Mai 25, 2007

TV: Fernsehtipps 26.05. - 01.06.2007

Samstag, 26.05.

20:15 Uhr – „Das Imperium schlägt zurück“ (Pro7)

Genremeilenstein und Handbuch für die Konzeption von Filmtrilogien, komplexe und dramaturgisch meisterlich ausge- tüftelte Fortsetzung, die nie etwas von ihrem Charme und der inszenatorischen Kraft wird einbüßen müssen.

0:15 Uhr – „Snatch“ (SAT.1)

Sicher nicht gänzlich doof und stellenweise auch durchaus amüsant, aber leider derart selbstgefällig, dass es schon schmerzt.

Sonntag, 27.05.

12:20 Uhr – „Unter Piratenflagge“ (WDR)

Bombastisch ausgestatteter Michael Curtiz-Klassiker. Nicht ganz so gut wie „The Sea Hawk“.

20:15 Uhr – „The Quest“ (RTL)

‘Da Vinci Code’-TV-Rip-Off Reloaded.

22:15 Uhr – “Matrix” (RTL)

Cleverer und stilbildender nahezu-Klassiker, der allerdings erschreckend schlecht altert.

23:35 Uhr – „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ (BR)

Die Davis war selten so gut – ein noch immer fantastischer Horrorfilm, den man gesehen haben muss.

0:15 Uhr – “Alarmstufe: Rot” (SAT.1)

Weitestgehend unoriginell von “Die Hard” abgekupferter und nicht besonders aufregender Thriller. Gilt ja als Seagals bester Film, was sich dann auch von selbst kommentiert.

0:55 Uhr – „Pitch Black“ (RTL)

Ein grausam schlechter Film ohne visuelles Konzept, in jeder Hinsicht dilettantisch in Szene gesetzt.

Montag, 28.05.

10:05 Uhr – „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (SAT.1)

Gehört dingend wieder entdeckt: Eine großartige, brillant getrickste Film-Noir-Hommage.

16:10 Uhr – „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (K1)

In seiner lethargischen Inszenierung heute befremdlicher, aber nicht minder brillanter Sci-Fi-Klassiker. Ist das jetzt die Fassung, in der Dreyfuss ins Raumschiff steigt? Besser nicht…

22:00 Uhr – „Sprich mit ihr“ (3SAT)

Meisterwerk von ungeheurer Wucht, in jedem Detail seiner Inszenierung so dicht und beklemmend, so komplex und visuell atemberaubend subtil wie kein zweiter Almodovar.

22:00 Uhr – „Robin Hood: König der Diebe“ (ZDF)

Krankt an unfreiwilliger Komik (Costners Frisur allein provoziert hysterische Lachanfälle) und nervt mit Bryan Adams’ Gedudel – guilty pleasure vom feinsten.

1:25 Uhr – „Elephant“ (Arte)

Lief kürzlich schon, jetzt lässt man den Müll gleich noch ein zweites Mal auf die Menschheit los (in Gedenken an McKenzie).

Mittwoch, 30.05.

20:15 Uhr – „Die Reise ins Ich“ (K1)

Komisches Remake mit gut aufgelegten Darstellern, macht Spaß, macht Laune und tut keinem weh.

Donnerstag, 31.05.

20:15 Uhr – „Der Knochenjäger“ (VOX)

Spätestens wenn sich Angelina Jolie in ein Grab legt, um meditierend hinter die Identität des Mörders zu gelangen, funktioniert der völlig verquaste Film zumindest als Komödie vorzüglich.

22:15 Uhr – „Training Day“ (VOX)

Denzel Washington, die zweite. Over-Acting bis Anschlag, der Film selbst geht als rüdes Männergebaren soweit in Ordnung.

22:25 Uhr – „Dogville“ (3SAT)

Ätzend und narzisstisch, von Trier nervt gewaltig. Schau- derlich steif, mehr nicht.

0:25 Uhr – „Vixen!“ (Arte)

Na bitte! Ist der Donnerstag ja doch gerettet!

Freitag, 01.06.

20:15 Uhr – „Ali“ (Pro7)

Michael Mann ist mir zunehmend egal, um den Film habe ich bislang auch einen großen Bogen gemacht.

20:15 Uhr – „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (Pro7)

Einer meiner drei Lieblingsfilme, unfassbar gut erzähltes, visionäres, emotionales Kino mit der vielleicht brillantesten Partitur, die Williams jemals geschrieben hat.

Kommentare:

  1. Mr. Hankey25/5/07 20:51

    Ich merke der Herr mag mal wieder jemanden nicht. Von dir nicht gemocht zu werden, hat Denzel allerdings vollends verdient. Denn jeder weiss ja, was das eigentlich bedeutet... ;) Immer dieser penetrante Mainstram!;)

    Gilt wahrscheinlich auch für "Dogville", zudem ich mich aber bis heute immer noch nicht überreden konnte. Immer diese penetranten Arthousefilme! Was wohl McKenzie dazu sagt? ;)

    Aber manchmal sollst du doch ins Schwarze treffen: Zu "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" und "Unheimliche Begegnung der dritten Art" kann ich nur sagen Daumen hoch! :)

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  2. Ne, also ich hab nicht gesagt, dass ich Denzel nicht mögen würde, das hast du dir in deiner verschrobenen Sichtweise wieder selbst zusammengelegt. *gg*

    Na ja, mit der Godard-Blasphemie hat McKenzie zumindest bewiesen, dass er auf dem richtigen Weg ist. Von Trier werde ich ihm, sofern er den überhaupt mag, dann auch noch austreiben. ;)

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  3. Mr. Hankey26/5/07 01:56

    Ne, also ich hab nicht gesagt, dass ich Denzel nicht mögen würde, das hast du dir in deiner verschrobenen Sichtweise wieder selbst zusammengelegt

    Du wolltest wohl eher so etwas sagen wie: "Da hat deine, sonst eigentlich eher sehr klare, Gedankenwelt wohl eine kleine Fehlinterpretation erhalten".;)

    Aber nun gut, warum sollte das auch nicht einmal mir passieren, andern passiert das ja schließlich ständig! ;)

    Aber für überbewertet hälst Du ihn doch sicher dennoch! Oder? ;)

    Von Trier werde ich ihm, sofern er den überhaupt mag, dann auch noch austreiben

    Du hast es ja noch nicht einmal geschafft, ihm den Van Saint auszutreiben. Also nicht gleich alles überstürzen!;)

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  4. Ich halte Dogville für richtig ärgerlich.
    Von Trier leiert selbstgefällig sein altbekanntes drama ab. Das wirkt gewollt und ist stinklangweilig. Man kann quasi die Uhr danach stellen, wann die manipulativ gestrickte Tragödie eintreffen wird.

    Und bitte verschont uns doch mit diesem Denzel Washington... Wichtigtuend und arrogant, so unsympathisch wie kaum ein zweiter in Hollywood.

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  5. @Hankey:

    Aber für überbewertet hälst Du ihn doch sicher dennoch! Oder? ;)

    Weitestgehend ja. ;) Aber der Mann ist mir auch relativ egal, also da lohnt es sich nicht einmal mich aufzuregen.

    Du hast es ja noch nicht einmal geschafft, ihm den Van Saint auszutreiben. Also nicht gleich alles überstürzen!;)

    Na na, das habe ich auch noch gar nicht versucht. Aber kommt Zeit, kommt Rat.

    @Basti:

    That's my man. ;)

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  6. Mr. Hankey26/5/07 12:23

    Na da haben sich ja zwei gefunden! ;)

    Auch wenn ich Bastis Kritik an Denzel nicht wirklich nachvollziehen kann. Da gibt es doch noch weit arroganteres und unsympathischeres Schauspielergut in den U, S und A!

    Aber nun gut, dass ist natürlich Ansichtssache! :)

    BTW: Wo bleibt eigentlich McKenzie? Nicht das du ihn mit Deiner Anspielung bei "Elephant" irgendwie vergrault hast! ;)

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  7. ach nö, was habt ihr alle gegen den Denzel?

    Aber Pitch Black? Selten so einen verdichteten und angesichts des Mini Budgets gelungenen Alien Klon gesehen.

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  8. Also ich mag sowohl DOGVILLE, wie auch den Denzel (meistens) *duckundweg*

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  9. Hilfe, eine Verschwörung! ;)

    @Hankey:

    Ist deine "Borat"-Anspielung beabsichtigt? Wenn ja, hast du ihn endlich gesehen???

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  10. Ich muss dann jetzt aber doch mal vehement für "Pitch Black" in die Bresche springen. Ich halte den für einen äußerst ausgeklügelten Film, der inszenatorisch auch nach mehrmaliger Ansicht immer noch zu begeistern weiß.

    Ah, ich sehe schon. Bin hier mit dieser Meinung nicht alleine.

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  11. Na da haben sich ja zwei gefunden! ;)

    Ich musste ja auch jahrelang durch Rajkos harte Schule ;)

    Neben Denzel Washington find ich nur noch Jaime Foxx so richtig grausig. Und Colin Farrell vielleicht.

    Und Pitch Black ist Weltraummurks unterster Kajüte, aber irgendwie ganz witzig... Bin aber trotzdem damals dabei eingepennt.

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  12. @Knurrunkulus:

    Ich fand den so unfassbar langweilig und schlecht zusammengeklaut, völlig ideenlos und einfach richtig öde. Bin zwar nicht eingepennt wie Basti, dafür habe ich damals das letzte Drittel noch nur mit Vorspulen ertragen. *duck*

    @Basti:

    Ne, also Colin Farrell find' ich irgendwie niedlich. ;)

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  13. @Mr.Vega: Man soll nicht jemanden niedlich finden, sonsern ihn für sein Schauspiel mögen *ggggg* *lol* :-))))

    Ich setzte hier noch einen drauf:

    LARS VON TRIER RULEZ!!!!!!!!!!!!!!

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  14. Mr. Hankey27/5/07 12:40

    Ist deine "Borat"-Anspielung beabsichtigt? Wenn ja, hast du ihn endlich gesehen???

    Ich gebe zu, diese oft gebrachte Anspielung gefällt mir immer mehr, und da ich weiss, dass du ähnlich denkst, habe ich sie hier mal angebracht. ;)

    Gesehen habe ich den Film aber
    leider immer noch nicht!;(

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  15. Immer diese penetranten Arthousefilme! Was wohl McKenzie dazu sagt? ;)

    Der findet das gar nicht nett! Was habe ich Van Sant und Lynch nicht alles zu verdanken? In einer Zeit in der ich das Vertrauen ins amerikanische Kino zur gänze verloren hatte und mir nichts, aber auch gar nichts mit dem "USA"-Siegel mehr ansehen wollte kamen die beiden und haben mich aus meiner Verbitterung gerettet. Wenn ich auf dem richtigen Weg sein sollte (und der wird sicherlich nicht zum Mainstream führen, Hankey*g*) dann haben die beiden sicherlich mehr Anteil daran gehabt als die grausam-sadistischen Folterstunden die ich von den Herren Jackson, Verbinski, Raimi, Howard und Wiseman zuletzt erdulden musste;-)

    Von Trier werde ich ihm, sofern er den überhaupt mag, dann auch noch austreiben

    Leider hatte ich bislang noch nicht das Vergnügen aber "Breaking the waves", "Dancer in the dark" und "Dogville" stehen auf meiner To-see-Liste ziemlich weit oben und zumindest bei ersterem hege ich größtes Vertrauen. Er wird mir vermutlich gefallen;-) Wahrscheinlich frevelst du an von Trier ähnlich unbegründet wie an Van Sant (die von- und zu-Regisseure sind deine liebsten Spezln, nicht wahr?;-)

    Na ja, mit der Godard-Blasphemie hat McKenzie zumindest bewiesen, dass er auf dem richtigen Weg ist.

    Die Kluft zwischen einem Godard und den Major-Produzenten ist nicht allzu klein. Beide sind Überzeugungstäter (ob nun aus intellektuellem oder ökonomischem Antrieb ist erst einmal nebensächlich) und verachten ihr Publikum. Deswegen steht "Notre musique" in meiner Liste der "Worst Movies 2006" auch gleich neben "Fluch der Karibik 2" und "The Da Vinci Code"...

    Na na, das habe ich auch noch gar nicht versucht. Aber kommt Zeit, kommt Rat.

    Never! Ich bin ein Franke mit Leib und Seele und die sind bekannt dafür, eine "Fels-in-der-Brandung"-Mentalität zu besitzen;-))) Eher gelingt es mir noch einen Berliner davon zu überzeugen das "Elephant" und "Last Days" Meisterwerke sind und der emanzipatorische "Spiel mir das Lied vom Tod" nicht chauvinistisch! (Was für ein absurder Gedanke- den GOTT des Kinos anzugreifen, den Film der Filme, das größte Meisterwerk aller Zeiten...)
    *ggg*

    Und hier, Ladies und Gentlemen, sind drei Filmtrilogien zu finden die aufzeigen das "Herr der Ringe" der Bodensatz aller Trilogien ist%-)

    http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=19685
    http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=1660
    http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=17198

    Soviel prätentiöser und psychologisch verkorkster Mist auf einmal- nicht zu fassen, oder?;-)

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  16. Ach du lieber Himmel, das ist ja hier die reinste Blasphemie. Gut, ich werde mich später dazu äußern - wenn mein Schock vorbei ist. ;)

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  17. Mr. Hankey27/5/07 20:15

    @ Mr. VV

    Das habe ich mir gerade auch gedacht. ;)

    @ McKenzie

    Deine Vergötterung von Van Sant in allen Ehren. Aber dieses wüstes, unhaltbares Getrampel auf den ach so schrecklichen Mainstream, darunter vor allem auf der nahezu göttlichen "Herr der Ringe"-Trilogie, ist mindestens genauso übertrieben und unglaublich.

    Da bleibe ich dann doch, trotz etwaiger Entgleisungen hier und da, lieber auf Rajkos Seite! ;)

    Und warum sollten Major-Produzenten nun gerade ihr Publikum verachten? Wir sind schließlich ihre Brotgeber!
    Das wäre ja wie, als würde mich die nette Tante Emma, bei der ich immer meine Milch kaufe, aus ihrem Büdchen verachten! ;)

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  18. Aber dieses wüstes, unhaltbares Getrampel auf den ach so schrecklichen Mainstream ist mindestens genauso übertrieben und unglaublich.

    Dieses wüste Getrampel ist natürlich nicht pauschal zu verstehen und das müsstest du nach unseren ausgiebigen Dialogen bzgl. Mainstream, Arthouse, Trash & Konsorten doch am besten wissen. Sagen wir: Zu 78 % ;-)

    Da bleibe ich dann doch, trotz etwaiger Entgleisungen hier und da, lieber auf Rajkos Seite! ;)

    Ich wittere ein Komplott gegen den armen, geschundenen Indie-Freak*gg*


    Und warum sollten Major-Produzenten nun gerade ihr Publikum verachten?


    Weil ihnen ihr Publikum egal ist. Was ihnen nicht egal ist: Der Geldbeutel des Publikums. Ob sie ihrem Publikum nun einen wertvollen oder katastrophalen Film vorsetzen ist ihnen völlig gleichgültig- solange nur die Kassen klingeln- oder- das ist der andere Fall der weniger massenkompatiblen Hollywood-Filme- das Prestige hebt. Gerade die diversen Mega-Blockbuster, Remakes und Fortsetzungen spucken dem Publikum ins Gesicht nach dem Motto: "Kommt nur alle her, ihr Hennen, die Körner sind zwar wurmig aber beim letzten Mal haben sie euch doch geschmeckt! Außerdem sind unsere Körner sowieso viel angesagter als irgendwelche biologisch Angebauten Vollkorn-Produkte"

    (...;-)


    darunter vor allem auf der nahezu göttlichen "Herr der Ringe"-Trilogie, ist mindestens genauso übertrieben und unglaublich.


    Ich mache mich damit wohl endgültig unbeliebt aber ich möchte zumindest dich, Hankey, daran erinnern das es auch imo wunderbare Hollywood-Filme gibt, diese Abneigung also nichts mit dem Blockbuster-Status zu tun hat zumal ich Peter Jackson menschlich durchaus sympathisch und sein Frühwerk grandios finde.

    "Herr der Ringe".... wie ein Freund von mir treffend schrieb "the most cruel cinematic torture of my life".
    Ganz so hart möchte ich mit dieser "göttlichen" Trilogie nicht zu Gericht gehen aber:

    Diese drei Filme haben:

    KEINE Seele, keine Emotionen, keine kreative Kraft, keine Atmosphäre, Energie oder Menschlichkeit. Der Soundtrack ist unerträglich (obwohl vom großen Howard Shore), die großartige Darsteller-Riege steht im Regen gelassen ratlos und unmotiviert herum mit Minen die sprechen "Wann ist dieser Dreh vorbei", die CGI-Effekte töten jeden Charme, die Figuren sehen alle aus wie aus einer Heavy Metal-Show entsprungen, der religiöse und zivilisationskritische Ansatz Tolkiens (Anm.: So wie ich ihn aus Band 1 kenne, die übrigen möchten noch gelesen werden) bleiben im Ansatz stecken, die Effekte werden maßlos überstrapaziert, etc.

    Insgesamt möchte ich im wesentlichen zusammenfassen: Eine Filmtrilogie ohne Seele und Menschlichkeit und daher unerträglich. Und ganz sicher kein bleibender Film für die Ewigkeit wie- um einmal einen naheliegenden Vergleich anzustellen- "Ben Hur"- damals ein gigantisches Hollywood-Projekt in dem die monumentalen Bilder doch hinter den Figuren und der Entwicklung des Protagonisten hinten anstehen. Einzig der gigantische künstliche Hype, das Merchandising und das kunstfeindliche, desinteressierte Fundament, welches die heutige (international mehr- und weniger präsente) Medien-Konsum-Gesellschaft bietet von anhaltender Popularität sein wird. Und kein Film, der der Menschheit von Nutzen ist, ganz im Gegensatz zu den drei oben von mir erwähnten Trilogien.

    So, jetzt hasst ihr mich sicherlich alle und winkt nach mir als geschmacksverirrtem armen "Kunstfilmfetischist" aber das ist meine ganz individuelle, von keinerlei ökonomischen Hintergedanken oder Mainstream-Hass beeinflusste Meinung.

    Man möge es mir verzeihen aber kontroverse Standpunkte zu diskutieren hat doch auch etwas für sich, nicht wahr?;-)))

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  19. @Mr.Vega:

    Vom Schock erholt, wenn nicht dann verstärke ich deinen Schock nochmal, Van Sant hat noch ein Preis in Cannes bekommen, zwar ein Ehrenpreis, aber immerhin ein Preis, was dich sicherlich freuen wird! *gggg* :-))))

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  20. @Spidey:

    Na ja, Cannes eben, die haben von Tuten und Blasen doch absolut keine Ahnung!

    @McKenzie:

    Also ich verstehe manches von dir durchaus (und teile die Punkte bezüglich Mainstream und Hollywood[produzenten]).

    Allerdings verkennst du LOTR wirklich in jeder Hinsicht. Wenn ein großbudgierter Film in den letzten 10 Jahren so etwas wie Herz oder Seele besaß, dann Jacksons filmisch wirklich kaum steigerbares Epos. Da kann man über Geschmack streiten, man muss es nicht lieben, aber kein filminteressierter/begeisterter kann und imo darf über die objektive Genialität dieser Trilogie schauen. Dass du ausgerechnet die Musik anführst, um deine offenbare Aversion gegenüber dieser Umsetzung (die die rassistische und frauenfeindliche Vorlage Tolkiens meines Erachtens bei weitem übersteigt!) zu formulieren, zeigt mir aber, dass du da von Vorurteilen oder ähnlichem gelenkt wirst – denn gerade Shores Soundtrack gilt schon jetzt als größter musikalischer Meilenstein der Filmgeschichte in den letzten 50 Jahren. An Komplexität kaum zu überbieten, kommt mittlerweile kaum mehr ein Musikwissenschaftler an dieser Partitur vorbei, ganz ehrlich, Shores Musik zu LOTR ist das formal herausragendste, was ein Filmkomponist seit Dekaden geschrieben hat.

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  21. Mr. Hankey27/5/07 22:15

    Weil ihnen ihr Publikum egal ist

    Und das sehe ich als 100% falsche Interpretation. Wie schon gesagt, bemühen sich die meisten Produzenten hauptsächlich darum, dem Publikum das zu geben was sie wollen und das sind nun einmal im hauptsächlichen Sinne diese Art von Filmen, die man meist aus Hollywood bekommt. Das einem das nicht unbedingt schmecken muss, ist klar, aber ihnen deshalb gleich "Verachtung des Publikums" vorzuwerfen halte ich dennoch für ein wenig gewagt. Und wenn du mal ehrlich bist: Als Produzent würdest auch du zusehen, dass du dein eingesetztes Geld erst einmal wieder reinbekommst, bevor du dich anderen Interessen widmest. Das ist nicht nur legitim, sondern schlicht und ergreifend das Normalste von der Welt. Als Produzent eines Films setzt man Geld ein um Geld zu verdienen! Das ist genauso wenn ich ein Produkt auf den Markt bringe. Ich mache das nicht hauptsächlich aus Spaß oder um den Leuten gutes zu tun, sondern ich will hauptsächlich Geld damit verdienen! Wenn man beides miteinander verbinden kann, ist das aber natürlich das Beste! Das ist in ALLEN Lebensbereichen so, warum also nicht auch beim Film?

    Aber nun gut, dass diskutieren wir lieber mal per PM aus.:)

    Zu LotR hat aber Mr. VV schon alles gesagt. Da kann man einfach nichts mehr hinzufügen! :)

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  22. Allerdings verkennst du LOTR wirklich in jeder Hinsicht.


    Nicht in jeder! Die Schauspieler sind klasse- nur haben sie leider nichts zu tun, die Locations (die realen, nicht die animierten) sind toll und einige Szenen sehr trashig. Aber sonst...


    Wenn ein großbudgierter Film in den letzten 10 Jahren so etwas wie Herz oder Seele besaß, dann Jacksons filmisch wirklich kaum steigerbares Epos.


    Ich bin entsetzt! Was für eine unhaltbare Aussage;-)) Da wir vermutlich eine gänzlich unterschiedliche Definition von einem großbudgetierten Film haben (bei mir alles ab ca. 10 Mio. Euro / 15 Mio. Dollar aufwärts) wrde ich dir an dieser Stelle nicht die wirklich herzigen Big-Budget-Filme der letzten zehn Jahre aufzählen die die Kälte von "LotR" aufdecken... Trotzdem: Mit dieser Aussage verprellst du sogar deinen geliebten Tim Burton (den ich auch schätze) oder Regisseure wie Michael Mann und David Lynch. Wo ist denn nur die Seele? Ich wünschte, ich hätte sie erkannt. Ich wollte die drei Filme mögen und war dennoch zutiefst abgestoßen von dieser völligen Blutleere und Emotionslosigkeit- und das obwohl Jackson sicherlich mit Feuereifer bei der Sache war...!

    Da kann man über Geschmack streiten, man muss es nicht lieben, aber kein filminteressierter/begeisterter kann und imo darf über die objektive Genialität dieser Trilogie schauen.

    Vielleicht resultiert diese objektive Genialität ja aus der subjektiv empfundenen?;-) Aus meinen Augen ganz objektiv betrachtet (...)- und hier wird die Diskussion auch langsam zu einer Frage des gegenseitigen Repekts, nebenbei bemerkt- sehe ich NICHTS, ich wiederhole: NICHTS besonderes an diesen drei Filmen zu entdecken, außer natürlich dem möderischen Aufwand an allen Fronten.


    Dass du ausgerechnet die Musik anführst, um deine offenbare Aversion gegenüber dieser Umsetzung (die die rassistische und frauenfeindliche Vorlage Tolkiens meines Erachtens bei weitem übersteigt!) zu formulieren, zeigt mir aber, dass du da von Vorurteilen oder ähnlichem gelenkt wirst


    Ich werde sicherlich von keinerlei Vorurteilen gelenkt denn wie ich erwähnt habe mag ich Howard Shore- auch wenn seine Soundtracks immer gleich klingen und er stets die selben Harmonien verwendet.
    Und darüber hinaus ist die Vorlage vielleicht altmodisch (das Frauenbild war damals eben noch ein anderes!) und gelegentlich ein wenig reaktionär aber sicherlich nicht frauenfeindlich und rassistisch. Das passt nicht zum Menschen Tolkien, so wie er auch von Freunden (C. S. Lewis) geschildert wurde.


    Denn gerade Shores Soundtrack gilt schon jetzt als größter musikalischer Meilenstein der Filmgeschichte in den letzten 50 Jahren.


    Bei wem???!!! Es hat nie Meilensteine in der Filmmusik gegeben sondern nur Werke von einer gewissen Einprägsamkeit. Da in der Geschichte der Filmmusik sehr gerne die russischen und asiatischen Komponisten vergessen werden kann man diese Behauptung (welche Personen sie auch immer machen) unmöglich ernst nehmen denn dort hat man in Zeiten, in denen in Hollywood noch die Streicher in trauter Eintracht schmachteten, schon weitaus reiferes zustande gebracht. Niemals reicht beispielsweise ein Howard Shore an Ryuichi Sakamoto (ist zwar ein jüngerer aber immerhin) heran. Der "LotR"-Soundtrack ist doch in keinster Weise originell oder erinnerungswürdig- es ist einfach eine düster-brummende Orchester-Suppe nach bewährtem Shore-Rezept- nur das sie in einem Epos von insgesamt fast 10 Stunden im Gegensatz zu den Cronenberg-Filmen oder "The Silence of the lambs" ziemlich schnell tierisch auf die Nerven geht, auch weil sie ohne jegliche Sensibilität grob und inflationär über die kunstlosen Bilder gekleistert worden ist. Hier kommt mir auch der Musik-Einsatz in dem neuesten Uwe Boll-Film "Seed" in den Sinn...


    An Komplexität kaum zu überbieten, kommt mittlerweile kaum mehr ein Musikwissenschaftler an dieser Partitur vorbei, ganz ehrlich, Shores Musik zu LOTR ist das formal herausragendste, was ein Filmkomponist seit Dekaden geschrieben hat.


    Ich werde zunehmend fassungsloser! Möglich, das ich irgendwann in der Mitte von Teil 2 auf Durchzug geschaltet habe weil die Folter unerträglich geworden war (dank eines Spezials im hiesigen Multiplex alle drei Teile in einer Nacht...) aber diese Komplexität... Wo war sie nur? Und vor allem: Wo war die Musikalität? Die reine Form und Technik ist ohne Musikalität vollkommen wertlos, quasi "Style over substance" oder wie ein japanischer Pianist der in Deutschland studiert hat. Und melodische, musikalische Substanz hat diese Musik doch nur in wenigen, kurzen Momenten. Als Musiker der ich selbst bin ist mir leider nichts aufgefallen das diesen Soundtrack zu etwas wegweisendem, außergewöhnlichen oder markanten erhebt. Es ist schlicht ein einziger Eintopf aus Moll- und Major-Bausteinen, bis zur Unerträglichkeit ausgewalzt (als Regisseur sollte man schon auch wissen, wie man Musik einsetzt und sie nicht einfach über den fertigen Film schmieren- siehe Maestro Leone!). Und nicht einmal das eigentlich Ziel- dem Geschehen Konturen zu verleihen- wird erreicht. Keine speziellen Themen, ebenso wie bei den Schauspielern kein instrumentaler Dialog... Musik, die sich passiv und unauffällig an die Bilder anschmiegt und nicht gemeinsam mit ihnen souverän existiert- so wie es imo sein MUSS. Musik ist überhaupt das Stichword- wo ist diese hier zu finden? Auch wenn das alles sehr unbarmherzig und eindimensional klingt- aber meiner Meinung nach ist der "LotR"-Soundtrack- wie so viele andere Blockbuster-Soundtracks- trotz großem Orchester, trotz komplexer Arrangements und allem drum und dran- an musikalischem Wert nicht mehr auffälliger als irgendein beliebiger Ghetto-Rap.

    Ich bitte um Verzeihung;-) Aber ich höre auch Filmmusik mit den Ohren eines Musikers (der ich bin), genauso wie ich (im Geiste) Filme mit den Augen eines Regisseurs sehe (der ich aber natürlich nicht bin). Und unter diesem Gesichtspunkt ist Howars Shores Arbeit an diesem Film eine absolute Pleite die leider aufdeckt das der gute Mann nur in Verbindung mit den richtigen Filmen und einem mäßigenden Regisseur zu vermeintlich genialem im Stande ist.

    Hankey wird mich vermutlich bald zerfleischen;-)))

    Aber noch eine andere Frage: Da du ja (wenn ich mich recht entsinne) auch etwas für Paul Verhoeven übrig hast: Wo bleibt deine Kritik zu "Black Book"? Ich erwarte sie nämlich schon sehnsüchtig mit frohlockenden Hintergedanken über vermeintlichen Chauvinismus und romantische Geschichtsverklärung;-) Und "The Host" wolltest du dir doch eigentlich auch noch ansehen?

    Aber ich kenne das- letztlich greift man aus Müdigkeit oder Furcht vor einem Review doch eher zum Schund als zu einem wirklich guten, anspruchsvollen Film *gg*

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  23. Ich bin entsetzt! Was für eine unhaltbare Aussage;-)) Da wir vermutlich eine gänzlich unterschiedliche Definition von einem großbudgetierten Film haben (bei mir alles ab ca. 10 Mio. Euro / 15 Mio. Dollar aufwärts) wrde ich dir an dieser Stelle nicht die wirklich herzigen Big-Budget-Filme der letzten zehn Jahre aufzählen die die Kälte von "LotR" aufdecken...

    Ich meinte damit schon eher die Gefilde 100 Mio. US-Dollar+.

    Trotzdem: Mit dieser Aussage verprellst du sogar deinen geliebten Tim Burton (den ich auch schätze) oder Regisseure wie Michael Mann und David Lynch.

    Sollte ich die beiden letztgenannten damit verprellen, so machte mir das nicht viel – halte Lynch und erst recht Mann für grotesk überschätzt. ;)

    Wo ist denn nur die Seele?

    Jackson erzählt m.E. eine der wunderbarsten Initiationsgeschichten des Kinos, eine Geschichte über das Erwachsenwerden und Über sich hinaus wachsen. Das ist opulentes, gigantisches und mit nie da gewesener visueller Brillanz umgesetztes und dennoch intimes, ehrliches Kino von einer künstlerischen Kraft, wie sie – ich sage es gern noch mal – heutzutage ihresgleichen sucht und dem Hollywoodstil der 30er und 40er-jahre entspricht.

    Ich werde sicherlich von keinerlei Vorurteilen gelenkt denn wie ich erwähnt habe mag ich Howard Shore- auch wenn seine Soundtracks immer gleich klingen und er stets die selben Harmonien verwendet.

    Na ja, auch diese Aussage kann ich so leider nicht teilen, Shore zählt mE zu den wandlungsfähigsten Komponisten der Gegenwart, arbeitet er unter Scorsese klingt das grundsätzlich völlig, aber wirklich völlig anders als bei Jackson oder Cronenberg. Man nehme allein jüngst den DEPARTED-Score, der bietet unkonventionelle, mutig und innovativ ausgeklügelte Filmmusik, die gut demonstriert, dass sich Shore – der nach der alten Newman-Schule arbeitet (was heute auch keiner mehr macht) – immer wieder neu entdeckt.

    Und darüber hinaus ist die Vorlage vielleicht altmodisch (das Frauenbild war damals eben noch ein anderes!) und gelegentlich ein wenig reaktionär aber sicherlich nicht frauenfeindlich und rassistisch. Das passt nicht zum Menschen Tolkien, so wie er auch von Freunden (C. S. Lewis) geschildert wurde.

    Es ist schon ein wenig witzig, dass du das mit Beispielen wie dem von C. S. Lewis zu untermauern versuchst – den halte ich nämlich für noch viel reaktionärer und gefährlicher. Wenn der Tolkien wie auch immer schildert, bin ich da erst recht skeptisch ;)

    Es hat nie Meilensteine in der Filmmusik gegeben sondern nur Werke von einer gewissen Einprägsamkeit.

    Ähm… nein. Es hat Meilensteine gegeben. Steiners King Kong-Musik, Korngolds Sea Hawk oder Williams Star Wars-Score… das sind nur drei Stationen, die einschlägige Wendepunkte markierten. Da kann man den Blick auch gern von Hollywood abschweifen lassen, aber Filmmusik – ob aus Japan oder sonst woher – die wurde zur großen Studiozeit in den USA geprägt.

    Niemals reicht beispielsweise ein Howard Shore an Ryuichi Sakamoto (ist zwar ein jüngerer aber immerhin) heran.

    Das sind jetzt subjektive Vergleiche, aber gemessen an der filmhistorischen Bedeutung sind die wenigen Arbeiten von Sakamoto (die ich bis auf „Der letzte Kaiser“ auch nicht erwähnenswert finde) nichts gegen Howard Shores LOTR-Komposition, bei der man schon jetzt merkt, wie einflussreich sie eigentlich ist.

    Der "LotR"-Soundtrack ist doch in keinster Weise originell oder erinnerungswürdig- es ist einfach eine düster-brummende Orchester-Suppe nach bewährtem Shore-Rezept- nur das sie in einem Epos von insgesamt fast 10 Stunden im Gegensatz zu den Cronenberg-Filmen oder "The Silence of the lambs" ziemlich schnell tierisch auf die Nerven geht, auch weil sie ohne jegliche Sensibilität grob und inflationär über die kunstlosen Bilder gekleistert worden ist. Hier kommt mir auch der Musik-Einsatz in dem neuesten Uwe Boll-Film "Seed" in den Sinn...

    Ich nehme an du kennst die Complete Recordings von LOTR nicht. Dort sind hervorragende Essays von Musikwissenschaftlern enthalten, die eindrucksvoll verdeutlichen, wie hochkomplex und geradezu meisterlich Shores Musik ist – da hat jede kleine Note ihre Bedeutung, schafft jeder Ton einen Verweis, erzählt jede Nuance einen Teil der Geschichte. Selten war Filmmusik so eng mit dem Inhalt verbunden wie bei LOTR, das hat schon Goldsmith-Ausmaße. Die Sound and Sight hat Shore kürzlich erst zum bedeutsamsten Composer der Gegenwart erklärt. Und auch wenn ich nicht viel darauf gebe, aber 3 Musik-Oscars für ein- und denselben Film hat auch die Academy noch nie vergeben. Und Shore ist dort kein besonders gern gesehener Gast.

    Ich werde zunehmend fassungsloser! Möglich, das ich irgendwann in der Mitte von Teil 2 auf Durchzug geschaltet habe weil die Folter unerträglich geworden war (dank eines Spezials im hiesigen Multiplex alle drei Teile in einer Nacht...) aber diese Komplexität... Wo war sie nur? Und vor allem: Wo war die Musikalität? Die reine Form und Technik ist ohne Musikalität vollkommen wertlos, quasi "Style over substance" oder wie ein japanischer Pianist der in Deutschland studiert hat. Und melodische, musikalische Substanz hat diese Musik doch nur in wenigen, kurzen Momenten.

    Nun, deine Aussagen erscheinen mir erklärlicher, da du dich offenbar nicht wirklich mit der Musik auseinandergesetzt hast. Man kann nicht in Teil 2 auf Durchzug stellen, wenn Teil 3 erst die wirklich großen musikalischen Momente bietet – und schon gar nicht kann man die Musik anhand der zerstückelten Kinoversionen beurteilen. ;)

    Als Musiker der ich selbst bin ist mir leider nichts aufgefallen das diesen Soundtrack zu etwas wegweisendem, außergewöhnlichen oder markanten erhebt

    Ich bin ebenfalls Musiker – und mir ist es aufgefallen. *gg*

    Aber das bringt jetzt alles nichts, also bevor wir uns noch weiter aufregen, begraben wir das Thema LOTR besser.

    Hankey wird mich vermutlich bald zerfleischen;-)))

    Und völlig zu Recht, was du hier mitunter ablässt – und ich mich nicht einmal zu zitieren traue – grenzt schon an eine gewisse Form der Unzurechnungsfähigkeit. ;)))

    Aber noch eine andere Frage: Da du ja (wenn ich mich recht entsinne) auch etwas für Paul Verhoeven übrig hast: Wo bleibt deine Kritik zu "Black Book"?

    Mir ist die Zeit zu schade, um diesem verbitterten, widerwärtig misogynen, historisch lachhaften und grausam sexistischen Unfug Aufmerksamkeit zu schenken. ;)

    Und "The Host" wolltest du dir doch eigentlich auch noch ansehen?

    Bin grad im Umzugsstress und komme zu nix. Wenn, dann schaue ich abends höchstens noch ne Folge SIX FEET UNDER – für mehr reicht’s dann meist nicht mehr.

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  24. Ich bin ebenfalls Musiker – und mir ist es aufgefallen. *gg*

    Aber das bringt jetzt alles nichts, also bevor wir uns noch weiter aufregen, begraben wir das Thema LOTR besser.


    Oh, ein Kollege;-)
    Auf welchem Instrument pfeifst du denn aus dem letzten Loch? Ich malträtiere gerne Klaviere, Mundharmonikas und Gitarren;-)
    5 Sympathiepunkte mehr! *g*

    Ansonsten lassen wir das Thema vermutlich doch besser beruhen da bei solch gegensätzlichen Standpunkten- du hältst Film und Musik für wegweisend, meisterlich und kraftvoll, ich für belang- / seelenlos und nichtssagend- kein angenehmer Ausgang der Diskussion zu erreichen ist. Aber ich kann j a Hankey in der nächsten PM noch ein wenig piesacken;-)


    Und völlig zu Recht, was du hier mitunter ablässt – und ich mich nicht einmal zu zitieren traue – grenzt schon an eine gewisse Form der Unzurechnungsfähigkeit. ;)))


    Oder Verletzung der persönlichen Geschmackssicherheit. Ich bin ja beileibe nicht der einzige der über LotR so denkt, viele Kritiker, Filmwissenschaftler (eigentlich berufe ich mich nur ungern auf diese Gruppe aber letztlich ist sie doch das "seriöseste" Publikum) und Freunde von mir empfinden ähnlich. Aber lassen wir das, ich gebe ja zu das ich einen kleinen Zacken aus der Krone habe;-)))


    Mir ist die Zeit zu schade, um diesem verbitterten, widerwärtig misogynen, historisch lachhaften und grausam sexistischen Unfug Aufmerksamkeit zu schenken. ;)


    War das gerade Ironie um mich anzustacheln oder voller Ernst? Letzteres würde imo an Größenwahn grenzen. (Näheres dazu in meinem Review). Manch einer würde auch "Showgirls" so kreditieren- und da würdest du ja auch widersprechen, nehme ich an!


    Bin grad im Umzugsstress und komme zu nix. Wenn, dann schaue ich abends höchstens noch ne Folge SIX FEET UNDER – für mehr reicht’s dann meist nicht mehr.


    Habe ich gerade hinter mir. Sehr schade- du bist gerade auf einem interessanten Kurs;-) Mit einem Review zu Miikes grenzgenialem "Big bang love" hätte ich von dir kaum gerechnet, trotz der Thematik. Dazu gibt es übrigens in Kürze auch noch ein Statement von mir da ich ja bedeutend mehr für den Film übrig hatte als du;-) Jetzt müsstest du nur noch ein paar mehr europäische Filme besprechen und die Welt wäre rund:-) Wir hatten diese Diskussion ja bereits in deinem Autorenthread aber ich kann immer noch nicht nachvollziehen warum du dir trotz meist negativem Ergebnis (3/10, 4/10, maximal 5/10;-) immer noch mehr amerikanische Filme (und eben oft Mainstream) ansiehst als alles andere. Die Welt liegt dir zu Füßen- und es starten doch jede Woche mindestens 4 ausländische, aktuelle Filme in Deutschland (und besonders in Berlin).

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  25. Ich schreib dir mal 'ne PN. Wer weiß wer hier alles mitliest. ;)

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  26. Mr. Hankey28/5/07 14:52

    Ich bin ja beileibe nicht der einzige der über LotR so denkt, viele Kritiker, Filmwissenschaftler [...] empfinden ähnlich.

    Na so viele können es dann wohl doch nicht gewesen sein. Und wie überall gibt es natürlich auch in diesem Berufsgruppen Menschen, die ihren Beruf nicht verstehen. Und wer LotR nicht den nötigen Respekt entgegenbringt, dem ihm gebürt, der gehört definitiv dazu. Verreisst meinetwegen PotC oder Filme von Ron Howard (Und ich werde trotzdem meine Freude dran haben! ;)), aber bei LotR hört der Spaß auf! ;)

    Und auserdem könnte man mit diesem Argument selbst bei Filmen wie "Der Pate" oder "Psycho" kommen. Selbst da gibt es Möchtegernwissenschaftler, die so denken, wie du bei LotR. Von daher gilt das Argument nicht! ;)

    Aber nun gut, lassen wir das. Möge der PM-Krieg endlich wieder neu entfacht werden! :)

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  27. Ich schreib dir mal 'ne PN. Wer weiß wer hier alles mitliest. ;)

    Nur zu, da ich ein wenig schüchtern bin brauche ich aber immer einen Anstoß (wollte dir ja eigentlich schon längst einmal schreiben)- ohne den wäre der PM-Krieg mit Hankey auch nie ausgebrochen;-)))

    Aber nun gut, lassen wir das. Möge der PM-Krieg endlich wieder neu entfacht werden! :)

    Jau! Allerdings wird das eine harte Schlacht- denn du gestehst ja nicht einmal die Möglichkeit, die vage Hypothese ein, das der Film vielleicht doch mangelhaft sein könnte;-)

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