Leicht hatte man es als Fan von "True Blood" zuletzt nicht, das heillose Durcheinander der Vampirserie noch gegen etwaige Sympathien für sie zu verteidigen. Selbst Alan Ball verabschiedete sich 2012 von seinem zweiten HBO-Projekt und überließ schließlich Mark Hudis den Posten des Showrunners. Nach sechs Jahren bringt die Serie ihr Finale nun entsprechend pflichtschuldig über die Runden. [...]
weiterlesen
Posts mit dem Label Alexander Skarsgård werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alexander Skarsgård werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
September 12, 2014
September 23, 2013
TV: TRUE BLOOD - SEASON 6
In Bon Temps ist die Hölle los. Das gemütliche kleine Städtchen hat sich im Verlauf von fünf Staffeln "True Blood" zu einem Kriegsschauplatz entwickelt, auf dessen Boden sich Vampire und Feen, Gestaltenwandler und Werwölfe, Hexen und Dämonen behaupten. Der in der vergangenen Season zugespitzte Konflikt zwischen Menschen und Blutsaugern erreicht nun einen Höhepunkt, an dem die sechste Staffel der HBO-Serie den Status Quo friedlicher Koexistenz endgültig bricht. [...]
April 12, 2012
Kino: BATTLESHIP
Klar, wenn selbst Actionfiguren aus Plastik und eine Freizeitparkattraktion zwei der einträglichsten Kino-Franchises der jüngeren Filmgeschichte garantierten, dann geht das auch mit einem simplen Strategiespiel. "Battleship" ist Schiffe versenken auf Leinwandgröße, eine vorsorglich gleich schon mal auf mehrere Teile angelegte Filmversion des Hasbro-Spiels. Um knifflige Spielzüge aber geht’s hier allerhöchstens in den Chefetagen des Firmensitzes, der Rest ist schlicht Macke Bumm Bumm. [...]
Labels:
Alexander Skarsgård,
Berg,
Brooklyn Decker,
Jesse Plemons,
John Bell,
Kino,
Neeson,
Peter MacNicol,
Rihanna,
Taylor Kitsch
Oktober 03, 2011
Zuletzt gesehen: MELANCHOLIA
Majestätisch setzt Lars von Trier ("I'm a Nazi.") in den ersten Minuten des Films gemäldehafte Bilder zu musikalischem Pomp (Wagner) in Szene, die wie formschöne Photoshop-Stills daherkommen, und nicht halb so eindrucksvoll wirken, wie sie es vermutlich gern würden. Was folgt, ist eine an der eigenen "Dogma"-Ästhetik geschulte, mit blümeranten Stilisierungen verfeinerte und an Thomas Vinterbergs "Festen" erinnernde Familienkrisengeschichte in wirrem Kameragezuppel und reduzierten Lichtquellen, gebrochenen Blickachsen und ständig wechselnden Brennweiten. Während der zweiten Hälfte dann trüben subtile Spezialeffekte und beeindruckende, dem Titel gerecht werdende, Bilder opulenter Melancholie den (ohnehin mit Vorsicht zu genießenden) Eindruck formaler Strenge, derweilen sich die Figuren immer mehr in einen abgründigen Strudel aus Lethargie, Tristesse und Lebensmüdigkeit bewegen – "Melancholia" ist, ähnlich wie "Antichrist", ein weiterer Schritt von Triers hin zu noch mehr Stil des Stils wegen. Diesmal habe ihn keine Depression inspiriert und angetrieben, ließ der Filmemacher mehrfach verkünden, und deshalb sei dies auch ein weniger schwermütiger, sondern eher ein schöner Film. Man soll ja keinem Menschen etwas Schlechtes wünschen, aber je besser es Herrn von Trier zu gehen scheint, desto profaner sehen seine Filme aus. "Melancholia" hat mich jedenfalls weitgehend unberührt zurückgelassen.
40%
Labels:
Alexander Skarsgård,
Dunst,
Gainsbourg,
John Hurt,
Kiefer Sutherland,
Kier,
Last Seen,
Rampling,
Skarsgård,
von Trier
Abonnieren
Posts (Atom)