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März 07, 2011

Zuletzt gesehen: MOMMIE DEAREST

"Helga, I'm not mad at you, I'm mad at the dirt."

"I work and work 'till I'm half-dead, and I hear people saying, 'She's getting old.' And what do I get? A daughter..."


"Christina. Christopher. Damn it."


"Nobody ever said life was fair, Tina. I'm bigger and I'm faster. I will always beat you."


"The biggest female star he's got... ever had... and he's burying me alive. Survive! Survive!"


"Hollywood royalty! Parted friends... everyone already knows! Box office poison! Box office poison! Class! You're... class... you're... class... box office poison!"


"Tina! Bring me the axe!"


"No * Wire * Hangers * Ever!"



"I don't think this is a campy movie. I don't think it's so bad it's good. I think it's so good it's perfect...


...except for a few peculiar lines that do go a little over the top."
(John Waters)


80%


Januar 11, 2011

Zuletzt gesehen: I SAW WHAT YOU DID

Effektiver Psychothriller aus der Spätphase William Castles, der durch Joan Crawford in einer Nebenrolle als typischer Hag-Horror geführt wird. Die Besetzung der Grande Dame erweist sich jedoch mehr als Vermarktungsgag und damit Kardinalsfehler, insgesamt bewegt sich Crawfords Screentime nämlich leider nur im einstelligen Minutenbereich. "I Saw What You Did" ist spannend, atmosphärisch und stellenweise schön campy, aber auch himmelschreiend ungelenk erzählt, mit einem zusammenhanglos überkonstruiertem Plot, der wie eine in die Länge gezogene Exposition (mit schmucklosem Schluss) wirkt. Castles Versuch, den Film möglichst gradlinig, konventionell und mit stetiger Spannungskurve anzulegen, geht bedauerlicherweise mit einem Mangel an surrealen Ideen und visuellen Regieeinfällen einher – nur in wenigen Momenten sticht seine sonst so bezaubernde Inszenierungslust hervor. Unterm Strich dennoch sehenswert.


50%

November 28, 2010

Zuletzt gesehen: STRAIT-JACKET

Nach einer ganzen Reihe berühmter Gimmick-Filme, deren Vermarktung und Rezeption sich – zum Teil auch: leider – in erster Linie mit legendären Attraktionen um fliegende Skelette und elektrisierte Sitze in den hiesigen Kinos verband, hat William Castle in seinem bekanntesten Spätwerk 1964 den vielleicht größten Gimmick seiner Karriere aufgefahren: Joan Crawford. "Strait-Jacket", in geradezu kunstvollem Trash aus billigem Horroreffekt, banalpsychologischer Dramaturgie und erwärmender Melodramatik ein Meisterstück des unter- schätzten Autorenfilmers, ist Crawfords Bühne, ganz auf sie zugeschnitten, um ihre Schauspiel-Range herum erbaut. Ein hochkarätiger Brocken Edel-Sleaze mit einem echten A-Star in der Hauptrolle, der nach "What Ever Happened to Baby Jane?" folgerichtig in den süßen Niederungen des B-Movies landen musste. "Strait-Jacket" ist umwerfend inszeniert, mal hysterisch, mal melancholisch, einfach wunderschön – irgendwo zwischen Rip-Off-Ästhetik und eigenwillig-originärer Camp-Schauerstunde: Grande Dame Guignol, hat man das einmal sehr treffend genannt. Ein Film voller Highlights, im Guten wie im Schlechten, aber immer mit Leidenschaft.


75%


Ein sehr lesenswertes Plädoyer für das unterschlagene Kino William Castles hat Bloggerkollege Sano kürzlich an dieser Stelle verfasst.