Der 70. Geburtstag von Steven Spielberg markiert auch ein Jubiläum des Blockbuster-Kinos, das ohne Filme wie "E.T." oder "Jurassic Park" nicht vorstellbar wäre. Über die Verwaltung dieses Erbes lässt sich genauso streiten wie über Spielberg selbst.
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Dezember 18, 2016
August 10, 2016
Retro-Übersättigung
Die 1980er Jahre scheinen allgegenwärtig in aktuellen Film- und Fernsehproduktionen wie der Netflix-Serie Stranger Things. Das hat mit Nostalgie und verständlichen Sehnsüchten, aber auch reichlich Verklärung zu tun.
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September 12, 2011
Zuletzt gesehen: THE HOLE
Mit jugendfreundlichen Genrefilmen wie "Gremlins" oder "Explorers" prägte der einstige Corman-Schüler Joe Dante in den 80er-Jahren eine ganze Generation junger Filmfreunde. Eines seiner Leitmotive, den Einbruch des Phantastischen in das heimelige Suburbia, stellte er dabei mal in einen milde satirischen ("The Burbs"), mal amüsant filmreflexiven ("Matinee") Kontext. In seiner jüngsten Regiearbeit fürs Kino, der ersten seit ganzen sieben Jahren, greift Dante die lieb gewonnene Prämisse noch einmal auf und konfrontiert eine Gruppe Vorort-Teenager mit den personifizierten Ängsten ihrer Kindheit. Zwar nostalgisiert "The Hole" Plot und Bilder nicht zum reinen Retro-Zwecke (so wie etwa J.J. Abrams’ "Super 8"), erweist sich aber dennoch nur als enttäuschendes Echo vergangener Dante-Großtaten.
Inhaltlich gibt der Film nichts her, das über den Stoff einer Kurzgeschichte hinauskäme, und wirkt sogar wie eine überschüssige "Masters of Horror"-Folge, für die der Regisseur zuletzt zwei Episoden inszenierte. Formal wiederum bewegt er sich auf modischem Terrain, wenn er beispielsweise kleine unheimliche Mädchen in Szene setzt, deren Bewegungen durch eine Art Zeitraffereffekt in Richtung Asia-Grusel aufgehübscht werden. Das mündet in einem Schlussakt, der sich – warum auch immer – als Mischung aus "A Nightmare On Elm Street" und "Dr. Caligari" präsentiert, und irritiert wiederum mit gravierenden Unzulänglichkeiten innerhalb des Figurenkonzepts. Während man dann noch schmerzlich die Musik des langjährigen und 2004 verstorbenen Dante-Stammkomponisten Jerry Goldsmith vermisst, verärgert dieser halbgare Quatsch mehr, als dass er wohlig gruselt.
30%
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April 05, 2011
Zuletzt gesehen: MATINEE
Nach der Fortsetzung seines 80er-Jahre-Hits "Gremlins" zur zügellosen Nummernrevue verrückter Einfälle und einem Beinahe-Overkill fantasievoller Spezialeffekte, schaltete Regisseur Joe Dante in "Matinee" wieder eins, zwei Gänge runter, um zu seinen filmemacherischen Wurzeln zurück zu kehren. In dieser nostalgischen Hommage an die eigene Kindheit wirft er einen fast intimen Blick zurück in die frühen 60er Jahre, als sich die amerikanische Bevölkerung während der Kubakrise in einem Ausnahmezustand befand. Dante verknüpft die kollektiven Ängste vor einem drohenden Atomkrieg interessanterweise mit einer Beschwörung an zeitgenössische Horrorfilme, die effektvoll gesellschaftliche Angstszenarien kanalisierten, während das Kino seine Position als Hort von Spektakel und Attraktion gegen das Konkurrenzmedium Fernsehen verteidigen musste. Die Verschränkungen von Genrefilm und politischer Realität, die nicht nur den jungen Dante, sondern auch viele Altersgenossen hinreichend beschäftigt und irritiert haben dürften, werden in "Matinee" auf eine amüsante, sentimentale und vor allem harmonische Art zugunsten des Kinos gelöst. Dessen eskapistische Möglichkeiten betont der Film insbesondere durch eine sehr freie, aber liebevolle Würdigung der Showmanship-Legende William Castle nachdrücklich: John Goodman spielt einen leicht verrückten Gimmick-Regisseur, der wie eine gute Seele über der Handlung thront und mit seinen Filmen eine vergnügliche Zuflucht vor den Schrecken der Wirklichkeit schafft, ohne diese auszublenden.70%
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September 08, 2008
Diverses: DON'T GET HIM WET...
...keep him out of bright light, and never feed him after midnight. Sie sind zurück - zumindest in einem British- Telecom-Werbespot. Und bei der Gelegenheit möchte ich gleich mal loswerden, dass der zweite Teil völlig unterschätzt wird.
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