Juni 18, 2011

Zuletzt gesehen: NATALIE - DAS LEBEN NACH DEM BABYSTRICH (Baby Line IV: The Natalie Supremacy)

Nach dem missglückten dritten Film schlafwandelt die einmalig dämliche "Natalie"-Serie mit ihrem vierten Eintrag in die Annalen deutscher Fernsehkunst durch neue Trash-Untiefen und knüpft damit erfreulicherweise nahtlos an die nicht vorhandene Qualität der beiden ersten Teile an. Ein Babystrich spielt nach wie vor keine Rolle, dafür aber langt der Film ganz tief in die Mottenkiste aller nur erdenklichen Soap-Klischees und wartet mit einigen so derart irrationalen Momenten schieren Blödsinns auf, dass es eine Freude ist. Stellenweise scheint die Autorin und Regisseurin des Vorgängers, Dagmar Damek, die belanglosen Ereignisse der Protagonistin zwar immer noch ein wenig beharrlich in Richtung normal und gut lenken zu wollen, überwiegend aber dominiert hemmungslose Fremdscham das Geschehen. Nicht eine einzige Szene in "Das Leben nach dem Babystrich" ergibt halbwegs Sinn, und wenn nicht gerade alle Darsteller unentwegt aneinander vorbeireden, schreibt Anne-Sophie Briest lautmalerisch in ihr Tagebuch und beglückt den Zuschauer mit herrlich bekloppten Off-Texten. Dass der Film sein angeblich ernsthaftes Thema HIV als reißerischen Aufhänger für neu konstruierte Probleme der lieben Natalie ausbeutet und sich dann sogar noch zu Fassbinder-Zitaten aufschwingen möchte, setzt der schonungslosen Schäbigkeit nur die Krone auf.


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Kommentare:

  1. Das hört sich ja wirklich alles wunderbar, sehr verständnisvoll und wunderbar gammelig an - macht Mut, den vierten und auch den in deinen erstaunlich trashophilen Ausführungen ebenfalls suuper klingenden fünften Teil doch noch zu gucken - AUS DEM TAGEBUCH EINER SIEBZEHNJÄHRIGEN berichtete schon 1979 der berüchtigte Schlockateur Jürgen Enz (aka "Kenneth Howard") und SAT.1 schwang sich zumindest für die Dauer von fünf Filmen zu seinem Erben auf. Sehr löblich.

    Im Übrigen belobige ich auch die Verwendung der ET-Phrase "normal und gut".
    Ansonsten stellt sich allerdings auch die brennende Frage, was denn nun genau die NATALIE-Filme über diverse erfreuliche Schmierigkeiten stellt, mit denen wir uns so ausgiebig beschäftigen und die du stets, ohne auch nur den geringsten Einblick in die Materie zu besitzen, von vornherein in die Tonne trittst? Tatsächlich bestechen zahlreiche dieser Filme mit den haargenau gleichen Qualitäten (und noch mehr, alleine schon aufgrund ihrer klassisch geschulten Regisseure und der brillanten Dialoge von Autoren wie Günther Heller) weswegen die NATALIE-Filme auch ohne wenn und aber als 90iger-Pendant zu den deutschen Teenagerploitation-Filmen der 70iger von Ernst Hofbauer, Walter Boos und Eberhard Schröder gelten dürfen.

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  2. Ich trete das überhaupt nicht "von vornherein in die Tonne" (the Opferrolle is calling). Ich kann Dir aber gern sagen, warum mich diese Filme nicht interessieren (von denen ich zumindest eine Handvoll kenne und, ja, sie nicht gerade schätze), auch wenn Du es nicht verstehen können wirst. Für mich gibt es da einen Unterschied zu kontextlosem TV-Sleaze wie "Natalie", der eigentlich keinen erklärbaren Bezug zu seiner Entstehungszeit hat, wie aus der Luft gegriffen wirkt und im Prinzip auch per se als Trash stigmatisiert ist, weil man ihn selbst mit viel gutem Willen nicht ernst nehmen kann. Bei den "systematisch" produzierten "Aufklärerfilmen" der 70er ebenso wie den bewusst unsittlichen Erotikfilmchen, die ihrem Schmuddelwesen nach eher chauvinistisch und sexistisch sind (etwas, das "Ihr" im "Luxus" "Eurer" Spaßrezeption, daran eine helle Freude und/oder filmische Faszination entwickeln zu können, ja offenbar besonders schätzt, siehe etablierte Formulierungen von "platzenden Hosen" etc.), ist das für mein Empfinden anders. Sie sind in einem umfassenderen (gesellschaftlichen) Kontext verortet, zum Beispiel der Frauenbewegung, sexuellen Revolution oder 68er-Bewegung, zu dem sie ja teils auch Gegenpositionen einnahmen. Dieser Mief ist mir viel zu zeitbezogen, konkret und zielgesetzt, um daran sonderlich Freude zu haben. Unabhängig davon kann es ja mal ganz nett sein, solche Sachen zu schauen, aber nie hätte ich Interesse daran, es so derart exzessiv zu tun. Dafür ist mir das alles dann wahrscheinlich doch nicht künstlerisch genug (in diesem Moment läuft McKenzie rot an vor Wut und stirbt innerlich wieder tausende Tode angesichts der generellen Missverstandenheit seiner vernachlässigten Perlen, bei denen es nicht zu unterscheiden gilt zwischen gut und schlecht, Kunst und Nichtkunst etc.pp.).

    In gewisser Weise kann ich die Ausführungen von Whoknows kürzlich bei Euch gut nachvollziehen (wenn auch in einem anderen Zusammenhang):

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  3. "Wer weiss: Vielleicht war es einer der grossen Irrtümer der 70er Jahre, in denen ich vom Bubi zum Jungmann degenerierte, das für künstlerisch wertlos zu halten, was euch heute packt? […] Das Alter hat zumindest zu einer Einsicht geführt: Das, was ihr heute als “postmodern” empfindet, wird vermutlich später auch nur als Anhang, als Zipfelchen der Moderne betrachtet, die sich so sehr bemühte, mit immer neuen “Methoden” zu glänzen, denen sie etwa so schöne Namen wie “Dekonstruktion” verpasste – die sich aber im Grunde in ihrer Zielsetzung immer ähnelten (“immanente” Vorgehen boten sich etwa den “Schuldigen” prinzipiell als Inseln an, auf denen sie ihre “Schuld” verbergen und vergessen konnten – weshalb ich eben langweilig und für den heutigen Leser scheinbar altmodisch den auch nicht unschuldigen Kontext miteinzubeziehen versuche).

    Ach ja: Warum ich mich als verspäteter 68er jedem orgiastiscnen Irrsinn zu entziehen versuche: Er wird in der Schweiz seit Jahren zelebriert – und zwar nicht mit nackten Frauenkörpern, die mich ohnehin nur auf der Leinwand “interessierten”, eigentlich überhaupt nicht mit Werken, denen man etwas Künstlerisches abgewinnen könnte (es sei denn, man wäre dekadent genug, einen Christoph Mörgeli zum neuen Schönheitsideal zu erheben). Der Irrsinn ist nämlich, falls er das nicht schon immer war, zum Privileg der Reaktionären geworden, der Berlusconis der Schweiz, deren herausragender ein Christoph Blocher, Milliardär und von seinen Anhängern als “Führer” bezeichnet, ist (ich beneide dich also nicht um deinen Vornamen). – Es kommt mir also gerade so vor, als würde ich mich, lieferte ich mich in diesen Tagen dem Masslosen aus, Bewegungen anschliessen, die – … Nun ja, auch dies sind vermutlich nur die Befürchtungen eines alten Mannes, der nicht mehr anders kann. […]


    Ich möchte meine obigen Worte trotzdem mit Vorsicht verstanden wissen, wirklich dazu äußern kann man sich ja erst nach intensiver Beschäftigung. Aber Du hast ja auch zu allem eine Meinung, und schließlich fragtest Du mich konkret, warum ich mir nicht lauter Hofbauer-Filme anschauen möchte.

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  4. Ich laufe weder rot an, noch habe ich dich "konkret" gefragt, warum du dir nicht "lauter Hofbauer-Filme anzuschauen" möchtest. Ich fragte lediglich, worin du den Unterschied zwischen den Natalie-Filmen und den Sexfilmen der 70iger siehst. Das hast du mir ja nun "gewohnt" anschaulich erklärt (immerhin), auch wenn ich deine Argumentation nicht sonderlich überzeugend finde, da ich diese Auffassung - der gesellschaftliche Kontext unserer geliebten Hosensprenger sei soviel konkreter als derjenige der Natalieploiter - für etwas kurzsichtig halte. Egal wie mies (oder "ULTRAKÜNSTLERISCH") sie auch sein mögen, beide Spielarten produzieren, sowohl direkt als auch um die Ecke "Sittenbilder" ihrer Zeit, auch die gute Natalie tut das. Ihr Erfolg allein bestätigt das schon.
    Immerhin gehst du mit deinen auf uralten Urteilen aus deiner Jugend fußenden Aussagen über das deutsche Sexploitationkino der 70iger 1:1 d'accord mit Leuten wie Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta oder Edgar Reitz (siehe SEX UND SIMMEL). Das finde ich sehr schön und total interessant!

    Und jetzt nochmal diesen indiskutablen Kommentar von WhoKnows hervorzukramen (den ich gerade erfolgreich zu vergessen begann) ist entweder einfach sehr bequem oder aber bloß eine deiner obligatorischen Provokationen, von daher lässt mich das herzlich kalt. Finde deine eigenen Argumente, Liebste.:-)
    Und, wie du sehr richtig anmerktest: Erst eine gewisse Auseinandersetzung mit dem Metier berechtigt zu gewissen Aussagen. Es liegen jeweils große, weite Welten zwischen den Sexfilmen eines Ernst Hofbauer, eines Rolf Thiele, eines Alois Brummer oder eines Jürgen Enz (oder auch eines, äh, Herrmann Zschoche). Darüber hinaus frage ich mich, ob es tatsächlich so unmöglich erscheint, sich auf der einen Seite dem Sleaze-Rausch (der sich emotional und intellektuell gewiß nicht von deinen Erlebnissen mit Natalie unterscheidet) zu ergeben und sich gleichzeitig auf der anderen zu ergiebigen, kontextuellen Reflexionen anregen zu lassen? Letztlich ist für mich das eine ohne das andere unmöglich und ich glaube bestimmt daran, dass der Auschluss des einen die Konfrontation mit dem anderen zwangsläufig glattbügeln und einschränken muss. Gerade das Wechselspiel von Ekel und Spaß, bzw. wie sich beides unmittelbar auseinander speist (Stichwort "gross-out"), gerade das ist der allergrößte Reiz dieser Filme (für mich). Aber natürlich ist selbst das nach "herkömmlichen Maßstäben" schon viel zu komplex, deswegen erklärt "man" sich unsere Hofbauer-Apotheose auch so: Da "prätentieren" sich ein paar partywütige und und übereifrige "Trash-Fans" Filme "zurecht", die schon "per definitionem schlecht" sind.

    Aussagen wie die deinigen zeigen, dass eine Bewegung wie das Hofbauer-Kommando wirklich im letzten Moment den Fuß in die Kellertür stellen musste, diese Kellertür, die sich über einem unmöglich hinwegmarginalisierbaren Kapitel unserer faszinierenden, vielschichten Filmhistorie zu schließen droht.

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  5. Du liest aber wirklich auch immer nur das, was Du lesen möchtest.

    DU SCHUBLADENMONSTER!

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  6. Nachdem ihr das wohl telefonisch weitergeführt habt, würde ich hier an einer Stelle aber doch nochmal gerne etwas eingehender nachhaken:

    "Für mich gibt es da einen Unterschied zu kontextlosem TV-Sleaze wie "Natalie", der eigentlich keinen erklärbaren Bezug zu seiner Entstehungszeit hat, wie aus der Luft gegriffen wirkt und im Prinzip auch per se als Trash stigmatisiert ist, weil man ihn selbst mit viel gutem Willen nicht ernst nehmen kann."

    Das erscheint mir nämlich doch eine sehr naive bis fragwürdige Einschätzung zu sein. Ganz abgesehen von gesellschaftlichen Tendenzen der 90er Jahre (Stichwort: Ballermann-, Spaß-, Häme- und Fingerzeig-Gesellschaft), ist allein der an diese Tendenzen anknüpfende und zu ihnen in stetiger Wechselwirkung stehende Kontext des (übrigens in höchstem Maße "systematisch" operierenden) Privatfernsehens doch in einem Fall wie NATALIE augenfällig. Spekulative und reißerische Elemente waren mehr oder weniger seit Anbeginn des Privatfernsehens ein fester Bestandteil in der privaten Programmpolitik (nicht zufällig zeigte man dort anfangs ja noch alte Sexfilme, die irgendwann aber offenbar zu harmlos und "lächerlich" waren), und wenn man sich ansieht, welches Ausmaß an "verdinglichender" Menschenverachtung und spekulativer Ausschlachtung von Privat- und Intimsphäre durch z.B. nachmittägliche Talkshows, Milieu-Reportagen oder diverse Doku-Soaps erreicht wurde (und sich längst in Casting- und Model-Shows fortsetzt), dann finde ich es doch einigermaßen befremdlich, NATALIE als kontextlos und "wie aus der Luft gegriffen" zu bezeichnen. Und die Behauptung, dass man ihn von vornherein nur als Trash auffassen kann, wird ja allein schon mit einem Blick auf die Amazon-Leserrezensionen zur DVD-Box in schier unglaublicher Weise widerlegt. So ernst (und "normal und gut") wie NATALIE dort fast durchweg genommen wird, nimmt heute wiederum kein Mensch mehr die Lederhosen- und Reportfilme (und wenn, dann tatsächlich eigentlich nur deren Gegner - auch ein interessantes Phänomen). Und auch wenn das frühere Zuschauergenerationen vielleicht noch nicht mit so viel entspannter Nüchternheit sahen, würde ich dagegen halten, dass gerade die 70er-Reportfilme, die mit ihren Fake-Interviews und belehrenden Off-Kommentaren ja im Grunde nichts anderes als waschechte Mockumentaries mit deutlichen karikaturesken, satirischen und realsatirischen Zügen sind, hier deutlich mehr als etwa NATALIE von vornherein darauf angelegt sind, nicht bierernst oder gar propagandistisch aufgefasst zu werden (mit den sich gegenüber dem Heimatfilm parodistisch verhaltenden Lederhosenfilmen ist es nicht unähnlich). Und darüber hinaus würde ich auch dazu tendieren, die in offenherzigerer und offenkundigerer Weise dargebotenen spekulativen Elemente der 70er-Jahre-Sexploitation ebenso wie deren mitunter zweifellos zutage tretenden Chauvinismus und Sexismus als deutlich "ehrlicher", weil viel stärker und sichtbarer an der Oberfläche ausgestellter, zu betrachten - es ist gewissermaßen ein Spiel mit offenen Karten, und gerade die oft völlig unverblümt dargebotene Schmierigkeit erfreut uns gerade deshalb auch völlig ungeniert so sehr, weil sie (neben der von Christoph schon ganz richtig betonten Wechselwirkung von Ekel und Faszination, von Abstoßung und Anziehung) sehr direkt und offen Teil des Exploitation-Spiels ist, und einem nicht durch die Hintertüre ins Haus zu schmuggeln versucht wird. Das Privatfernsehen und seine crossmedialen Entsprechungen, und damit dann eben auch Phänomene wie NATALIE, generieren sich im Gegensatz dazu selbst viel mehr als Schmuddelwolf im Schafspelzchen, was interessanterweise ja eben auch durchaus bei manchen Zuschauerschichten für bare Münze genommen und widerspruchsfrei als Qualitätsprodukt (Stichwort "Fernsehjuwelen") goutiert wird.

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  7. Bevor du jetzt angesichts soviel moralischen Bewusstseins meinerseits (ich schäme mich schon fast dafür!^^) völlig vom Stuhl kippst ;), sei natürlich gesagt, dass ich hier weder eine kulturpessimistische Verdammung des trivialen TV-Konsums betreiben, noch dir deine NATALIE madig machen möchte (im Gegenteil schließe ich mich da Christophs Freude über soviel zutage tretende Trash- und Sleaze-Affinität deinerseits an, auch wenn ich bislang selbst leider nur den elendigen dritten Teil vollständig und die anderen Filme nur ausschnittsweise kenne, da aber ansonsten ganz dem Urteil meiner Hofbauer-Kommando-Kollegen vertraue). Nur scheint mir der vermeintlich große Graben zwischen 90er-NATALIE und 70er-Sex, den du hier skizzierst, schlichtweg etwas arg künstlich und konstruiert herbei geredet zu sein. Einschränkend hinzu gefügt, ist das natürlich auch immer eine Frage der Zeitgenossenschaft, und aus der kommt man beim besten Willen nie ganz raus. Insofern könnte ich deine 70er-Vorbehalte als zeitgenössische Rezeption wohl sogar durchaus nachvollziehen, und wenn wir uns vor knapp 40er Jahren nach der Kinopremiere von DIE JUNGEN AUSREISSERINNEN über den Film unterhalten (können) hätten, wäre ich vielleicht - anderer Mensch in anderem Kontext, der ich dann wäre - sogar ganz deiner Meinung. Das bleibt aber letztlich reine Spekulation, die ich selbst angesichts meiner Ablehnung von fragwürdigen jetzigen zeitgenössischen Machwerken wie I SAW THE DEVIL oder A SERBIAN FILM nur vage mutmaßen kann. Dahingehend ist die Einbeziehung "historischer" Kontexte in die "verspätete" eigene Rezeption natürlich immer eine vertrackte Angelegenheit. Wiederum erscheint mir aus heutiger Sicht die Dringlichkeit und Notwendigkeit einer einseitigen moralischen Ablehnung der 70er-Sexploitation schlichtweg nicht mehr gegeben, und ihre Absichten zudem eben geradewegs zu ehrlich und offenkundig, wenn man sie etwa mit der nicht nur in Gender-Klischee- und Zeitgeistigkeits-Anbiederung schlichtweg unerträglichen heutigen Werke wie DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG, der sich eben beharrlich jeder offenherzigen Spekulation verweigert, sondern stattdessen lieber das Schafs-Mäntelchen überstreift und dann auch prompt zustimmenden, "frech-fröhlichen" und gar sich-selbst-wiederkennenden Beifall vom Publikum erhält. Da vergeht mir wiederum alles. Dann viel, viel, viel lieber Hofbauer und Co ganz offen (und nebenbei eben mitunter auch tatsächlich künstlerisch deutlich interessanter und bei weitem nicht so formal bieder wie HERBSTTAG und Konsorten) im schmuddeligen Wolfspelz, da weiß man wenigstens, was man hat! Ob man hinter dem Pelz dann tatsächlich einen Wolf, ein Schaf, einen lachenden Schalk oder irgendwas dazwischen vermutet oder sich schlichtweg nicht darum schert, kann dann anhand der auf dem Tisch liegenden Karten immer noch jeder selbst entscheiden.

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  8. Ja, es sprengt - da wandle ich ganz auf McK-Pfaden - ein wenig den Rahmen einer Blogantwort und vermutlich auch deinen Diskussionswillen zu dem Thema, weshalb ich auch schon kurz überlegt hatte, es lieber gleich zu einem eigenständigen Blogbeitrag zum Thema umzuarbeiten. Aber die Option halte ich mir abhängig vom weiteren Verlauf hier und auch etwaigen zukünftigen Reaktionen auf weitere Manöver des Hofbauer-Kommandos einfach trotzdem offen... :P

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  9. Da muss ich Dich wirklich enttäuschen. Polemisch gesagt: Wir könnten auch über einen chinesischen Reissack diskutieren. Ehrlich gesagt: Ihr seid wahnsinnig. Leise gesagt: Bin eh in der Unterzahl.

    (das Thema ist mir echt nicht interessant genug, sieh' es mir nach)

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  10. (oh Gott, das ist jetzt wieder total faschistoid von mir, ich weiß^^)

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  11. Aber Du hast größtenteils Recht (wie immer). :D

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  12. Das ist es in der Tat, was deine zweite Klammer-Antwort ("faschistoid") angeht... aber das kennt man ja mittlerweile und hat sich damit arrangiert... :D

    Wollte das sowieso in erster Linie mal als Statement zum Thema los werden, das überwiegend ja sowieso für sich sprechen dürfte (ob man es nun teilt oder nicht). Und wahnsinnig sind wir zwar zweifellos, aber manchmal bilden wir uns trotzdem ein, auch ein paar gute Gründe parat zu haben... ;)
    Mit der Unterzahl bin ich aber nicht so sicher, jedenfalls jenseits dieses Threads hier gerade. Insgesamt sind wohl eher wir in der Unterzahl, daraus speist sich ja auch die Notwendigkeit der Aktivitäten des Hofbauer-Kommandos. Und selbst bei ET gibt es mit Alex P. und Scott zwei teilweise recht scharfe Gegenpositionen vertretende Mitstreiter (für die das Thema aber wohl auch zu sehr chinesischer Reissack ist, um sich stärker dahingehend artikulieren zu wollen ^^). Und was manche sich vor Kommentaren hütende, stillschweigend die Hände über dem geschüttelten Kopf zusammenschlagende Leser über das Hofbauer-Kommando denken, wollen wir uns auch lieber nicht zu genau ausmalen... :P =)

    PS: "Aber Du hast größtenteils Recht (wie immer). :D" Oha, ganz neue Töne, jedenfalls was dieses Thema angeht. Freut mich, dass damit die "Statement-Qualität" der Mammutantwort abgesegnet ist :D

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