Oktober 05, 2009

Zuletzt gesehen: THE PIANO

"The voice you hear is not my speaking voice, but my mind's voice." – Es sind die ersten und bis kurz vor Schluss auch letzten Worte, die wir die Protagonistin in "The Piano" sprechen hören. Denken hören. Verstehen lernen. Jane Campion findet für ihren Film einen anderen Ausdruck, eine andere Sprache: Über die Klänge eines Pianos, Berührungen, Blicke, über eine bis ins Detail feine Bildsprache vermittelt sie Emotionen in diesem stillen Melodram, das in seiner einzigartigen Bild- und Klangkonzeption die simple Handlung weit übersteigt. Ein gefühlvoller, bewegender und intensiver Film, der seine Themen mindestens so feinfühlig wie akkurat verhandelt und dabei auch von den großartigen Leistungen seiner Schauspieler, allen voran Harvey Keitel, lebt.

80%

Kommentare:

  1. Hat dich wieder der "Ehrgeiz" gepackt? Dann bin ich ma gespannt, was du in den nächsten Tagen noch so raushauen wirst.

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  2. Hatte einfach mal wieder ein paar Filme geschaut... und auch Lust was zu zu tippen.

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  3. Damit hätte ich ja nicht gerechnet, dass der dir gefällt.

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  4. Dachte das wäre so einer der Kandidaten, der dir zu prätentiös ist, Paquins Spiel zu little miss fuckface-isch, zu viel Dödel vom Keitel, zu melodramatisch-kitschige Musik und dergleichen. Aber schön, dass dem nicht so ist :-)

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  5. "the piano" scheint echt interessant zu sein, trifft 100%ig meinen geschmack. lg

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  6. @Flo:

    Paquin ist tatsächlich sehr schwierig, aber eher weil ich ihr Spiel so erschreckend gut fand, so unheimlich für ein Kind. Keitel hat m.E. keine bessere oder zumindest empfindsamere Rolle gespielt.

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