Dezember 18, 2008

Kino: KINOSTARTS - 18.12.2008

  • Little Paris (Liebesrama, D 2008)
  • Ein Geheimnis (Drama, F 2007)
  • O'Horten (Tragikomödie, D/NOR 2008)
  • Lakeview Terrace (Thriller, USA 2008)
  • Wild Child (Rom-Com, USA 2008)
  • Fly me to the Moon 3D (Animation, B 2008)
  • 1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde (Teutonische Folter, D 2008)

Dezember 17, 2008

Radio: FILM-BLUE MOON 14/08

Schon wieder Film Blue Moon, fast hätte ich es vergessen. Heute ab 22Uhr zwei Stunden lang, natürlich mit Ronald Bluhm und Tom Ehrhardt, auf Radio Fritz. Mitmachen ist ganz einfach: Anrufen, mitdiskutieren, dann in die Geschenkekiste greifen. Per Livestream oder direkt im Radio. Und so lautet's offiziell:

„Der Tag an dem die Erde still stand“? „Der Mann der niemals lebte“? – wohl eher „Der Monat in dem der filmische Sondermüll deponiert wurde“. Hollywood überschwemmt uns in der Vorweihnachtszeit mit halbgaren Movies ohne Ende. Ihr braucht Beweise? „Mein Schatz, unsere Familie und ich“ gehört zum Besten, was die letzten Wochen zu bieten hatten. Teilt ihr diese Meinung oder seid ihr mit dem aktuellen Kinoprogramm eigentlich ganz zufrieden? Ruft an und diskutiert mit Filmfritz Ronald Blum und Tom Ehrhardt u.a. über „Vicky Christina Barcelona“, Madagascar 2“ und „Tintenherz“.

Ob ich dabei sein werde weiß ich noch nicht, die Filme der letzten Wochen geben irgendwie so gar nichts her...

News: Upcoming Reviews


Demnächst Filmbesprechungen zu: "So finster die Nacht" (Tomas Alfredson), "Australia" (Baz Luhrmann) und "Twilight - Biss zum Morgengrauen" (Catherine Hardwicke).

Filmgeek-Streber-Test

(via)

Dezember 16, 2008

Zuletzt gesehen: YOUTH WITHOUT YOUTH

Francis Ford Coppolas Bebilderung der als unverfilmbar gelten- den intellektuellen Gedankenspiele Mircea Eliades erweist sich als streng assoziatives Sinnieren über Vergänglichkeit und die irrationalen Effekte der Zeit. Der Film ist mit einer Aufrich- tigkeit, Inbrunst und ambitionierten Geisteshaltung inszeniert, als stünde Coppola gerade erst am Beginn seiner Karriere. Und nur so wird "Youth Without Youth" rezipiert werden können: Als unbefangene, paradoxerweise jugendlich erscheinende souveräne Arbeit eines Auteurs, der nie einer sein konnte. Es ist zu 100% ein Coppola-Film, vollständig von ihm finanziert. Deshalb sollte die konfuse, zusammenhanglose und streng intuitive Geschichte weniger als verkopfte Zumutung ver- standen werden, sondern als Gelegenheit, der Meditation eines großen Regisseurs beiwohnen zu können. Trotz des enormen Eso-Camps, der wie wirre Beschwörungsrelikte an eine vergangene Filmepoche erinnernden Gestaltungsmittel und einer unfassbar trashigen Alexandra Maria Lara in der weiblichen Hauptrolle.


60%

Dezember 15, 2008

Zuletzt gesehen: LA TERZA MADRE

Im dritten Mutter-Film von Dario Argento ersetzt ein völlig lächerlicher Krimi-Plot nun die zuvor einer intuitiven Logik folgenden Auseinandersetzungen über Urängste, Alpträume und Unterbewusstsein. Komplexe Bildsprache und wirkungs- volle Horrorästhetik sind dem einstigen Meister dabei nunmehr völlig abhanden gekommen: In billigster TV-Optik spult Argento einen höchst albernen, peinlichen und unfreiwillig trashigen Esoterik-Grusel herunter, der sich mit effekthasche- rischen und billigen Splattereinlagen als jene Exploitation verrät, für die Argento eigentlich nie einstehen wollte. Richtig grotesk wird’s dann, wenn der ehemalige Genrevisionär dem Altherrenwahnsinn verfällt und im Finale eine Hölle aus sodomitischen Sexspielchen und nackten Lesben entwirft – die dann richtig schön phallisch zerlegt werden dürfen.


15%

Dezember 14, 2008

Kino: TRANSSIBERIAN

Man kann es ja vielleicht tatsächlich die Neue Unbehaglichkeit im amerikanischen Film nennen: Die Angst vor dem Jenseits der eigenen Landesgrenzen, dem Untrauten der alten Welt. Der Horrorfilm hat dieser Empfindung immer die Treue gehalten, und seine ideologische Färbung zwischenzeitlich auch mal kräftig abgewaschen, wenn Terror und Wahnsinn in den eigenen Backwoods am Rande der Gesellschaft generiert wurden: Im "Texas Chainsaw Massacre" zum Beispiel, oder in "The Hills Have Eyes" und "Deliverance". Nicht immer deuteten die sozialen Auswüchse, mit denen sich bürgerliche US-Amerikaner oder blutjunge Teenager darin konfrontiert sahen, auf nationale Geschwüre hin – das war schon eher eine Spezialität der studentischen Genrefilme in den 70er Jahren. Nicht immer also handelte es sich um die Rückkehr des Verdrängten, manchmal war das Böse auch einfach das Fremde, das es erfolgreich zu bekämpfen statt zu verstehen galt.

Den neuerlichen, geupdateten Zweifeln an der alten Welt nun hat zuletzt niemand so anschaulich Ausdruck verliehen wie Eli Roth in seiner Osteuropa-Folter-Orgie "Hostel", die man ja angeblich auch als satirische Komödie hätte verstehen können. Seitdem ist zu beobachten, dass sich das, lange hat es gebraucht, harmonisch sanfte Russland-Bild im US-Kino ganz heimlich erneuert hat – zumindest schien mir die Skepsis gegen den einstigen Feind seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr so auffällig wie in vielen Filmen der letzten Jahre. Zuletzt erst hat sogar David Cronenberg in "Eastern Promises" eine vor Genreklischees strotzende Thriller- geschichte erzählt, in der sich russische Mafiastrukturen bis ins urbane London ausgebreitet haben. Und auch Brad Andersons jüngste Regiearbeit "Transsiberian" behauptet jetzt, dass sich im kargen und brüchigen Land der ehemaligen Sowjetunion noch immer – oder: wieder – die Barbaren tummeln: Woody Harrelson und Emily Mortimer geraten hier als amerikanisches Vorzeigepärchen auf der Durchfahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn in die Fänge korrupter russischer Polizisten und Drogenhändler, ehe sie gar in einem Gulag landen!

Doch der Film ist konzeptionell eher als Reaktion auf diesen, wenn man ihn als solchen begreifen möchte, jüngeren Trend im US-Kino zu verstehen. Er entwirft zunächst eine scheinbar konventionelle Thrillerhandlung, die fast penetrant die her- kömmlichen Ängste vorm fremden Land und seiner Menschen ausspielt, bürstet dann jedoch alle Erwartungen gegen den Strich. Er nimmt schlagartig Richtungswechsel in der Handlung vor, löst Identifikationsfiguren auf und führt den Zuschauer rigoros aufs Glatteis. So schleppend und vorhersehbar die erste Hälfte erschien, so spannend und mitreißend entwickelt sich der Film, wenn der "Transsiberian" erst einmal Fahrt aufgenommen hat. Konsequent kehrt Anderson Motive um, statt nur die hinlänglichen Klischees des amerikanischen Thriller-Kinos zu variieren. Und das immer zu Ungunsten der Logik, die bei derlei filmischer Metaarbeit jenseits von "Strangers On A Train" und "Narrow Margin" wohl kaum noch berücksichtigt werden kann.

Zuletzt führt jedoch genau das den Film zum Widerspruch zwischen Erzählkino und konzentrierter Genrereflexion, den Anderson – anders als beispielsweise Hitchcock – nicht elegant aufzulösen versteht, ja nicht einmal anzudeuten vermag, dass dieser zu verhandelnde Zwiespalt gar keiner sein muss. Deshalb kommt es auch nicht zur erhofften Entgleisung, sondern schaltet "Transsiberian" zum Schluss wieder einen Gang zurück, ehe er eine vorsichtige Bremsung hinlegt. Auf den letzten Metern erliegt der Film dann leider all jenen Klischees, die er doch eigentlich bewusst brechen und ad absurdum führen wollte, nur um die Geschichte einigermaßen schlüssig zum Abschluss bringen zu können – was allerdings erst recht nicht funktionieren möchte, da das plötzliche Abwenden von der Wendung schlussendlich natürlich keiner narrativen Glaubwürdigkeit mehr untersteht. So lässt sich der Rückfall ins Klischee noch als unmoralisches Wildern erklären, also als berechtigte Absicht, gesell- schaftliche Vorurteile und Ängste zu spiegeln und gegebenenfalls auch zu bestätigen. Die Konsistenz eines wirklich guten Thrillers, der "Transsiberian" hätte werden können, lässt sich dadurch jedoch nicht wiederherstellen.


60% - erschienen bei den Fünf Filmfreunden

Dezember 13, 2008

TV: Fernsehtipps vom 13.12. - 19.12.2008

Samstag, 13.12.

20:15 Uhr – Kinsey – Die Wahrheit über Sex (VOX)

Leider immer noch nicht gesehen, obwohl ich große Stücke auf Bill Condon gebe. Wird nachgeholt.

20:15 Uhr – William Shakespeares Romero + Julia (VOX)

Ein buntes Fest aus Popkultur, Kinoverbeugung und Studiobeschwörung. Mir fiele kein Regisseur in den 90ern ein, der wilder, ungezwungener und witziger als Baz Luhrmann postmoderne Filme dreht.

20:15 Uhr – O Brother, Where Art Thou? (RTL2)

Ich mag den gern, obwohl er von den Coens ist. Aber er funktioniert für mich wie immer nur als (Kino-)Gag, in diesem Fall durch seinen Bezug zu Preston Sturges, der die Brüder mit "Sullivan’s Travels" zu diesem Quasi-Film-im-Film inspirierte.

22:10 Uhr – Tödliche Weihnachten (Pro7)

Der gute Tumi nannte Renny Harlins Weihnachtsschmaus hier kürzlich eine "Mischung aus Bourne Identity und History of Violence", in Bezug auf den Plot ein sehr sinnvoller Vergleich. Harlins Film ist frei von jedweder Tiefgründigkeit, sehr straight inszeniert und mit Geena Davis königlich besetzt. Passt.

22:10 Uhr – Lizenz zum Töten (ARD)

Nach dem gelungenen Vorgänger schießt sich Timothy Dalton an die Spitze der Post-Connery-Bonds: "Licence To Kill" trifft mit seiner härteren Gangart genau den richtigen Ton, kaum ein Film kommt der Figur so nahe, kaum ein Bond versteht es so fesselnd, Action, Gefühl und bissigen Humor in Einklang zu bringen. Die Selbstjustiz des Helden stellt alle Identifikations- und Sympathieangebote in Frage – Bond als suspendierter Einzelkämpfer eröffnet ganz neue Facetten innerhalb der Serie. Der brillante Titelsong, ein kongenialer Bösewicht und zwei hinreißende Bond-Girls garantieren dem zweiten und leider letzten Dalton vielleicht den besten Platz in der Serie. So hätte ich mir "Quantum" gewünscht! Läuft cut.

22:25 Uhr – Tremors 4 – Wie alles begann (RTL2)

Nach zwei überraschend markigen Sequels brachte dieses Prequel dann den erwarteten Einbruch. Völlig öder, bemühter, uninteressanter DTV-Nachschlag. Braucht kein Mensch.

0:25 Uhr – Big Nothing (RTL2)

Ging ja fix mit der Free-TV-Premiere. Hübsche kleine schwarze Komödie, der im letzten Drittel vorschnell die Puste ausgeht. Aber Simon Pegg spielt mit und somit ist das einer der besten Filme aller Zeiten. ;)

2:30 Uhr – American Psycho (RTL2)

Klinisch inszenierte, selbstgefällige Adaption des Skandalromans, die diesen notgedrungen reichlich abstrakt umsetzt. Die Regie ist katastrophal, Christian Bale spielt ein Arschloch. Das kann er.

Sonntag, 14.12.

Hm, irgendwie nix. Mit Sally Potter will ich hier auch niemanden quälen. *g*

Montag, 15.12.

15:30 Uhr – Heut’ gehen wir bummeln (3SAT)

Besser bekannt als "On the Town". Begnadet inszeniertes Musical der Traum-Kombi Donen/Kelly. Gilt eher als semi-wichtig und vorrangig verspielt eskapistisch, vereint aber einige der berühmtesten Tanznummern aus Kellys Karriere. Auf Deutsch natürlich ein No-Go.

20:15 Uhr – The New World (Tele5)

Gigantische Kameraarbeit, ansonsten sehr eigenwillige Ethno-Kitsch-Geschichte, die als Oper vor Naturkulisse inszeniert scheint. Malick ist großartig, zweifellos, aber bei so wenig Output muss man natürlich gegen entsprechende Erwartungen ankämpfen.

21:00 Uhr – Priscilla (Arte)

Wer den nicht kennt, hat alles verpennt.

Dienstag, 16.12.

22:35 Uhr – Broken Flowers (RBB)

Dank Bill Murray kann man dieses skurrile self-becoming Road-Movie vielleicht als den nettesten Jim Jarmusch bezeichnen. Was aber immer noch nicht viel mit einem wirklich guten Film zu tun hat.

Mittwoch, 17.12.

23:45 Uhr – Als das Meer verschwand (BR)

Ein ganz, ganz großartiger Film. Deshalb.

0:45 Uhr – Hwal – Der Bogen (ARD)

Initiationsdrama irgendwo zwischen fernöstlichen Mythen und buddhistischer Kultur, von Ki-duk wunderschön anspielungsreich und mit sinnlicher Bildsprache inszeniert. Das Ende ist besonders toll, weil völlig drüber.

Donnerstag, 18.12.

Nur was von Greenaway. Also nix.

Freitag, 19.12.

0:10 Uhr – Glen or Glenda? (Arte)

Der Gender-Klassiker. Nie hat sich pre-queerer Trash so ernst genommen. Ed Woods Aufrichtigkeit ist hinreißend.

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Mr. Hankeys Weihnachtstipps


Samstag, 13.12.

12:05 – Der Brief an den Weihnachtsmann (Tele5)

Eddie Murphy als Darsteller ist nur selten zu ertragen, als Produzent dieses Weihnachtsmelodrams hat er allerdings alles richtig gemacht. Sachte inszeniert, ist die recht anrührende Geschichte von einem Jungen, der in ein Sorgerechtsstreit zwischen Jugendamt und Adoptivvater gerät, glaubwürdig und ohne sonderlich viel Kitsch umgesetzt. Lief laut Ofdb anscheinend noch nie im Free-TV!

20:15 Uhr – Das Wunder von Manhattan (SAT.1)

Immer noch einer der schönsten Weihnachtsfilme überhaupt! Tolle Schauspieler in einer herzensguten und fantasiereichen Story, in der der Weihnachtsmann vor Gericht beweisen muss, dass er wirklich existiert. Und Richard Attenborough ist immer noch der beste Film-Santa aller Zeiten! Nur das Original von 1947 ist noch ein Tick besser! Weihnachtshasser (und -Zyniker) bekommen allerdings Zahnschmerzen!

22:10 Uhr – Tödliche Weihnachten (Pro7)

Neben "Stirb Langsam" immer noch einer der Weihnachtsactioner überhaupt. Weihnachtsgefühle dürfte man davon zwar keine bekommen, doch Spaß macht der Reißer dennoch!

Montag, 15.12.

20:15 Uhr – Oh Palmenbaum (RBB)

Die Fortsetzung von "Single Bells" ist zwar nicht mehr ganz so knackig wie das Original, macht aber immer noch ziemlichen Spaß. Für Fans des Originals jedenfalls eine äußerst positive Überraschung!

20:15 Uhr – Es begab sich aber zu der Zeit... (Premiere 1)

Die Weihnachtsversion von "Die Passion Christi", nur ohne Blut und Folter. Das Krippenspiel von 2006 soll sich zwar ziemlich nah an die Bibel halten, dabei aber dennoch bieder, dröge und langweilig geraten sein. Nur die wirklich schwangere Maria-Darstellerin Keisha Castle-Hughes bringt wohl einen Hauch von Authentizität. Bis jetzt hab ichs mir aber dennoch verkniffen. Mal sehen ob ich dieses Mal einschalte.

(lieber nicht….)

Dienstag, 16.12.

20:15 Uhr – Santa Clause 2 - Eine noch schönere Bescherung (SAT.1)

Qualitativ hinter Teil 1, aber noch deutlich vor Teil 3 anzusiedeln, ist diese späte Fortsetzung der Geschichte des Weihnachtsmanns wider Willen immer noch ganz nett. Im Gegensatz zum Vorgänger quietschbunt und voller Prunk, dabei aber dennoch ziemlich charmant geraten, kann man Tim Allen in seiner (Film-)Paraderolle eigentlich immer noch ganz genüsslich zusehen.

Mittwoch, 17.12.

20:15 Uhr – Lifesavers - Die Lebensretter (Tele5)

Schwarze Weihnachtskomödie mit Steve Martin, die bisher immer irgendwie an mir vorbei gegangen ist. Soll wohl ganz solide sein, aber nicht wirklich die Qualitäten aufbringen, die z. Bsp. "Schöne Bescherung" zum Klassiker gemacht haben!

(was heutzutage schon so alles als Klassiker gilt :D)

20:15 Uhr – Die Schneekugel (Premiere 1)

Singlefrau erhält magische Schneekugel, die sie in das Innere der Weihnachtswelt in der Kugel transportiert. Dort trifft sie auch ihren Traummann. Klingt alles in allem ziemlich kitschig und blöd, aber Weihnachtsfilmen kann man so etwas ja durchaus verzeihen. Mal sehen wie der ist.

Donnerstag, 18.12.

20:15 Uhr – Zwei Weihnachtsmänner (Teil 1) (SAT.1)

Dass Bastian Pastewka und Markus Maria Herbst durchaus komisches Talent haben, wenn sie nur wollen, haben sie ja schon des Öfteren bewiesen. Hier nun im Quasi-Remake von "Ein Ticket für zwei" auf den Spuren von John Candy und Steve Martin unterwegs, müssen sie beweisen, ob sie es mit ihren amerikanischen Kollegen aufnehmen können. Könnte klappen, könnte aber auch mächtig schief gehen. (Teil 2 am 19.12.2008 um 20:15 Uhr)

(im Zweifel immer letzteres)

Freitag, 19.12.

20:15 Uhr – Der kleine Lord (ARD)

Alle Jahre wieder. Der Klassiker mit Alec Guiness in der Verfilmung des Romans von Frances H. Burnett! Nett!

(warum so verhalten, der ist doch echt sehr schön)

20:15 Uhr – Der Grinch (RTL2)

Die knackig poppige Verfilmung des Romans von Dr. Seuss ist immer noch einer der ultimativen Hassfilme all jener, die Ron Howard und/oder Jim Carrey nicht mögen. Dabei geht der Film und die Geschichte durchaus bissig mit der amerikanischen Weihnachtshölle um und Carrey ist als grüner Miesepeter einfach nur brillant! Nur das überzuckerte Ende kann einem die Tränen in die Augen treiben!

(und gerade das Ende ist dabei verräterisch – hassen tue ich den Film trotzdem nicht)

20:15 Uhr – Mickeys großes Weihnachtsfest (S-RTL)

Die neumodischen Cartoons um Micky und Co. sind größtenteils wirklich nicht mehr das, was sie einmal waren, was vor allem diese Mischung aus alten und neuen Weihnachtscartoons eindrucksvoll beweist. Besonders schlimm: Der Klassikercartoon, in dem Dagobert Duck Ebeneezer Scrooge miemt, ist hier mit einer gar fürchterlichen Neusynchro ausgestattet worden. Muss nicht sein!

19:25 Uhr – Wo ist Winkys Pferd (KiKa)

Fortsetzung des belgischen Kinderweihnachtsfilms um ein chinesisches Mädchen, welches unbedingt ein Pferd zu Weihnachten will. Das Original ist für die Minis unter uns definitiv ein Fest. Vielleicht sieht’s bei Teil 2 ähnlich aus!

(die Minis, herrlich^^)