März 27, 2012

Kino: THE WOMAN IN BLACK

Bis in die 70er-Jahre hinein feierte die legendäre Hammer-Filmschmiede unter anderem mit stilistischen Neuinterpre- tationen des Frankenstein- oder Dracula-Mythos Erfolge, während hauseigene Stars wie Christopher Lee oder Peter Cushing zu Genre-Ikonen aufstiegen. Lange wurde versucht, das britische Unternehmen wiederzubeleben, 2008 dann gelang schließlich die Erneuerung. Nach einigen kleineren Partnerprojekten soll mit der Prestigeproduktion "Die Frau in Schwarz" nun die große Rückkehr zum bewährten Hammer-Gothic-Horror eingeläutet werden. [...]

» OMG I THINK I NEED TO SIT DOWN. «


Ein neuer Twilight-Teaser/Trailer, ein neues Nuttymadam-Reaction-Video. Am Anfang erschreckt sie gleich schon mal vor sich selbst. Und ich glaube tatsächlich nicht, dass sie den Kinobesuch von "Breaking Dawn 2" überleben wird.

"I love The Hunger Games, as well. But I'll never love The Hunger Games as much as I love Twilight."

März 22, 2012

Kino: GONE

Und das ist alles nur in meinem Kopf – zuletzt die verlässlichste langweilige Psychothriller-Devise. "Gone" wiederum geht den Weg des geringsten Widerstandes: Statt Ü-Ei-Thriller mit Identitätsstörung kehrt er zum stinknormalen Doch-nur-Thriller zurück. Ein Psycho-Film ohne sonderlich viel Psycho und einer über 90 Minuten aufgebauten Erwartungs- haltung, die ganz sauber einfach mal im Nirgendwo landet. Das US-Debüt des brasilianischen Regisseurs Heitor Dhalia ist weiß Gott kein spannender oder halbwegs origineller Doch-nur-Thriller. Aber wie sich seine Ereignislosigkeit auf einen Höhepunkt zu bewegt, der gar keiner ist, lässt einen trotz alledem recht fassungslos im Kinosessel zurück. Wenn das nach den Mindfuck-Filmen die neue Masche im renovierungsbedürftigen Psychothriller sein sollte, dann ist sie nicht weniger blöd. [...]


März 21, 2012

Kino: TAKE SHELTER

Jede Nacht aufs Neue sieht Curtis LaForche die Katastrophe kommen. In schweißtreibenden Albträumen suchen ihn grauenvolle Bilder heim, die von Tod und Verderben erfüllt sind. Zunächst noch bedroht darin nur der geliebte Hund die taubstumme Tochter, dann schon umzingeln wilde Menschen sein Auto und verkünden tief fliegende Vogelschwärme das Ende allen Seins. Obgleich Curtis weiß, dass seine Halluzinationen möglicherweise die Folge einer veranlagten Schizophrenie sind, beginnt er dennoch mit dem Bau eines Rettungsbunkers im Vorgarten – und bringt alsbald auch seine Familie um den Verstand. [...]


März 20, 2012

Zuletzt gesehen: BOARDWALK EMPIRE Season 1& 2

Qualitätsfernsehen mit HBO-Gütesiegel, sorgfältig produziert und jenseits der mit formattypischen Bestimmungen (Laufzeit) und gängigen Accessoires (Cliffhangern) langweilenden TV-Serien-Generik. "Boardwalk Empire" braucht lange, sehr lange, um seine Handlungsfülle publikumswirksam zu strukturieren und irgendwann schließlich auch einfach mal laufen zu lassen. Die bis ins Detail durcherzählte historische (Parallel)Welt bildet einen in dieser Vielschichtigkeit so noch nicht gesehenen Spielraum der Roaring Twenties – für ein gleichfalls kunterbuntes Personal, dessen Geschichten vom großen öffentlichen Politskandal bis zur intimen Ehekrise, von der organisierten Kriminalität bis zum gewöhnlichen Prohibitionsalltag reichen. Im Groß des Fluchens und Fickens wird dabei wieder einmal die alles entscheidende Männlichkeit auf den Prüfstand gestellt, und das mitunter aufs Allervorzüglichste.

Der plotgewaltigen Komplexität folgt dahingegen ein Hang zu seichtem Symbolismus: Wenn der Kapitalmogul Nucky Thompson (Steve Buscemi) in jeder Folge aufs Neue sein Geld im Close-Up zählt, verkommt ein zunächst charakteristisches Ritual zur figuralen Widerholungsskizze. Mit der sicheren Hand eines Martin Scorsese etwa führt eben keiner der soliden Fernsehregisseure die sich dem Pilotfilm anschließenden Episoden. Als rein narrative Alternative zur inhaltlichen Verdichtungsästhetik und äußeren Opulenz der thematisch verwandten Kinoepen von Coppola über Leone empfiehlt sich "Boardwalk Empire" aber durchaus. Für zwischendurch.


60%

März 16, 2012

März 11, 2012

Spuk im Yankee Pedlar?

Der Geist von Madeline O'Malley soll im Yankee Pedlar umgehen. Hotelverwalter Luke aus Torrington (Connecticut) hat eine Website eröffnet, um die paranormalen Phänomene zu dokumentieren. Anklicken auf eigene Gefahr:

März 10, 2012