- Love Vegas (Liebeskomödie, USA 2008)
- Ben X (Drama, NL 2007)
- [Rec] (Horror, SP 2007) [Kritik]
- 120 (Drama, TÜR 2008)
- Karo und der liebe Gott (Drama, A 2008)
- Speed Racer (Familienabenteuer, USA 2008) [Kritik]
- Bird's Nest (Doku, CH 2008)
- Freischwimmer (Thriller, D 2008)
- Badland (Drama, USA 2007)
- Wilde Unschuld (Drama, USA/E 2007) [Kritik]
- Rettet Trigger! (Kinderfilm, NOR 2006)
- Nichts geht mehr (Komödie, D 2007)
- Draußen bleiben (Doku, D 2007)
- 10 Fragen an den Dalai Lama (Doku, USA 2006)
Mai 08, 2008
Kino: KINOSTARTS - 08.05.2008
Mai 06, 2008
Kino: SPEED RACER
Das Leben, eine Rallye. Speed Racer (Emile Hirsch) ist der neue aufsteigende Superstar unter den Rennfahrern. Getreu seinem großen Vorbild, dem eigenen Bruder, der einst bei einem riskanten Lauf ums Leben kam, hängt er alle Gegner ab, gewinnt zahlreiche Matches und macht das kleine Familienunternehmen glücklich. Pops und Mom Racer (John Goodman und Susan Sarandon) strahlen vor Stolz, während Speed glücklich und zufrieden mit Freundin Trixie (Christina Ricci) die jüngsten Erfolge feiert. Als eines Tages der cholerische Firmenchef der Royalton Company (Roger Allam) vor der Haustür steht und den Rennfahrer mit imposanten Versprechen abwerben möchte, schlägt dieser das Angebot aus – und macht sich somit zum ärgsten Feind von Royalton und dessen skrupellosen Handlangern, die die Rennen für saftige Profite manipulieren. Gemeinsam mit dem undurchsichtigen Ex-Rivalen Racer X (Matthew Fox) versucht die Racer-Familie deshalb, den schmierigen Unternehmern den Garaus zu machen – bei jener Querfeldein-Rallye, die einst Speeds Bruder das Leben kostete. "Speed Racer" ist, was es zu beweisen galt: Eine schnelle, quietschbunte, überladene Gut-Gegen-Böse-Geschichte für die ganze Familie. Eine simpel gestrickte, üppig inszenierte Comic-Achterbahnfahrt für groß und klein. Und natürlich ein Retro-Film mit Sixties-Flair, der so unverhohlen naiv, so aufmüpfig kindlich daherkommt, als würde er alles, was er sagt und tut, nicht nur unbedingt für wahr halten, sondern auch überhaupt der erste sein, der so eine Geschichte auf genau so eine Art erzählt. Der Film ist also alles, was man erwarten durfte (siehe Setbericht), und alles, was Andy und Larry Wachowski zuvor versprachen: Eine Hommage an ihre Lieblingsserie aus Kindheitstagen, die auf dem japanischen Vorbild "Mach Go Go" basiert. Man kann gegen "Speed Racer" also zumindest nicht den Vorwurf erheben, er würde nicht veritabel jenes Bonbon-Szenario bedienen und ausschöpfen, das all die merkwürdigen Bilder und Trailer im Vorfeld so vermuten ließen.
Doch auch wenn der Film seinen eigenen Ambitionen gerecht wird, so ist diese überfrachtete Kaugummi-Mischung aus der "Familie Feuerstein", den "Jetsons" und "Cars" jenseits von Nostalgie und Comicstrip auch fürchterlich anstrengend. Visuell zweifellos aufwändig in Szene gesetzt, erschöpft sich das bunte Farbenmeer nach einer gelungenen Einführung rasch. "Speed Racer" kreiert zwar immerhin einen eigenen Stil, dem er auch durchweg treu bleibt, doch man sieht sich schnell satt an all der Künstlichkeit und Animation, fühlt sich zunehmend überfordert und außen vor. Die erdrückenden Farbwechsel und rasanten Rennszenen wirken regelrecht zumutend, vor allem bei rund 135 Minuten Laufzeit. Der Film hätte insbesondere stark gestrafft werden müssen, um zu verhindern, dass sich irgendwann eine regelrechte Passivität beim Zuschauen einstellt. Man lässt das Treiben eigentlich nur noch auf sich einprasseln, ohne ihm wirklich aufmerksam zu folgen, zumal "Speed Racer" auch hinreichend dialoglastige Momente hat, die neben der visuellen Opulenz für zusätzliche Langeweile sorgen.
Die an Computerspiele erinnernde Ästhetik dürfte kleineren Zuschauern zweifellos zusagen, doch man vermisst Detail- liertheit und Sorgfalt bei den Animationen (die Autocrashs sind unübersichtlich; die als Überleitung eingesetzten, sich durchs Bild bewegenden Köpfe meist unscharf und durch Doppelkonturen entstellt). Überaus klug hingegen die Verpflichtung Michael Giacchinos, der den Film geschickt zusammenhält mit einer gewohnt rasanten, sehr jazzigen Musik, die ihm abermals Gelegenheit für Anleihen beim John Barry-Sound der 60er bietet. Ansonsten fällt es schwer, "Speed Racer" an herkömmlichen Mustern abzugleichen, zu eigen ist seine Filmsprache, seine digitale Inszenierung, sein gewolltes Over-Acting, seine Zugeständnisse ans Kinder- publikum (einen nervtötenden kleinen Jungen samt Hausschimpansen inklusive). Er ist, was er ist und er ist, was er sein wollte. Aber das macht ihn eben noch lange nicht zu einem guten Film. Oder überhaupt zu einem Film.
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News: HIGH SCHOOL MUSICAL 3 - Starttermin
"High School Musical 3: Senior Year" wird laut Disney vom 3. Mai bis 30. Juni gedreht und kommt am 23. Oktober in die deutschen Kinos. Es ist damit der erste Film der ungeahnt erfolgreichen Teen-Musical-Serie, der nicht direkt fürs Fernsehen produziert wird.Zum Inhalt: In ihrem Abschlussjahr erleben die High School-Absolventen Troy (Zac Efron) und Gabriella (Vanessa Hudgens) das erste Mal was es heißt, von einander getrennt zu sein! Denn die beiden werden ihr Studium an unterschiedlichen Universitäten aufnehmen. Doch vorher stellen sie gemeinsam mit dem Rest der Wildcats ein neues spektakuläres Musical auf die Beine, das mit unzähligen neuen Hits und atemberaubenden Tanzeinlagen aufwartet! [Disney]
Bleibt jetzt die Rätselfrage: Wurde die Hudgens nicht wegen ihres Nacktfotoskandals gefeuert? Ich freue mich jedenfalls trotz des öden zweiten Teils auf den Film.
News: THE DARK KNIGHT - Bild von Two-Face!
Concept Art. Könnte ein Fake sein, sieht aber ziemlich genial aus. Klicken auf eigene Gefahr.Mai 04, 2008
Mai 03, 2008
TV: Fernsehtipps vom 03.05. - 09.05.2008
Samstag, 03.05.
Arthur Freed-Musical mit Judy Garland und Gene Kelly – und ich kenne es noch nicht! Aber ich schiele schon lange nach der Warner-Scheibe.
Gregg Araki macht, was er am Besten kann: Nackte Jungs filmen und Erklärungen fürs Schwulsein suchen. Ob die ARD das ungeschnitten zeigt? Nicht, dass es nachher noch Beschwerden entsetzter Rentner bei der GEZ gibt.
Barry Sonnenfeld schön und gut, aber bitte nicht am Tag der Befreiung. Bin ich denn hier der einzige Idiot, dem Regeln noch was bedeuten?
Oh, der ist super, visuell ganz Jeunet, mit Mut zum Trash und ganz vielen extrem gut inszenierten Jagdszenen. Sehr würdiger vierter Teil.
