Die bisher schwächste IBES-Staffel geht ins Finale, nachdem das Publikum ihre einzig interessante Figur vorzeitig aus dem Spiel nahm. Wer auch immer das Camp heute mit der Dschungelkrone verlässt – ein verdienter Sieg wird es nicht sein.
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Januar 31, 2015
Januar 29, 2015
DVD: AUS EINEM DEUTSCHEN LEBEN (1977)
In der ehemaligen DDR zählte Robert Merles biographischer Roman "Der Tod ist mein Beruf" zur Standardliteratur in der Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich. Inwieweit das Buch des in Frankreich bis heute angesehenen Schriftstellers auch in der Bundesrepublik als Pflichtlektüre um sich griff, kann ich nicht beurteilen. Zumindest aber war es eine DDR-Ausgabe, die dem westdeutschen Regisseur Theodor Kotulla zu einer ersten Begegnung mit dem Roman verhalf. Ausgehend von Protokollen der Nürnberger Prozesse und insbesondere autobiographischer Notizen schilderte Merle den Werdegang des Infanteriesoldaten und späteren SS-Obersturmbannführers Rudolf Höß. Im Roman trägt er den Nachnamen Lang, im Film heißt er schließlich Franz Lang und wird von Götz George gespielt. [...]
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Januar 28, 2015
Quo vadis, Johnny Depp?
Das Kinopublikum ist der skurrilen Rollen von Johnny Depp überdrüssig, obwohl es ihn mit ebensolchen zum bestbezahlten Schauspieler Hollywoods machte. Dieser Widerspruch aber passt gut zur Karriere eines Mannes, der nie Star sein wollte.
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Januar 23, 2015
Dschungelcamp 2015 – (K)ein Herz für Walter Freiwald
Der australische Dschungel hat die erste Woche seines deutschen Promibesuchs überstanden. Ihre natürlichen Stärken aber konnte die Show bisher nicht ausspielen, weshalb nun leider alle Hoffnung auf Walter Freiwald liegt. Eine Zwischenbilanz.
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Januar 21, 2015
Es ist nicht leicht, ein Uwe Boll zu sein
Um die sogenannte Karriere von Uwe Boll scheint es schlecht bestellt. Seit Wochen rührt der Wermelskirchener Regisseur nun schon die Werbetrommel für einen Film, den er noch gar nicht gedreht hat. Dazu nämlich fehle ihm das Geld, sagt Uwe Boll. $100.000 müsse er noch zusammenbekommen, um die Finanzierungslücke des geplanten Actionfilms "Rampage 3 - No Mercy" schließen zu können. Ein Vorhaben, das uns alle angeht. Schließlich gebe es "keinen anderen Film, der so hart und so kompromisslos die Politik der Amerikaner in die Schusslinie nimmt", heißt es auf der Crowdfunding-Seite Indiegogo, über die das fehlende Geld reinkommen soll. "Und der eben auch nicht davor Halt macht, sehr unbequeme Wahrheiten auszusprechen und dementsprechende Konsequenzen zu fordern". Politisches Kino also, für das man schon mal ein paar Dollar locker machen könne. [...]
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Januar 20, 2015
Kino: THE IMITATION GAME
Endlich ein angemessener Film über Alan Turing. Und es ist keine Schande, nie von diesem Mann gehört zu haben. Anerkennung blieb dem Mathematiker nämlich schon institutionell verwehrt, so der britische Geheimdienst und andere Behörden viel daran setzten, seine Arbeiten jahrzehntelang unter Verschluss zu halten. Sich sogar sträubten, den ehrlosen Umgang mit dieser positiven Schlüsselfigur des Zweiten Weltkrieges wenigstens posthum zu korrigieren. [...]
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Januar 16, 2015
Dschungelcamp 2015 – auf dem Pfad der Ultrakunst
Endlich gutes Fernsehen, endlich wieder Dschungelcamp! Heute beziehen 11 Bewohner das australische Straflager für TV-Prominente und leiten zwei Fernsehwochen des puren Glücks ein. Wer die neuen Probanden sind, klärt der Kandidatencheck. Hass muss draußen bleiben.
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Januar 15, 2015
DVD/BD: SINBAD OF THE SEVEN SEAS (1989)
Wer diese herzzerreißend stieselige Verwurstung der bekannten Sindbad-Erzählung zirka 1990 und vor allem in einem bestimmten Alter auf Video gesehen hat, dürfte sie vielleicht als aufwändiges Abenteuerepos in Erinnerung haben, dessen Schauwerte sich im Rückblick zu einem farbenfrohen Spektakel von höchsten Unterhaltungsgnaden verdichten. So zumindest erging es mir, der den Film einst mit großen Augen und dann für lange Zeit kein weiteres Mal bestaunte. Wagt man sich allerdings 25 Jahre später erneut an "Sinbad – Herr der sieben Meere", der jetzt in Deutschland zum ersten Mal auf DVD und Blu-ray erscheint, kann die einstige Begeisterung über ihn nur bedauerlicher Ernüchterung weichen. Zugleich aber legt sie den Blick frei auf einen Film, der als italoamerikanische Genrekuriosität vielleicht zu den letzten seiner Art zählt. Und der schon bei seiner erst mehrere Jahre nach Fertigstellung der Dreharbeiten geglückten Veröffentlichung wirken musste, als sei er vollkommen aus der Zeit gefallen. [...]
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