Machtspiele und Intrigen im britischen Geheimdienst, komplexe und folgenschwere Verstrickungen im Leben von Agenten und Spionen: In der Welt des englischen Kanonschriftstellers John le Carré verwischen nicht nur moralische Grenzen, seine Protagonisten bleiben auch ungreifbare Figuren, geführt wie Marionetten in einer seltsamen Parallelwirklichkeit. Dutzend- fach wurden die Spionagegeschichten des Bestsellerautors bereits adaptiert, nun probiert sich Tomas Alfredson mit "Dame, König, As, Spion" an einem seiner berühmtesten Stoffe. [...]
Februar 02, 2012
Januar 31, 2012
Zuletzt gesehen: FILME IM JANUAR 2012
(USA 1973, Terrence Malick) (8/10)
(USA 1978, Terrence Malick) (7/10)
(USA 1998, Terrence Malick) (7/10)
(USA/GB 2005, Terrence Malick) (5/10)
(USA 2011, Terrence Malick) (9/10)
(USA 1997, Simon West) (2/10)
(USA 1989, Steven Spielberg) (5/10)
(RP/F 2009, Brillante Mendoza) (4/10)
(I 1970, Elio Petri) (7/10)
(E 2009, Pedro Almodóvar) (4/10)
(USA 2009, Travis Mathews) (1/10)
In Their Room: Berlin
(D 2010, Travis Mathews) (3/10)
(USA 2010, Travis Mathews) (1/10)
(USA 2011, Clint Eastwood) (7/10)
(USA 2011, Martin Scorsese) (5/10)
(GB 1989, Herbert Wise) (2/10)
(GB 2011, James Watkins) (5/10)
(USA 2011, Jeff Nichols) (7/10)
(USA 2010, Dennis Dugan) (2/10)
(USA 2011, Dennis Dugan) (5/10)
(J 1965, Kihachi Okamoto) (4/10)
(USA 2011, Cameron Crowe) (1/10)
(F/B 2009, Hélène Cattet & Bruno Forzani) (4/10)
(D 1993, Hape Kerkeling) (3/10)
(B/F/D 1971, Harry Kümel) (4/10)
(USA 1999, George Lucas) (8/10)
(D/AUS 2011, Michael Maier) (6/10)
(USA 2011, John Dahl, S.J. Clarkson u.a.) (5/10)
Dominik Graf Werkschau Teil 1:
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Dominik Graf Werkschau Teil 1:
(D 1984, Dominik Graf) (3/10)
(D 1995, Dominik Graf) (8/10)
(D 1996, Dominik Graf) (8/10)
(D 1998, Dominik Graf) (7/10)
(D 2006, Dominik Graf) (8/10)
(D 2007, Dominik Graf) (6/10)
Januar 26, 2012
Januar 25, 2012
Januar 21, 2012
Zuletzt gesehen: AMER
Ein Meisterwerk formaler Könnerschaft, das in der akribischen, ja geradewegs punktuellen Nachempfindung spezifischer Genremotive und ihrer Eigenschaften gleichförmig vor sich hin illustriert, während sich das ästhetische Flirten mit ruchbaren Symbolen und Inszenierungstricks nach und nach als bloße Anfertigung erweist. Statt den dargestellten (sexual-psychologischen) Horror zu ergründen, konzentriert "Amer" ihn von der ersten Minute an lediglich pittoresk auf der Bildebene, die seine ausufernden Einfälle in der Summe unsichtbar wie Fliegen auf grauem Samt werden lässt (lärmenden akustischen Signalen zum Trotz). Eindrucksvolle Kunstfertigkeit verklumpt zur wirkungslosen und bald auch lästigen handwerklichen Demonstration, die Aneignung der Grundlagen behauptet, aus ihnen aber keine eigene Kraft, geschweige denn genuine Sinneslust schöpft (oder nachvollziehbare Eindrücke). Was über dem Verpuffungseffekt bleibt, ist passivierendes Anschauungsmaterial, das seltsam zwischen Experimentalfilm und Giallo-Gebilde hängt, und dessen Potenzial in eine gesamtfilmische Form gepasst so viel realiter effektiver wäre. Ein laues stilistisches Lüftchen, das wohl nur in die hoffnungsvoll offenarmige Gunst der Genre-Aficionados wehen kann.
40%
Januar 19, 2012
Kino: J. EDGAR
Lieber hätte sie einen toten Sohn, als einen Narziss, eröffnet Judi Dench ihrem John Edgar mit versteinerter Miene. Was die Mutter dem künftigen FBI-Ermittlerguru in diesem, vielleicht dem schrecklichsten Moment von "J. Edgar" rhetorisch verkleidet raten möchte, ist nicht weniger als ein Leben im Duckmäusertum. Die nach wie vor nur vermutete Homo- sexualität des FBI-Begründers rückt in der Kinoadaption seines Schaffenswerkes ins Zentrum aller Geschehnisse. Wider Erwarten erzählt Clint Eastwood keine faktenorientierte Politik-, sondern eine sanftmütige Liebesgeschichte. Zwischen J. Edgar Hoover und seinem engsten Vertrauten, dem Anwalt und Berater Clyde Tolson. [...]
Januar 18, 2012
Kino: THE ARTIST
Was selbst der nicht-cinephile Mensch weiß: Die Ablösung des Stummfilms durch Musik, Sprache und Geräusche separat aufzeichnende Produktionen Ende der 1920er-Jahre brachte nicht nur die (ton)ästhetische Erweiterung, sondern kostete auch unzählige Größen des Kinos die Karriere. Der Selektionsprozess im Umbruch der Filmherstellung forderte beides, große Gesten und Stimmen, im von Einwanderern kultivierten Hollywoodland vorzugsweise akzentfrei. Eine eigentlich spannende Herausforderung für "den Künstler", wäre der Kampf gegen neue Gesichter und attraktive Präsentationsformen des Tonfilms für viele von ihnen nicht bereits vorzeitig entschieden gewesen. Wer die Auto- umstrukturierung der Filmstudios am Vorabend ihrer Goldenen Ära überstand, schaute in eine verheißungsvolle Zukunft ("Garbo talks!"). Andere gerieten in Vergessenheit, nahmen sich das Leben oder starben verarmt. [...]
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Penelope Ann Miller
Januar 17, 2012
Kino: JACK AND JILL
Die US-amerikanische Filmkritik war sich einig: "Jack und Jill" sei nicht nur das Schlechteste, was das Kinojahr 2011 hervorgebracht habe, sondern überhaupt könnten Filme ganz allgemein nicht mehr schlimmer werden als die neue Adam-Sandler-Komödie. Dem weitgehend einhelligen Tenor fügten sich die Zahlen: An den heimischen Kinokassen spielte der 80 Millionen Dollar teure Verkleidungsklamauk nicht einmal seine Kosten ein, fiel also selbst beim sonst so Sandler-treuen Publikum durch. [...]
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