Es heißt ja nicht selten, die Serienformate der US-Fernsehinstitution HBO hätten ihren Zenit überschritten. Seien im Niedergang begriffen, von einem Bedeutungsverlust befallen, der zu Zeiten von "The Sopranos" und Co. noch undenkbar gewesen wäre. Das System Quality-TV habe sich selbst überholt oder sei zumindest von anderen Networks abgelöst worden. Eine Fehleinschätzung, wie "True Detective" nun über alle Maße eindrucksvoll demonstriert. Denn besser wird Fernsehen nicht mehr. [...]
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März 15, 2014
März 12, 2013
DVD/BD: FIRE WITH FIRE
Zwischen Kinohits und Autorenfilmen dreht Bruce Willis gern kostengünstige Actionware von der Stange, die direkt auf dem Videomarkt landet. Dabei entstehen nicht zwangsläufig schlechte Filme, doch von einem Hochgenuss ist zumindest "Fire with Fire" weit entfernt.[...]
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April 22, 2012
Zuletzt gesehen: WARRIOR
Statt sich bei einem kühlen Bierchen auszusprechen, hauen zwei zerstrittene Brüder sich so lange auf die Fresse, bis der eine
dem anderen inmitten geronnenen Blutes und gebrochener Knochen gesteht,
ihn ja doch ganz schrecklich lieb zu haben. Zuvor muss man sich
allerdings noch mehr als zwei Stunden durch eine US-White-Trash-Suppe
löffeln, die man so ähnlich gerade erst von "The Fighter" vorgesetzt
bekam (und die leider nicht so schön auf der Zunge zergeht wie im
"Wrestler" von Darren Aronofsky). Stechend gelbes Colorgrading und eine mal wieder augenscheinlich durch missverstandenen Indie-Realismus
motivierte Shaky Cam bilden die ebenso unappetitlichen visuellen
Zutaten dieses weiteren simpel gestrickten Sportlersozialdramas, in dem
sich jedes Gefühl erst falsch erheben muss, um überhaupt wahrgenommen zu
werden. Bleibt einem dank Drehbuchellipse zumindest noch das genreübliche
Trainingsprozedere erspart, so ist der Schlussakt nur umso mehr
pathetisch verstellt. Und dann auch endlich bekommt Nick Nolte noch seinen Oscarmoment. Ich werde solche Filme wohl nie verstehen.
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