Oktober 31, 2011

PornFilmFestival 2011: FUCKING DIFFERENT XXX

Weiterführung des bisher streng auf einzelne Metropolen beschränkten "Fucking Different"-Projekts, das erotische Kurzfilmepisoden von Regisseuren aus einer jeweils gleichen Stadt kombinierte (Berlin, New York und Tel Aviv). "Fucking Different XXX" nun versammelt erstmals acht international bekannte Szene-FilmemacherInnen, die ganz persönliche Beiträge von einem Ort ihrer Wahl beisteuern. Die Konzepterweiterung sieht außerdem – der Titel kündigt es an – ausgedehnten Hardcore vor, gefilmt aus der Perspektive des anderen Geschlechts. So begleitet zum Beispiel Todd Verow ("Frisk") Lesben-Cruising in Paris, während Maria Beatty ("Post Apocalyptic Cowgirls") ihre Camp-Version von Abel und Kain in einem New Yorker Schwulenclub inszeniert. Die insgesamt acht Beiträge schwanken von amüsant bis unansehnlich, von einfallsreich bis erschreckend lustlos – und in der Summe ermüden die überwiegend schnell herunter gekurbelten Episoden in ihrer leider handelsüblichen Pornoeintönigkeit mehr, als dass sie halbwegs unterhalten. Interessantes Konzept, enttäuschende Ausführung.


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