September 04, 2010

Zuletzt gesehen: FILME IM AUGUST 2010


Veronika Decides to Die

(USA 2009, Emily Young) (4/10)

Shutter Island
(USA 2009, Martin Scorsese) (7/10)

Hatchet
(USA 2006, Adam Green) (5/10)

Frozen
(USA 2010, Adam Green) (3/10)

Salt
(USA 2010, Phillip Noyce) (4/10)

Cop Land
(USA 1997, James Mangold) (5/10)

Despicable Me
(USA 2010, Pierre Coffin & Chris Renaud) (2/10)

Cliffhanger
(USA/I/F 1993, Renny Harlin) (6/10)

Centurion
(GB 2010, Neil Marshall) (1/10)

Carrie
(USA 2002, David Carson) (2/10)

The Conversation
(USA 1974, Francis Ford Coppola) (9/10)

The Boogeyman
(USA 1980, Ulli Lommel) (3/10)

Avatar – Special Edition
(USA 2009, James Cameron) (7/10)


David Cronenberg Werkschau:


Shivers
(CDN 1975, David Cronenberg) (7/10)

Rabid
(CDN 1977, David Cronenberg) (7/10)

The Brood
(CDN 1979, David Cronenberg) (8/10)

Scanners
(CDN 1981, David Cronenberg) (6/10)

Videodrome
(CDN 1983, David Cronenberg) (9/10)

The Dead Zone
(USA 1983, David Cronenberg) (9/10)

The Fly
(USA 1986, David Cronenberg) (8/10)

Dead Ringers
(CDN 1988, David Cronenberg) (9/10)

Naked Lunch
(USA 1991, David Cronenberg) (8/10)

Blue
(CDN 1992, Don McKellar) (6/10)

M. Butterfly
(USA 1993, David Cronenberg) (9/10)

Crash
(CDN 1996, David Cronenberg) (10/10)

eXistenZ
(CDN/GB/F 1999, David Cronenberg) (8/10)

Camera
(CDN 2000, David Cronenberg) (9/10)

Spider
(CDN/F/GB 2002, David Cronenberg) (8/10)

A History of Violence
(USA 2005, David Cronenberg) (9/10)

At the Suicide of the Last Jew in the World in the Last Cinema in the World
(CDN 2007, David Cronenberg) (-)

Eastern Promises
(CDN/GB/USA 2007, David Cronenberg) (5/10)


Brian De Palma Werkschau #1


Sisters
(USA 1973, Brian De Palma) (4/10)

Phantom of the Paradise
(USA 1974, Brian De Palma) (6/10)

Carrie
(USA 1976, Brian De Palma) (5/10)

Obsession
(USA 1976, Brian De Palma) (3/10)

The Fury
(USA 1978, Brian De Palma) (5/10)

Home Movies
(USA 1980, Brian De Palma) (3/10)

Dressed to Kill
(USA 1980, Brian De Palma) (6/10)

Blow Out
(USA 1981, Brian De Palma) (8/10)

Scarface
(USA 1983, Brian De Palma) (4/10)

Body Double
(USA 1984, Brian De Palma) (5/10)

Wise Guys
(USA 1986, Brian De Palma) (6/10)

The Untouchables
(USA 1987, Brian De Palma) (4/10)

Casualties of War
(USA 1989, Brian De Palma) (2/10)

The Bonfire of the Vanities
(USA 1990, Brian De Palma) (6/10)

Raising Cain
(USA 1992, Brian De Palma) (7/10)

Mission: Impossible
(USA 1996, Brian De Palma) (5/10)

Snake Eyes
(USA 1998, Brian De Palma) (3/10)

Mission to Mars
(USA 2000, Brian de Palma) (3/10)

Femme Fatale
(USA/F 2002, Brian De Palma) (2/10)

Kommentare:

  1. Wann kommt denn der REDACTED-Verriß? Bei dem dürften ja 20% von dir vorprogammiert sein :)

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  2. Mal schauen, mit De Palma gehts noch etwas weiter im September, aber wohl eher unregelmäßiger. So viele Filme wie im August werde ich wohl nie wieder gucken.

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  3. Ich würde mir ein oder zwei erklärende Sätze zu der 1/10 Bewertung von "Centurion" wünschen. Hast du den Film einfach nur als abgrundtief beschissen empfunden, oder hast du den aus irgendwelchen Gründen als bedenklich eingestuft?

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  4. Einfach ein unsäglicher Schwachsinnsfilm, das reinste Kindertheater. Unreifes Mittelalterfestspiel mit Gore und Gekröse, saudämlichen Dialogen und dieser ätzenden Stroboskop-Ästhetik bei Kämpfen, die ich nicht mehr sehen kann und nicht mehr sehen will. Unglaublich, wie der Mann, der einst den großartigen THE DESCENT inszeniert hat, immer mehr zum Uwe Boll Englands mutiert.

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  5. Der Umfang der Filmliste raubt mir den Atem. Mal abgesehen allein von der Frage, wie man das verdauen kann, möchte ich fragen, ob so ein Schnelldurchlauf eines Gesamtwerkes auch neue Perspektiven ermöglicht, in dem er strukturelle Verwandschaften sichtbar macht, die nicht aufgefallen wären, wenn die Sichtungsphase zeitlich gestreckt wäre?

    Bei der Cronenbergliste fallen mir bei den Klassikern kaum Unterschiede zu meinen Einschätzungen auf, da hätte ich anderes vermutet nach deinen letzten Kommentaren.
    "Crash" scheint mir nicht unbedingt ein 10/10 Kandidat, aber ich erinnere mich, dir galt er als Meilenstein in der Darstellungsgeschichte von Sexualität im Kino.

    Widerspruch regt sich nur bei "A History of Violence" und "Eastern Promises". Aus dem eigentümlich zurückgenommenen Spätstil Cronenbergs werde ich nicht wirklich schlau.

    Deine Deutung als Dekonstruktion der amerikanischen Familienwerte und deren unausgesprochem, gewalttätigem Untergrund erscheint in deinem Review absolut einleuchtend, geradezu brillant schlüssig. Nur: Dieser überwältigende Eindruck aus dem Text deckt sich nicht mit dem eher verhaltenen Eindruck, den Cronenbergs Bilder bei mir hinterlassen haben.

    Man kann das Lapidare so auslegen, aber gerade gegen Ende zeigen sich bei "A History of Violence" doch erhebliche Probleme, schauspielerisch und inszenatorisch.

    Die 9/10 sehe ich nicht, eher leuchten die 5/10 für "Eastern Promises" ein, obwohl einen Tic zu niedrig angesetzt.
    Bei allen Unterschieden irritiert mich an beiden Filmen eine ähnliche Grundhaltung.

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  6. Oh, CRASH ist also Dein Lieblingscronenberg. Interessant. Habe den ja vor 'nem Jahr oder so das erste Mal gesehen und war auch sehr erschlagen (literally!) und äußerst angetan ...

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  7. @Sieben Berge:

    Mal abgesehen allein von der Frage, wie man das verdauen kann, möchte ich fragen, ob so ein Schnelldurchlauf eines Gesamtwerkes auch neue Perspektiven ermöglicht, in dem er strukturelle Verwandschaften sichtbar macht, die nicht aufgefallen wären, wenn die Sichtungsphase zeitlich gestreckt wäre?

    Möchte ich beides mit "ja" beantworten. Nie zuvor erschien mir Cronenbergs Oeuvre so organisch und so schlüssig. Konnte bei nahezu jedem Film Linien ziehen und Bahnen schlagen, habe neue Erkenntnisse direkt durch die unmittelbar gesehenen Vorgänger und Nachfolger gewonnen. Die Thesen Cronenbergs, die sich vereinfacht, aber unschön auf einen Biodiskurs des Menschen zwischen Körper und Geist, neuem und alten Fleisch, herunterbrechen lassen, entfalten eine geradezu erschütternd wahrhaftige und konkrete Schlagkraft, wenn man sie zu einer Gesamtschau gebündelt auf sich wirken lässt. Diese Retro taugte nich nur zur intellektuellen Stimulation irgendwo zwischen Erkenntnistheorie und Biopessimismus, sondern vor allem haben mich Cronenbergs Filme in ihrer Summe so berührt wie nichts anderes, das ich kenne. Außerdem verneige ich mich vor seiner inszenatorischen Könnerschaft, ich kenne KEINEN Regisseur, der so ökonomisch und auf den Punkt genau inszeniert wie er. Keine Einstellung, keine Geste, keine Nuance zu viel, exakt durchdacht, perfekt geradezu, und trotzdem 100% intuitiv, sinnlich und sexuell (sehr wichtig!), und kein bloßes dröges Kopfkino.

    CRASH ist für mich ein unfassbarer Offenbarungseid von Film und mit Abstand Cronenbergs größtes Meisterwerk. Ich kenne keinen vergleichbaren Film über Sexualität und schon gar keinen aufrichtigeren.

    A HISTORY OF VIOLENCE wurde m.E. zu Unrecht als Beginn einer angeblich verweichlichten oder weniger komplexeren Altersphase Cronenbergs gesehen. Zweifellos ist der Film überschaubarer konzipiert und fügt sich auch deutlich in gewisse Konmventions- und Genremuster, dennoch besticht er für mich durch eine Intensität und Durchdachtheit, die immer noch weit überdurchschnittlich ist. Wie ich in meiner damaligen (etwas überholten) Besprechung ausführe, hat dieser Film auch sehr viel zu erzählen. Zustimmung allerdings zum Ende: William Hurt ist eine Katastrophe. Die Schlusseinstellung haut aber wieder alles raus, da möchte ich wirklich aufspringen und vor meinem LCD applaudieren. :)

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  8. "Einfach ein unsäglicher Schwachsinnsfilm, das reinste Kindertheater. Unreifes Mittelalterfestspiel mit Gore und Gekröse, saudämlichen Dialogen und dieser ätzenden Stroboskop-Ästhetik bei Kämpfen, die ich nicht mehr sehen kann und nicht mehr sehen will. Unglaublich, wie der Mann, der einst den großartigen THE DESCENT inszeniert hat, immer mehr zum Uwe Boll Englands mutiert."

    Das Drehbuch ist kacke, die Inszenierung geht aber schon vollkommen in Ordnung - natürlich kein Vergleich zu The Descent, aber ich glaube in der 1/10-Wertung steckt sehr viel Enttäuschung von dir gegenüber dem Regisseur.

    Und...Mittelalter? ;)

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  9. Mittelalter ist nicht als zeitliche Einordnung zu verstehen, ich meinte das eher als Sammelbegriff für altertümlichen Historientrash. Enttäuschung ist da übrigens keine (mehr) eingeflossen, immerhin war DOOMSDAY bereits ein komplettes Disaster.

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  10. Der hatte aber glaube ich etwas mehr als 1/10 bekommen :> (BTW, gabs dazu nicht mal eine Review von dir? Die finde ich gerade nicht)

    Ich halte Marshall nach wie vor für einen guten Regisseur, aber ich habe das Gefühl, er verrent sich momentan irgendwie in seinen eigenen Drehbüchern.

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  11. Na ja, 2/10. :)
    Hatte damals nur kurz was zu geschrieben hier irgendwo (weiß selbst nicht mehr wo genau).

    Ich glaube ich mag Marshall gar nicht und THE DESCENT war einfach ein Glückstreffer. :P

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  12. Centurion bekommt 1/10 und Cliffhanger 6/10?! Da fällt mir echt Nix mehr ein....

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  13. Mr. Hankey4/9/10 19:56

    Unser Rajko dramatisiert mal wieder.;) Als komplettes Desaster würde ich "Doomsday" nicht bezeichnen, aber es ist, ohne Frage, ein großer Abstieg, den bloß irgendwie anscheinend niemand mitbekommen hat. (Wobei "The Descent" nun auch kein 10er ist, aber weit besser als "Doomsday") Und so wirds wohl beim neuen Film auch sein.

    Was mich eher interessieren würde: Was war an "ich, einfach unverbesserlich" so schlecht? Die Kritiken überschlagen sich ja auch hier des Lobes, hier und da hört man sogar was von "einer der besten Animationsfilme der letzten Zeit". Gut, daran glaub ich auch nicht, aber schwer unterhaltsam sehen die Trailer eigentlich schon aus. Aber gut, Non-Pixar-Filme habens ja generell eher schwer bei Dir! ;)

    Ansonsten wirklich eine beeindruckende Monatsbilanz. Urlaub gehabt?

    Ach und schön, dass du "Hatchet" Okay fandest! :)

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  14. Mephisto4/9/10 22:33

    Doomsday ist beim Fantasy Filmfest 2008 Rückblick mit drin...

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  15. Ich hätte lieber eine ausführliche Werkschau zu Cronenberg gehabt als zu de Palma.

    und Centurion ist sowas von eine Gurke das gibt es nicht, es tut mir nur für Michael Fassbender leidt.

    Hast du eigentlich Kaboom eine Chance gegeben?

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  16. Noch nicht, aber schaue ich sicher noch irgendwann.

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  17. Allein, wenn man die De-Palma-Noten sieht, denkt man an masochistische Selbstkasteiung (jaja, ich weiß ja, dass dem nicht so ist..., dieses Notentableau bedeutet ja schon Milde bei Dir.)

    Aber "History of Violence" 9/10 und damit vor so manchem Hochkaräter? Oh boy...

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  18. Mr. Hankey6/9/10 10:15

    Ich will nochmal an meine Frage wegen "Ich, einfach unverbesserlich erinnern!;)

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  19. Du wirst den Film lieben. Ist ein absoluter crowdpleaser, in jeder Hinsicht formelhaft gestrickt, um jedem zu gefallen. Fand's schrecklich. Die von den INCREDIBLES abgekupferte Story hat keinen Sinn, die Welt, in der sie spielt, noch viel weniger. Kein schlüssiges Design, kein schlüssiger Entwurf. Und diese kleinen gelben "lustigen" Dinger (keiner weiß, was die sein sollen, so wie man in dem Film eh nie weiß, wer was sein soll), auf die alle so abfahren, gingen mir auf'n Sack. Synchro außerdem ein Alptraum, anstrengend bis zum Erbrechen.

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  20. Avatar – Special Edition
    (USA 2009, James Cameron) (7/10)


    War die PV eigentlich im IMAX? Und weißt du, ob AVATAR im Sony Center IMAX in 3D laufen wird?

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  21. Nope, war nicht im IMAX, sondern unten im CineStar. Ob er da läuft, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.

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  22. Wird es eigentlich jetzt im September noch was mit Inception? Der läuft nicht ewig im Kino!

    Eigentlich könntest du mal die restlichen Nolans reviewen; Memento zum Beispiel!

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  23. Je länger ich über "Ich - einfach unverbesserlich" nachdenke, desto mehr gefällt er mir.

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  24. @nörtz:

    Wohl eher nicht. Und zum Thema Nolan habe ich eigentlich alles gesagt, ist schon genug Blog-Content verschwendet worden für den aufgeblasenen Schnösel.

    @Marcus:

    Na dich braucht man ja sowieso gar nicht erst pleasen, du gehst jedem Hollywoodzuschauerfang auf den Leim. :D

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  25. Nope, war nicht im IMAX, sondern unten im CineStar. Ob er da läuft, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.

    Schade. Der einzige Grund, sich den ein weiteres Mal anzuschauen, wäre eine noch gewaltigere Optik. Auf mehr "Handlung" kann ich verzichten ;-)

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  26. @Rajko

    Stimmt, mir kann man alles vorsetzen! Hab zufällig heute ein Gespräch dreier alter Kollegen mitbekommen, die jetzt noch nach einem Monat von dem Film schwärmten. Soweit würde ich vielleicht nicht gehen, aber verdammt gut war der m.E. schon.

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  27. *Trommelwirbel*

    Nach "The Descent" begann Marshalls Abstieg!

    *Tuschgelächteretcetera*

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  28. Die kleinen gelben Minions zumindest sind sooo verdammt lustig. Allein die Knicklicht-Szene!

    Hast du den Film nur auf Deutsch gesehen? Was Steve Carell als Synchronsprecher abzieht, ist nämlich ebenfalls ganz großer Sport.

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  29. Habe leider die Synchro ertragen müssen.

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