental verkitschte Filme wie "Monster’s Ball" bewährt.

Doch für nachdenkliche Zwischentöne hat der neue 007-Film nur wenig übrig. Auch auf den Sex mit dem Bond-Girl verzichtet er. Und selbst für den berühmten Vorstellungs- spruch bleibt keine Zeit. Momente wie in "Casino Royale", wo Bond in einer Dusche zusammensackt, wo sich also ein gewisser Tiefgang in die sonst so ironische und spektakuläre Serie einschlich, gibt es in "Quantum of Solace" fast keine. Und deshalb fällt es auch schwer, dem Geheimagenten auf seiner doch so persönlich motivierten Jagd zu folgen, wenn der Film den Zuschauer eigentlich völlig außen vor lässt.

Prinzipiell ist das neue Bond-Abenteuer eine einzige lange Actionhatz, die nur von vorübergehenden Verschnaufpausen unterbrochen wird. An mehr Drehorten als in keinem anderen Film der Reihe zuvor wird sich viel verfolgt, gefasst und getötet, gibt es allerlei Autocrashs und Faustkämpfe, ja, im Finale muss sich Bond sogar gegen seinen Axt schwingenden Gegner zur Wehr setzen. Leider erinnern die physischen Kraftakte des Helden 007 dabei, ähnlich wie schon ansatzweise im Vorgänger, verstärkt an die Rückkehr der körperlichen Kinoaction durch die Jason Bourne-Serie. Die von Bond inspirierten Filme inspirieren also Bond!

Die Actionszenen in "Quantum of Solace" beziehen sich dabei ziemlich genau auf "Das Bourne Ultimatum", wenn 007 seine Gegenspieler über Dächer verfolgt oder sich intensive Zweikämpfe mit Alltagsgegenständen liefert. Was beim offensichtlichen Vorbild bzw. Einfluss jedoch Genremaßstäbe gesetzt hat, wirkt hier eher abgespeckt und etwas müde. Bis auf einen fulminanten Kampf kopfüber an Seilen zu Beginn, fehlen im neuen Bond-Film ganz einfach prägnante Action-Einlagen und Stunts, die man nicht schon woanders besser gesehen hat. Insbesondere innerhalb der eigenen Serie.

Vermutlich war die Wahl des Regisseurs einfach nicht die günstigste: Forster scheint die Füllszenen möglichst sinnvoll um die vom 2nd Unit Director Dan Bradley inszenierten Actionszenen platzieren zu wollen, was den Einruck einer indifferenten Gesamtinszenierung aber nur noch verstärkt. Der Teil des Films mit dem besten Set-Piece, dem Opernhaus in Bregenz, bildet hier vielleicht noch den spektakulärsten und vor allem homogensten Moment: Unter den Hunderten Opernbesuchern der "Tosca" entlarvt Bond hinter der Bühne ein geheimes Meeting der Greene-Komplizen, was ähnlich spannend und clever in Szene gesetzt ist wie das grandiose Pokerspiel in "Casino Royale".

Solch starke Episoden gelingen dem Film immer mal wieder. Und "Quantum of Solace" hat gewiss seine Stärken: Der Score von David Arnold beispielsweise ist druckvoll und erneut weniger elektronisch als seine Arbeiten für die Brosnan-Bonds, und der Titelsong harmoniert wunderbar mit der elegant animierten Vorspannsequenz. Das alles mildert zweifellos die Enttäuschung darüber, dass einer der herausragenden Bonds eine ganz und gar nicht herausragende Fortsetzung spendiert bekommen hat.

Wenn kurioserweise am Schluss die Gun Barrel-Sequenz den Abspann einleitet, ist man fast verwundert, noch schnell etwas so Bond-Ikonisches in einem sonst so auffällig untypischen Bond-Film zu sehen. Aber die neue Linie, sie ist auch weiterhin richtig, trotz aller Schwächen, die "Quantum of Solace" mit sich bringt. Es ist erst der zweite Film des 007-Neubeginns – so gebe man dem MI6-Agenten also ruhig noch etwas Zeit, weniger Jason Bourne und mehr James Bond zu sein.


50% - erschienen bei: gamona

September 25, 2008

News: QUANTUM OF SOLACE - Poster + TV-Spot

Vorfreude steigt und steigt und steigt...



Dezember 03, 2007

Kino: THE GOLDEN COMPASS

Wer sich wie ich schon länger gefragt hat, was eigentlich Clare Higgins, die Frau mit den schrecklich toupierten roten Haaren aus "Hellraiser", so macht, der ist hier richtig. Man nehme das Design des Senatsplaneten Coruscant aus "Star Wars", die vermenschlichten und sprechenden Tiere aus "The Chronicles of Narnia" und mische dazwischen so ziemlich alles aus dem unerschöpflichen Tolkien-Fundus:

Das kleine Mädchen Lyra besucht ein College in Oxford – von innen sieht das übrigens schwer nach "Harry Potter" aus – und verbringt die meiste Zeit mit ihrem (Tier-)Dämon Pantalaimon, sowie dem Jungen Roger. Dazwischen wird viel gesabbelt, erklärt und wichtigtuerisch das als Parallelwelt angelegte Reich vorgestellt, bis Lyra mithilfe eines goldenen Kompasses (=Ersatzrelikt für den einen Ring) in die Arktis reist, wohin nämlich nicht nur Roger, sondern auch zahlreiche andere Kinder entführt wurden. Auf ihrer Reise muss sie sich mit Feen, Piraten und Eisbären herumschlagen, ehe es zu einem finalen Kampf mit den Tataren (aka. Kosaken) kommt.

"His Dark Materials" heißt der Romanzyklus von Philip Pullmann, dessen erster Teil nun unter der Fittiche von Chris Weitz inszeniert wurde. Der "About a Boy"-Regisseur stieg zwischenzeitlich aus dem Projekt aus, da er sich mit Größe und Verantwortung überfordert fühlte, kehrte schließlich aber wieder zurück. Die Unsicherheiten merkt man dem fertigen Film zu jeder Zeit an: "The Golden Compass" ist ein alles andere als gradliniger, homogener Fantasyfilm, sondern verhindert mit einer penetranten, kindischen Erklärungswut jeden Zugang zum Stoff. Nie wird die Geschichte visuell erzählt, immer tauchen neue Begrifflichkeiten auf, sprechen die Figuren weitere ellenlange Dialoge vor sich hin. Im Gegensatz zu Peter Jacksons "Lord of the Rings"-Trilogie erschließt sich die Welt des Films nicht von allein, sondern muss dauerhaft ihre Eigenständigkeit unter Beweis stellen.

Das ganze ist deshalb leider überaus didaktisch ausgefallen, sehr langweilig, holprig und uninteressant. Der Film besteht aus lauter Einzelteilen, die sich selbst erklären und ausstellen, vielen kleinen Szenen, Elementen und situativen Stückchen, die aneinandergereiht fürchterlich öde wirken. Dem Stoff, zumindest in Filmform, fehlt es an jeglichem Subtext und Bedeutung, die Geschichte funktioniert weder als Initiationsmetapher noch Identitätssuche, bleibt also im Gegensatz zur Tolkien-Verfilmung nicht nur formal, sondern auch inhaltlich ohne Belang. Letztlich wirkt "The Golden Compass" wie eine Ideenrevue ohne Ordnung und Zusammenhalt.

Besonders fehlt es der Adaption an starken Persönlichkeiten. Die Figuren sind durchweg platt, tauchen hier und da mal auf, haben aber eigentlich nicht wirklich etwas zu tun. Das gilt umso mehr für ihre Schauspieler, die alle entweder völlig unbeteiligt bleiben (Kidman, Craig oder Elliott) oder sich mit Mini-Sprechrollen von Tieren zufrieden geben müssen (Kathy Bates, Freddie Highmore). Richtig nervig ist das Unvermögen der Hauptdarstellerin: Die kleine Göre ist nicht nur unsympathisch und dumm, sondern auch noch eingebildet und aufgeblasen. Wenn sie dem Eisbärenkönig gegenübersteht, weiß sie anscheinend nicht, wo sie hingucken soll (CGI, wo bist du?), und auch sonst kann sie kaum einen vollständigen Satz geradeaus sprechen. Trauriger Tiefpunkt: Christopher Lee in einer einzigen Einstellung. Trauriger Hochpunkt: Ian McKellen als Stimme eines Eisbären.

Dass "The Golden Compass" auch dramaturgisch wenig Sinn ergibt (der Bärenkampf beispielsweise hält die Handlung nur auf), liegt wohl an den Kürzungen, Auslassungen, Umrandungen gegenüber der Vorlage, die aber schon merklich anders sein muss, um besser als dieser filmische Murks dastehen zu wollen. Immerhin ist Weitz' Film trotz seiner Ähnlichkeiten zum "Narnia"-Käse nicht mit christlicher Ideologie aufgeladen (man erinnere sich an den Weihnachtsmann, der Kindern Waffen in die Hand gab). Dass im Buch gar das Gegenteil der Fall sein soll, ist indes allerdings auch nicht zu vermerken. So bleibt dann ansonsten doch alles beim Alten: New Line will eine neue epische Trilogie generieren – und der "Lord of the Rings" schlägt noch immer hohe Wellen. Mir tut's nur für Frau Higgins leid, die hat schon wieder so eine hässliche Frisur abbekommen.


30% - erschienen bei: DAS MANIFEST

Oktober 16, 2007

Kino: THE INVASION

Eine Szene in "The Invasion" ist besonders gelungen: Daniel Craig steht bei morgendlichem Sonnenschein in der Küche, bereitet in der Pfanne das brutzelnde Frühstück zu und macht der soeben erwachten Nicole Kidman als knuddeliger Hausmann schöne Augen. James Bond persönlich also kocht Essen, bringt das Kindlein zur Schule und managt selbstlos das Alltagsgeschehen. Dieses Bild besitzt ein gewisses etwas, eine Harmonie des Augenblicks, ein kurzer Ruhemoment in einem ansonsten ganz aufgeregt schnellen Film, wo eine außerirdische Macht sich in die Köpfe ahnungsloser Mitbürger einschleicht, um sie zu willenlosen Zombies mutieren zu lassen.

Don Siegel, Philip Kaufman und Abel Ferrara haben das bereits alle schon einmal erzählt, der Stoff selbst ist sogar noch weitaus älter als die erste Verfilmung, und so allgemein, universell und unspezifisch, dass er noch zahlreiche andere Variationen vorher und nachher, offiziell und inoffiziell erfuhr. Siegels 1956-Version ist sicher noch immer die eleganteste, die ursprünglichste; ein klassisches Kabinettstückchen in harten Kontrasten, mit wüster Logik und noch wüsteren Schauspielern besetzt. Aber selbst dieser Horror- und/oder Science Fiction-Klassiker muss ohne den smarten, blauäugigen und mit wunderbar britischem Englisch murmelnden Daniel Craig beim Frühstückmachen auskommen. Und ganz sicher ist das weniger Verlust, als es für die vierte Filmfassung des "Body Snatchers"-Stoffes einen Gewinn bedeutet: Denn abgesehen von den wenigen Craig-Auftritten und der hübsch soliden Kidman ist da ein gar scheußlich unbedeutender Film bei rumgekommen.

Dirigiert hat das Szenario der deutsche Oliver Hirschbiegel, der aus Hamburg, Regisseur von "Das Experiment" und "Der Untergang". Die haben Anklang gefunden, einige wichtige und viele unwichtige Preise gewonnen, und letzterer wurde für den Oscar nominiert. Hitler als Karikatur auf Messers Schneide, zwischen Größenwahn und menschelnder Empathie, vorgetragen mit bühnenhaftem Eifer von Bruno Ganz - das hat den Amerikanern gefallen. Hirschbiegels erster Hollywoodstoff ist gemessen am Brimborium um seinen Vorgänger eine eher undankbare Aufgabe, immerhin das Remake eines Remakes eines Remakes eines Remakes. Dass Siegels Original gern als Politparabel auf das zerrüttelte McCarthy-Amerika der 50er-Jahre verstanden wird, hat da vielleicht eine Rolle gespielt. Immerhin könnte ein deutscher profilierter Filmemacher aus dem Stoff nun so etwas wie eine zeitlich beschränkte Update-Metapher für die Politik einer gesellschaftlichen Gleichschaltung in der Bush-Ära basteln, das hätte doch Schmackes.

Hirschbiegel bekommt derartiges nicht hin, das wollte er womöglich auch nicht. Was er wiederum überhaupt im Sinn hatte, verrät der Film zwar auch nicht, es scheint aber immerhin seine bislang beste Arbeit zu sein: "The Invasion" nämlich ist weder so homophob, grotesk und weltfremd wie "Das Experiment", noch so verlogen, redselig und theatralisch wie "Der Untergang", vor allem aber geht ihm erfreulicherweise ein wenig die teutonische Steife verloren. Er ist letztlich lediglich schlecht inszeniert und bemerkenswert langweilig, das nun wenigstens. Es passiert viel und eigentlich doch gar nichts, der Reiz der Geschichte ist mittlerweile ohnehin relativem Unbelangen gewichen und irgendwo dazwischen rennt auch noch eine aufgebrachte Nicole Kidman umher, um ihren dümmlich grinsenden Sohn vor ausgebrannten Hirntoten zu retten.

Da passt nicht eine Szene an die nächste, wird wild von einem Schauplatz zum nächsten geschnitten und kommt zu keinem Zeitpunkt Spannung, Atmosphäre, ja wenigstens ungefähr so ein Gefühl der Bedrohung, der Paranoia, des Unbehagens auf, so wie es selbst noch Ferrara 1994 hinbekommen hatte. Waren die unschlüssigen Erklärungen und die mangelnde innere Logik des Originaldrehbuchs schon einst diskussionswert, so tun sich angesichts der enormen Plotholes in "The Invasion" gänzlich neue Abgründe auf. Teilweise wirkt der Film wie auseinander genommen und später falsch zusammengesetzt, ganze Figuren verschwinden irgendwann sang- und klanglos, andere wiederum tauchen aus dem Nichts auf. Die Inszenierung schwankt zwischen Sci-Fi-Thriller und Familiendrama, entwickelt nie einen eigenen Stil oder lässt irgendeine Handschrift ihres Regisseurs vermuten (womit nicht unterstellt werden soll, dass dieser eine besäße). Mitunter sind die Handlungssprünge so absurd, dass nur noch die Frage nach der Motivation des ganzen den Zuschauer vor hysterischem Gelächter bewahrt.

Bedauerlicherweise kann man Hirschbiegel für das Desaster nicht einmal gänzlich zur Verantwortung ziehen. Seine ursprüngliche Version soll Warners Produzentenabteilung derart in Aufruhr versetzt haben, dass diese erst radikale Änderungen vornahm und schließlich sogar Nachdrehs unter Ausführung von James McTeigue ("V for Vendetta") in Auftrag gab. Das konfuse Finale scheint dabei gänzlich erneuert worden zu sein, hat mit dem Rest des Films allerdings auch nicht mehr viel zu tun. Kidman und Craig verlagern dann ihre bis dato eindrucksvolle Lustlosigkeit hin zu sichtlicher Verärgerung und starker Genervtheit, werden das ganze aber womöglich als primitive Probenarbeit für ihr gleich danach folgendes Abenteuer "The Golden Compass" abgeschrieben haben. So hätte "The Invasion" ja womöglich doch noch etwas halbwegs Nützliches gebracht – denn sicherlich wäre er auch in Hirschbiegels eigentlicher Fassung kein guter, zumindest aber vielleicht halbwegs erträglicher Film geworden.


30% - erscheint bei: Wicked-Vision

November 24, 2006

Kino: CASINO ROYALE

Er hat es nicht leicht gehabt, dieser neue Bond. Weil Daniel Craig ("The Jacket") am Drehset mit Schwimmweste gesehen wurde, betitelte ihn die Presse als Weichei, und weil er Gerüchten zufolge im ersten Anlauf Probleme mit der Gangschaltung seines Sportwagens gehabt haben soll, verspielte er vorschnell auch die restlichen Sympathiepunkte – ist der gefürchtete Spion etwa kein ganzer Mann? Die ersten Ausschnitte behaupteten schon so deutlich das Gegenteil, dass die Kritik kaum mehr hinterherkam, jegliche Zweifel zu revidieren: Craig belehrte sie eines besseren, und seine Interpretation von Ian Flemings Figur mit der Lizenz zum Töten ist an Charme, Eleganz und – das ist überraschend – stringenter Härte kaum zu überbieten: "Casino Royale" lässt die 90er-Jahre-Abenteuer von Pierce Brosnan schnell vergessen und knüpft in seinen stärksten Momenten problemlos an die Hochzeit der Filmserie an.

Basierend auf dem ersten Roman vom Agenten im Geheimdienst ihrer Majestät, inszeniert Regisseur Martin Campbell, nachdem sein Bond-Einstieg mit "GoldenEye" etwas holprig verlief, den Film als konsequente Neudichtung. Die in verrauschtem schwarz-weiß gehaltene pre-credit-Sequenz betont das Vergangene, die Geburtsstunde des Helden verläuft erstaunlich unspektakulär, aber mit umso mehr Stil und Raffinesse. Der darauf folgende Vorspann ist dann schon bereits das zweite große Highlight, getreu dem Motto fliegen hier die comichaft animierten Karten durchs Casino, während der kraftvolle Titelsong "You know my name" von Chris Cornell ertönt, der schon jetzt zu den besten Bond-Songs gehören dürfte – und Madonnas Totalausfall "Die Another Day" fast vergessen lässt.

Nein, die Zweifel waren nicht unberechtigt, sie waren anmaßend. Diese physische Präsenz von Craigs Bond hat etwas unmenschlich-menschliches, seine strahlend blauen Augen drängen sich so penetrant auf, dass man eigentlich wegschauen möchte, aber gleichzeitig nicht verbergen kann, welch enorme Ausstrahlung doch von ihnen ausgeht, und der athletische, gestählte Körper kämpft und schlägt sich durch Betonwände, hängt an riesigen Kränen und Lastwägen, dass die Luft wegzubleiben droht. Gleichzeitig schafft es der Schauspieler aber auch, seiner Figur emotionalen Ausdruck zu geben, mitunter strahlt Bond hier so viel Bedürftigkeit und Sensibilität aus, dass die Frauen reihenweise ihre Herzen auszuschütten bereit sein dürften.

Unter ihnen Vesper Lynd, das Bond-Girl in "Casino Royale". Sie, gespielt von Eva Green ("The Dreamers"), beherrscht all die verführerischen Blicke, die scheinbar berechnende Anziehungskraft und die kluge Eloquenz, mit der auch ihre Vorgängerinnen ausgestattet waren. Doch bringt sie noch andere Eigenschaften mit, die ungleich wenige vor ihr auszeichneten. Lynd ist nicht nur eine emanzipierte Schönheit, sondern ebenso eine zerbrechliche Frau, die nicht leichtfertig von einer zur nächsten Minute Morde vergessen kann, die hinter ihrer Fassade eine zerbrechliche, unsichere Seele zu verbergen sucht. Das Drehbuch nutzt diese Charakteristika jedoch nicht für das plakative Heldentum seines Agenten aus, der wie einst im selben Moment seine Gegner ausschaltete, in dem er auch mit hübschen Frauen unter der Bettdecke verschwand, sondern verwendet diese sorgfältige Zeichnung, um auch James Bond eine glaubhafte Tiefe zu verleihen, die unweigerlich an George Lazenbys Verkörperung der Rolle im unterschätzten "On Her Majesty's Secret Service" erinnert.

Die Gemeinsamkeiten der beiden Berufsspione liegen weniger in Banalitäten wie Skrupellosigkeit oder besonderer Härte im Durchsetzen der Aufgaben ihrer Legitimierenden MI 6-Chefin M (Judi Dench), sondern in deren Herkunft als Waisenkinder. Ihnen fehlt in dieser kaltherzigen Welt, in der sie Terroristen und Drogendealer jagen, Zuneigung und Nähe, weil sie nichts anderes gewohnt sind. Sie ergänzen sich auf Augenhöhe, und der Film lässt sich – vielleicht zur Enttäuschung einiger Action verwöhnter Zuschauer – angenehm viel Zeit für diese Herausarbeitung, die natürlich nur ein dramatisches Ende nehmen kann. Die außerordentliche Härte, mit der Craigs Bond zur Sache geht, ist kein Widerspruch zur geschilderten Einfühlsamkeit dieser Figur, sondern Ausdruck einer mehrdimensional entwickelten Neuinterpretation des Mythos.

Wer nun befürchtet, dass "Casino Royale" nicht dennoch mit knallharter Action aufwarten würde, der wird gleich nach rund 20 Minuten mit einer spektakulären Verfolgungsjagd verwöhnt. Dabei müssen nicht Häuser oder Autos in die Luft fliegen, sind keine übertriebenen Effektszenarien vonnöten, es sind präzise Stunts und ein herausragender Schnitt, die diese Sequenz zum atemberaubenden, beinahe vorzeitigen Showdown machen. Wenn Bond seinen Gegner dann einfach erschießt, anstatt ihn getreu der Anweisung lebend festzunehmen, ist das nur ein weiterer neuer Zug der Figur: Der Mann ist eben nicht unfehlbar, er begeht Fehler, wird von M zurechtgewiesen und muss gezügelt werden. Für die Idealisierung von Mord im vermeintlichen Dienst einer höheren Instanz ist hier kein Platz, für die Egotrips eines selbst verliebten Agenten schon gar nicht.

Die ungeahnten Ambivalenzen in der Struktur des Films schließen auch die Darstellung des Bösewichts darin ein, der hochintelligente Le Chiffre (Mads Mikkelsen, "Adams Äpfel") ist ein ungeheuerlich gerissener, kaltblütiger Terroristenarm, den man zumeist nur diebisch Pokerspielen sieht. Trotzdem verkörpert Mikkelsen seinen Charakter als bitteren Existentialisten, der sich selbst im Fadenkreuz wesentlich bedrohlicherer Gesellen sehen muss. Sollte er das große Spiel im Casino nicht gewinnen können, werden seine Auftraggeber ihn vermutlich töten. Der eigentliche Höhepunkt des Films ist dann auch keine lautstarke Actionabfolge, sondern ein rund 45minütiger Poker, der ungeheuerlich raffiniert inszeniert ist. Die Spannung entwickelt sich hier aus dem Zusammenspiel von Bond und Le Chiffre, sowie all den feinen Details, die Campbell hier ins Bild setzt.

"Shaken or stirred?" - "Do I look like I give a damn?"


Der 21. Bond ist also tatsächlich anders als die anderen. Er ist weniger die Variation des ewig gleichen, denn ein Agententhriller mit Herz und Seele, der Feinfühligkeit und Härte miteinander vereinbart, kompromisslose Kampfszenen neben emotionale Ruhemomente stellt. Das alles mag ein wenig zu lang geraten sein, aber selbst der großartige Clive Owen ("Children of Men") hätte wohl keine bessere Bond-Figur als Daniel Craig abgegeben. Nach den Dreharbeiten zu "Casino Royale" brannte übrigens die 007-Halle der legendären Pinewood-Studios komplett leer. Unfreiwilliges Zeichen eines reinigenden Neubeginns, ein ziemlich drastisches zwar, aber eines, das vielleicht irgendwie nötig war.

80%

Review erschienen bei: Wicked-Vision.de