September 20, 2017

Ein Nachruf auf Star Wars

Die Zukunft von Star Wars ist besorgniserregend. Das jedenfalls scheint manch dramatische Schlagzeile über die Produktionsschwierigkeiten kommender Episoden vermitteln zu wollen. Aber welche Zukunft? Die Sternenkriege sind vorbei.

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September 19, 2017

The Deuce S01E02: Gefilmter Sex

Porno statt Prostitution? Die tolle HBO-Serie "The Deuce" stellt den weiblichen Hauptfiguren jetzt neue Verdienstmöglichkeiten in Aussicht - zu gleichsam schwierigen Bedingungen. Für ihre Rechte müssen die Frauen wieder einmal mühsam kämpfen.

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September 12, 2017

The Deuce S01E01: Ein Sumpf voller Leben

Prostitution und Pornographie stehen im Mittelpunkt der neuen HBO-Serie "The Deuce", deren Pilotfolge einen genauen Blick auf Setting und Figuren wirft. Dem Schöpfer von The Wire, so viel lässt sich bereits sagen, ist wieder etwas sehr Besonderes gelungen.

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September 06, 2017

Ohne Tom Cruise wäre Hollywood verloren

"Die Mumie" war der größte Flop seiner Karriere, doch abschreiben sollte man Tom Cruise deshalb nicht. Als Meister der Selbstvermarktung kämpft er um die Überreste des Starsystems und ein letztes bisschen Hollywood-Glanz. Notfalls unter Lebensgefahr.

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August 31, 2017

Kino: HERZSTEIN [Hjartasteinn]

[...] Der Film verzichtet darauf, Eindrücke isländischer Alltags- und Landschaftstristesse in einen unmittelbaren psychologischen Zusammenhang mit den inneren Konflikten der Figuren zu bringen. Sie stehen auf raue, poetische Art für sich. Für ein Erstlingswerk ist so viel Offenheit bemerkenswert, entschieden setzt Guðmundsson auf Understatement statt Aufdringlichkeit. Anders als viele andere schwul-lesbische Jugendfilme, die mit allzu bewährten Erzählmustern hantieren, überlässt "Herzstein" die Zuschauer_innen weitgehend sich selbst. Seine Geschichte und ihre Figuren wagen sich vor ins Ungewisse. [...]

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August 29, 2017

Was Blockbuster von Terminator 2 lernen können

Nach "Titanic" bringt James Cameron jetzt auch "Terminator 2" in einer 3D-Version auf die große Leinwand zurück. Der Film erinnert an Hollywood-Spektakel, die ihr Publikum noch nicht systematisch unterforderten.

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August 27, 2017

August 23, 2017

Zuletzt gesehen: FAHR ZUR HÖLLE, SCHWESTER (2002)

Ein "What Ever Happened to Baby Jane?"-Remake mit Iris Berben und Hannelore Elsner, gedreht von Oskar Roehler für RTL – das dürfte als Prämisse eines deutschen Fernsehfilms recht sicher ohnegleichen sein. Derangiert jedenfalls geht es in "Fahr zur Hölle, Schwester" (grandioser Titel!) allemal zu. Overacting-Queen Hannelore Elsner hat sich unter ihr rechtes Auge eine Träne tätowieren und auf die Stirn "Fuck" schreiben lassen, steht mit einer Flying V vor riesigen Marshall-Amps und trällert kiffend zu Hendrixx oder Led Zeppelin, gereicht ihrer (von Berben gar nicht Crawford-like, eher fernsehgerecht gespielten) Schwester deren abgetrennten Fuß zum Abendbrot und führt am Ende einen Stepptanz im Tutu auf. Kurzum: Elsner tanzt und feixt und grimassiert sich dankbar durch den Davis-Part, sodass man nicht anders kann, als sich wieder einmal in sie zu verlieben. Oskar Roehler bringt passende Reminiszenzen von Hitchcock über Laughton unter, einiges an Insekten und Kunstblut, natürlich auch vulgäre Ideen, die er bestimmt wieder saugeil fand. Normalerweise nähern sich seine Geschichten großspurig der Grenze zum Camp, um sie dann kleinlaut nicht übertreten zu wollen. Das ist hier definitiv anders, von kontrolliertem Wahnsinn keine Spur. Damals hätte Roehler ein interessanter Filmemacher werden können.

Die Flatrate als Rettung des Kinos

Täglich Kino für nicht einmal 10 Dollar monatlich – das ermöglicht in den USA jetzt ein zukunftsträchtiges Modell, das Kino wieder attraktiv und vor allem bezahlbar machen will. Nicht nur der aktuellen Besucherflaute ließe sich damit entgegenwirken.

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