Mit der Geburt des massentauglichen
Hardcore-Kinos beschreibt "The Deuce" nun den Beginn einer neuen Ära, in
der sich das vorläufige Ende der Vorherrschaft gewalttätiger Zuhälter
abzeichnet. Es ist die bislang beste Folge der HBO-Serie.
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Oktober 24, 2017
Oktober 10, 2017
The Deuce S01E05: Letzter Ausweg Porno
Sex und Gewalt sind in "The Deuce" heftiger denn je miteinander verbunden. Für Maggie Gyllenhaals Figur scheint der Punkt gekommen, an dem sich die Wunden der Prostitution nicht länger überschminken lassen. Eine niederschmetternde Folge.
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Oktober 03, 2017
The Deuce S01E04: Blowjobs im Kino
So ganz scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass die neue HBO-Serie "The Deuce" ziemlich toll ist. Das sollte sich ändern. Sie wirft einen spannenden Blick aufs blühende Pornogeschäft der 1970er Jahre. Mit starken Figuren.
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September 26, 2017
The Deuce S01E03: Die James Franco Show
Als Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller schultert James Franco die dritte Folge der neuen HBO-Serie "The Deuce" fast allein. Eher kurz fallen diesmal andere und flüchtig montierte Handlungsstränge aus.
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September 19, 2017
The Deuce S01E02: Gefilmter Sex
Porno statt Prostitution? Die tolle HBO-Serie "The Deuce" stellt den weiblichen Hauptfiguren jetzt neue Verdienstmöglichkeiten in Aussicht - zu gleichsam schwierigen Bedingungen. Für ihre Rechte müssen die Frauen wieder einmal mühsam kämpfen.
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September 12, 2017
The Deuce S01E01: Ein Sumpf voller Leben
Prostitution und Pornographie stehen im Mittelpunkt der neuen HBO-Serie "The Deuce", deren Pilotfolge einen genauen Blick auf Setting und Figuren wirft. Dem Schöpfer von The Wire, so viel lässt sich bereits sagen, ist wieder etwas sehr Besonderes gelungen.
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August 23, 2010
Zuletzt gesehen: CASUALTIES OF WAR (1989)
Brian De Palma, der Bildermacher, der visuelle Erzähler, der Kameraflüsterer, ist nun nicht unbedingt jemand, der Filme aus dem Kopf heraus inszeniert, ein Diskursanstifter schon gar nicht. Mit "Casualties of War" hat er einen Kriegsfilm gedreht, auf der Höhe des US-Kinos über Vietnam. Durchaus vorstellbar, dass ein (mutmaßlich) ideologisch weitgehend unbefangener Ästhet wie De Palma sich Zugang zu jenem komplizierten Genre verschafft, das seit jeher den bekannten Widerspruch in sich trägt, Krieg bedienen und Krieg verurteilen zu müssen. Doch seine Verliebtheit in Stil und Formschönheit bricht dem Film schon nach wenigen Minuten das Genick, wenn er Marty McFly in einen unterirdischen Tunnel stürzen lässt und aus der Frage, ob er von einem herannahenden Vietnamesen erstochen oder doch noch in letzter Sekunde vom Sarge hochgezogen wird, mittels Montage einen klassischen Suspense-Moment zu kreieren versucht. Solche geschmacklosen Momente durchziehen den gesamten Film, sogar vor einer nur auf äußere Spannung ausgerichteten Giallo-Hommage schreckt De Palma nicht zurück. Krieg als Kintopp - statt Politik gibt’s den Film-Film der Woche.
Am Schlimmsten aber: Die (überaus reißerische) Geschichte von Vergewaltigung und Mord könnte in jedem x-beliebigen Krieg spielen, genau genommen müsste sie überhaupt nicht einmal im Krieg verortet sein, sondern könnte sich überall zu jeder Zeit zutragen. Der Film hat nichts Relevantes über Krieg, geschweige denn den Vietnamkrieg, zu erzählen (außer Allgemeinplätze: Krieg gebärt Monster, ist unmenschlich, ist böse…), er ist weder Kommentar noch Diskussion, ist unspezifisch und austauschbar. Und wie er im letzten Drittel zu erkennen gibt, ist "Casualties of War" nicht einmal ein Kriegsfilm, sondern nur wieder verwertbares Thrillerkino, dessen Manipulationstechniken – wie etwa die Befriedigung des Wunsches nach Gerechtigkeit – vor realem Hintergrund umso ärgerlicher sind.
20%
Am Schlimmsten aber: Die (überaus reißerische) Geschichte von Vergewaltigung und Mord könnte in jedem x-beliebigen Krieg spielen, genau genommen müsste sie überhaupt nicht einmal im Krieg verortet sein, sondern könnte sich überall zu jeder Zeit zutragen. Der Film hat nichts Relevantes über Krieg, geschweige denn den Vietnamkrieg, zu erzählen (außer Allgemeinplätze: Krieg gebärt Monster, ist unmenschlich, ist böse…), er ist weder Kommentar noch Diskussion, ist unspezifisch und austauschbar. Und wie er im letzten Drittel zu erkennen gibt, ist "Casualties of War" nicht einmal ein Kriegsfilm, sondern nur wieder verwertbares Thrillerkino, dessen Manipulationstechniken – wie etwa die Befriedigung des Wunsches nach Gerechtigkeit – vor realem Hintergrund umso ärgerlicher sind.
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