Mai 06, 2014

In eigener Sache: ein Interview

Auf Hard Sensations gibt es seit kurzer Zeit eine schöne Artikelreihe namens "Reden über Schreiben über Filme". Darin werden, wie der Titel schon vermuten lässt, Autoren, Filmkritiker und Blogger nach ihren Vorlieben, Motivationen und cinephilen Ansichten befragt. Im ersten Teil kam Oliver Nöding zu Wort, im zweiten Jan Künemund von Salzgeber. Und nun wurde auch ich zum Interview gebeten

Zu lesen: hier.

Kommentare:

  1. Da ist aber jemand einen langen Weg gegangen, der im Rückblick vermutlich konsequenter wirkt, als auf der Strecke selbst und im Gewühl des Nahkampfs. Mir gefällt deine neue Gelassenheit sehr. Die strapaziösen Kanon/Antikanon- und Ideologiekritikdebatten zeigen, wenn man sie mit falschem Eifer betreibt, in der Tat eine Tendenz, in eine Art höhere, theoretisch untermauerte Banauserie auszuarten. Auf der anderen Seite droht immer die voreilige Versöhnung mit dem schlechten, unscharfen Denken und dem vermeintlich authentisch Gefühlten, in Wahrheit aber von interessierter Seite etablierten Ressentimentstrukturen.
    Man kann in Texten auf eine Art hellwach sein und gewissermaßen stets unnachgiebig an der Schärfe des künstlerischen Arguments feilen, ohne als Erfüllungsgehilfe kunstfeindlicher Begriffswelten zu enden.
    Dann - und das ist sehr oft, um nicht zu sagen, inzwischen fast immer, lese ich deine Texte immer wieder sehr gern.
    Und der Rest? Deine Idiosynkrasien? Liebhabereien? Haltlosen Thesen? Amüsieren mich ob ihres peinlichen Erdenrestes an Menschlichkeit fast noch mehr.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hinter den sieben Bergen ist es immer noch am schönsten!

      Löschen