Juni 23, 2009

News: ALICE IN WONDERLAND - 2nd First Look

Alt.

Kommentare:

  1. Matt Lucas spielt da mit? HA! Das find ich cool :D

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  2. Und sogar gleich 'ne Doppelrolle. :)

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  3. Mr. Hankey23/6/09 19:12

    Matt Lucas ist, neben Mia Wasikowska und natürlich den üblichen Burton-Verdächtigen Depp und Carter, sowie mit einer der absoluten Hauptgründe für diesen Film! Das kann einfach nur ein Meisterwerk werden. Alles andere würde mich wundern.

    Und sag mal Rajko, langsam müsstest Du doch endlich mal "Little Britain" gesehen haben, oder? Eine bessere Schwulen-Comedy kann es IMO nicht geben! "I'm the only Gay in the Village" ;-)

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  4. Ach, Schwulencomedy habe ich jedes Wochenende, wenn ich weggehe, brauche ich nicht. :D

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  5. Tssss.... Die Bilder sehen genau, aber wirklich *GENAU* so aus, wie ich mir Tim Burtons Wunderland seit der Ankuendigung vorgestellt habe. SWEENEY TODD sah auch schon GENAU so aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, bevor ich Poster oder Trailer jeglicher Art gesehen hatte. Seufz.

    Schade, der gute Mann wird sich wohl in diesem Leben nicht mehr neu erfinden, das scheint es gewesen zu sein, kuenstlerische Katharsis - oder so (Ja Rajko, zeige mir nur den virtuellen Stinkefinger^^). Wo ist die ganze Energie nur hin?

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  6. Du konntest doch gar keine Vorstellung von SWEENEY TODD haben, du kanntest das Musicals doch überhaupt nicht? ... und na ja, das Thema hatten wir schon zigfach, müßig da jetzt was zu zu sagen.

    Autorenfilmer haben eben ihre Handschrift, so ist das nun mal. ;)

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  7. Stimmt. Aber ECHTE Autorenfilmer entwickeln sich staendig weiter, erfinden sich neu und schreiben evtl. sogar ihre Drehbuecher selbst! *ggg*
    John Huston war einer der groessten Autorenfilmer Hollywoods und er hatte weder eine "Handschrift" (was sagt dieser luftige Term schon aus?), noch wollte er eine - in letzter Instanz scheint er mit gutem Recht sogar ein wenig stolz darauf gewesen zu sein, keine spezifische Signatur zu haben (ich koennte all seine mir bekannten Filme dennoch anhand mehrer thematischer und stilistischer Kontinuitaeten miteinander verknuepfen - aber muss man das?).

    Burton sehe ich inzwischen schon eher wie Angelopoulos, der auch immer den selben Film zu drehen scheint - das zwar immer sehr gut, gemessen an seinen Zielen (ich mag ihn nicht), aber dennoch...
    Ich gebe allerdings zu, BATMAN RETURNS und ED WOOD noch sehen zu muessen. DIe liegen allerdings auch schon einige Jaehrchen zurueck.

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  8. Und wo nimmst du diese anmaßende scheinnormative Definition eines "echten Autorenfilmers" her?

    Burton zählt wohl gewiss zu den wenigen gegenwärtigen Mainstream-Autorenregisseuren.

    Und dass er sich in den letzten 10 Jahren stilistisch deutlich weniger weiterentwickelt hat, würde ich auch nicht leugnen, allerdings liegt das daran, dass jeder Getriebene irgendwann irgendwo ankommt... ein ähnliches "Schicksal", nur wesentlich bedauerlicher, ereilte ja Cronenberg, dessen EASTERN PROMISES du auch nur in Unkenntnis vieler seiner Filme prätentieren konntest. :)

    Im Übrigen sind RETURNS und ED WOOD zwei von drei zentralen Meisterwerken Burtons - da sollte man vorsichtig sein mit der Beurteilung eines ganzen Œuvres, wenn man beide noch nicht gesehen hat.

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  9. Schhhhh, ich wollte dich doch nur wenig teasen.;-)

    Wir haben diese Diskussion ja schon einmal gefuehrt, von daher ist sozusagen alles in Butter. Natuerlich ist Tim Burton ein echter Auteur - was ich oben eigentlich sagte (das wusste ich vorgestern natuerlich nicht direkt^^) ist, dass die ideale Erscheinungsform des Autorenfilmertums ein staendiger Hunger nach Neuem, Unbekannten, einer Weiterentwicklung des bereits Vorhandenen und eine Vermischung desselbigen mit Neuem mit sich bringt - in meiner ganz persoenlichen Sichtweise, bzw. ist es das, was ich fuer ideal halte und bei Burton eben fuer nicht ganz so ideal.

    Immerhin lenkst du erstmals ja ein wenig ein, indem du anmerkst, dass sich Burton auch deiner Ansicht nach nicht mehr ganz so rapide entwickelt wie einst - auch wenn ich natuerlich, brutal und faschistisch wie ich bin, ungeruehrt sagen wuerde, dass er auf Grund gelaufen statt in einen Hafen eingekehrt ist.

    Und David Cronenberg mit Tim Burton zu vergleichen ist odd - weil Cronenberg ein wesentlich intellektuellerer Regisseur ist, bei dem schon ein Spiel mit verschiedenen Texturen sehr wichtig ist, waehrend Burtons Filme in der Regel nur eine Textur haben, die verschieden angewendet wird (was im allgemeinen zunaechst nichts schlechtes ist, trifft auf viele meiner Lieblingsregisseure auch zu - Oh Gott, der neue Argento "feiert" heute in Edinburgh seine Premiere, ich wette, er hat ueberhaupt keine Textur). Ich hoffe, du verstehst meine Gebrauch des Wortes (Textur) hier, sonst wird es fuer mich schwierig, es dir zu erklaeren.^^

    Abgesehen davon habe ich bereits 6 Cronenberg-Filme gesehen, was mir durchaus einen gewissen Einblick gewaehrt. Ich muss dich wohl nicht daran erinnern, dass du mir schon oft von spezifischen Regisseuren vorgeschwaermt hast, von denen du nur zwei oder drei Filme gesehen hattest (meist ihre Kanon-Beitraege *g*). Irgendwie nich so geil, dieser Autorenfetischismus, gelle?

    Und ED WOOD und BATMAN RETURNS sind zunaechst mal einfach zwei DEINER persoenlichen Lieblings-Burtons, nicht vergessen.;-) Ich wuerde ja auch gerne sagen, dass z. B. THE NIGHT OF THE IGUANA oder THE MAN WHO WOULD BE KING die besten Hustons sind wo doch gemeinhin ueberhaupt GAR.KEIN.ZWEIFEL. daran besteht, dass dieser Titel NATUERLICH (*grins*) an THE MALTESE FALCON geht.

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  10. Burtons Filme sind voller Texturen... :)

    Und sie sind völlig unterschätzt.

    Ja, unterschätzt. Auch wenn jeder zweite 12jährige Emo sich Jack Skellington auf die Tasche heftet, selbst die intellektuelle Filmkritik BIG FISH mochte und seine Filme Box-Office-Garanten sind... die Wertschätzung seiner eigentlichen filmischen Leistung, also die Erkenntnis, dass Filme wie BATMAN RETURNS beispielsweise stilbildend sind und keine Comicverfilmung heute so aussähe wie sie aussieht, hätte Burton nicht die vielfach verrissenen Batman-Filme inszeniert, das blieb bislang aus... irgendwie ist er also doch noch nicht angekommen... und vielleicht braucht es bald wirklich mal wieder einen genuinen Stoff für ihn, ja, möglich... dennoch sehe ich kein Problem darin, wenn Burton Material adaptiert, das auch nur jemand wie er adaptieren kann - ich hätte SWEENEY TOOD nicht gern von Ron Howard gesehen. Oder ALICE von Robert-Motion-Capture-Zemeckis.

    Und Weiterentwicklung hin oder her... er hat seit PLANET OF THE APES keinen einzigen schlechten, ja nicht einmal mittelprächtgien Film gemacht... so lange also großartige Arbeiten dabei herumkommen, ist mir das "Prinzip der Wiederholung" auch herzlich wurscht.

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  11. Naja, ästhetischer Einfluss geht dir (Vega) doch auch ziemlich am Allerwertesten vorbei - deswegen finde ich es komisch, das es in diesem Fall ein so signifikanter Aspekt ist. Schließlich würde auch keine Comicverfilmung so aussehen, wie jetzt, ohne den großen Donner-Superman. Nur weil du die Figur öde findest und keine Lust hast, dich mit ihren Subtexten auseinander zu setzen, ist der Film eben unwichtig. Und dann erzählst du, Burton (der von JEDEM vergöttert wird, wie mir scheint und das sicher nicht ganz zu Unrecht) würde unterschätzt?!?

    Und den Alice-Stoff könnten etliche Filmemacher adaptieren...

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  12. Harry,

    Ästhetik ist mir sehr wichtig. Gerade deshalb bin ich froh, dass die - ästhetisch grauenvollen - SUPERMAN-Filme bis auf einige trashige Rip-Offs m.E. keinen nachhaltigen Einfluss auf Comicverfilmungen hatten. Du wirst doch nicht abstreiten wollen, dass Burton mit dem ersten BATMAN die Tonleiter vorgibt, mit der noch heute der Großteil der populären Comicverfilmungen munter vor sich hindudelt.

    Ich würde SUPERMAN eher als Vorzügler bezeichnen wollen. Der Film ist jedenfalls eher campy als ernsthaft und wirkt heute ohnehin unglaublich eingestaubt.

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  13. Sorry, vergessen zu antworten.

    Ich denke nicht, das Burtons BATMAN revolutionären Charakter hat, der wirkt imo mindestens ebenso campy wie Donners SUPERMAN, was in gewisser Weise dazu gehört, wenn man die mythologie der Figur ernst nimmt. Donner geht da wesentlich konsequenter vor als Burton, dem erst mit BATMAN RETURNS der ganz große Wurf gelungen ist - allerdings würde ich sagen, das Burtons Batman kaum ohne Donners Superman möglich gewesen wäre und von SPIDER-MAN bis X-MEN zehren imo heute noch alle Comicverfilmungen von Donner - natürlich auch von Burton.

    Will dir keine Diskussion aufdrängen, trotzdem würde mich doch mal interessieren, wie du dazu kommst, die Ästhetik in SUPERMAN als "grauenvoll" zu bezeichnen.

    Die Effekte (nicht nur die Flugszenen) sind bahnbrechend, das Set-Design geradezu perfekt und der Williams-Score unvergesslich. Nicht zu vergessen, die brillante Kameraarbeit von Geoffrey Unsworth, der jede Location ungeheuer schön ablichtet. Man vergleiche nur die aufwendigen bauten auf Krypton mit der All-American-Provinzästhetik in Smallville bis hin zum gigantomanischen Stadtbild in Metropolis. das gilt alles nur für den ersten Teil, da den Nachfolgern die Kohärenz fehlt...

    Naja, wie du ernsthaft behaupten kannst, der Film hätte keinen Einfluss gehabt, ist mir ein Rätsel... ;)

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