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März 25, 2020

Corona-Krise: Wenn Hollywood-Stars überschnappen

Vom Coronavirus sind auch Stars betroffen, darunter Tom Hanks und Gal Gadot, doch statt Gemeinsamkeiten macht die Krise vor allem Unterschiede deutlich. Ein Kommentar über prominente Weltfremdheit.

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August 27, 2014

Kino: CAN A SONG SAVE YOUR LIFE? [aka. BEGIN AGAIN]

Die Kraft der Musik und so. Der eigentlich ziemlich privilegierte Traum von unangepasster Selbstverwirklichung. Und eine Liebeserklärung ans Großstadtleben, das natürlich auch. Aber es nützt ja alles nichts: Irgendwie kriegen sie einen dann doch immer wieder, die Musikgewinnerfilme über Musikverlierertypen. Zuletzt drehten die Coen-Brüder mit "Inside Llewyn Davis" einen ebensolchen, nun legt "Once"-Regisseur John Carney nach. [...]

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August 03, 2010

Zuletzt gesehen: SHUTTER ISLAND

Üppiges Ausstellkino voller "Guck mal hier und guck mal da"-Momente, das sich neben genretypischen Trash-Einlagen und sogar milden Naziploitation-Elementen beinahe pausenlos durch die Filmgeschichte manövriert und beherzt zum großen Erkennungsraten einlädt (Extrapunkte für die obligatorischen Powell/Pressburger-Referenzen). An der Geschichte des bewusst irreführend als Psychothriller vermarkteten Films hat Martin Scorsese offenbar keinerlei Interesse, fast hämisch führt er sie vor und fügt ihr nach und nach konfuse und völlig irrelevante Details bei, ehe sich das Gedankenkonstrukt auch als solches zu erkennen gibt – inklusive eines Schlusstwists, der keiner ist, sondern bereits von der ersten Szene an entsprechend vorbereitet wird (wunderbarer Kommentar zur lausigen Blendwerkdramaturgie der vielen Twistorama-Stinker in den letzten Jahren!), bis dann doch noch eine zweideutige Wendung nach der Wendung folgt und sich der Film somit durchaus raffiniert als absolut gradlinig erweist.

Als Fallen stellender Erzählfilm deshalb zwar konsequent unbrauchbar, als Scorsese-typisches Reminiszenz- sammelsurium und filmtheoretische Lehrstunde – besonders schön: der stets augenscheinlich sinnenstellte und vor bewussten Anschlussfehlern strotzende Schnitt – hingegen recht amüsant und unterhaltsam. Trotz bestaunenswerter Momente insgesamt aber ein Ulk, der keine zweieinhalb Stunden Sitzfleisch rechtfertigt. Dass Scorsese wohl der größte und kompetenteste Filmkenner unter Hollywoods Regisseuren ist, weiß man auch beim Blick ins Bonusmaterial einer x-beliebigen Criterion-DVD, da braucht es keinen "Shutter Island". Sehenswert und wesentlich klüger als so vieles, das sich gern clever gibt, ist das allerdings dennoch allemal.


70%


Habe im Übrigen die vage Vermutung, hiermit im Wesentlichen bereits einen besseren "Inception" gesehen zu haben.