Januar 19, 2012

Kino: J. EDGAR

Lieber hätte sie einen toten Sohn, als einen Narziss, eröffnet Judi Dench ihrem John Edgar mit versteinerter Miene. Was die Mutter dem künftigen FBI-Ermittlerguru in diesem, vielleicht dem schrecklichsten Moment von "J. Edgar" rhetorisch verkleidet raten möchte, ist nicht weniger als ein Leben im Duckmäusertum. Die nach wie vor nur vermutete Homo- sexualität des FBI-Begründers rückt in der Kinoadaption seines Schaffenswerkes ins Zentrum aller Geschehnisse. Wider Erwarten erzählt Clint Eastwood keine faktenorientierte Politik-, sondern eine sanftmütige Liebesgeschichte. Zwischen J. Edgar Hoover und seinem engsten Vertrauten, dem Anwalt und Berater Clyde Tolson. [...]

Kommentare:

  1. Hallo!
    Der Film hört sich sehr interessant an. Werde bestimmt in den nächsten Tagen dem Kino einen Besuch abstatten.
    LG awaldenhofer

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  2. Tolle Kritik und schlau von dir deine Kritik nur teilweise hier zu posten und auf die andere Seite zu verweisen, ansonsten denkt Google noch an einen Double Content und deine Kritik wird womöglich nicht mehr im Index erfasst und aus der Suche gestrichen.

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  3. Und DiCaprio wird sowieso wieder bei den Oscars übergangen, obgleich mich die Awards nicht sonderlich kratzen. Aber ich finde es bemerkenswert, dass dieser geniale Darsteller noch keine Auszeichnung (von der Academy) bekam, währen Denzel Washington die Ehre hatte... naja.

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  4. mir fehlt deine punktevergabe...

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