Dezember 03, 2012

Kino: ANNA KARENINA

Vorhang auf: Die strikten Lebensverhältnisse des russischen Spätadels interpretiert diese neue Kinoverfilmung von Leo Tolstois "Anna Karenina" gleich in der ersten Einstellung buchstäblich als gestelltes Theater. "Wer ist Hanna?" Regisseur Joe Wright lässt seine Muse Keira Knightley in der Titelrolle von einer Selbstverwirklichung im engen Korsett des Feudalismus träumen – so vorlagentreu, aber auch manieriert und künstlich wie bislang keine andere Adaption des berühmten Tolstoischen Sittengemäldes. [...]

Kommentare:

  1. Gestern gesehen und für toll befunden...fand die Gegenüberstellung der Paare jetzt nicht mega-gelungen oder deep, aber rein formal ist das der schönste Barock-Rausch seit Bram Stoker's Dracula.

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  2. Anna Karenina war richtig stark. Die Perfektion der klassischen Romverfilmung. Mir reicht bei manchen Filmen einfach die Athmosphäre und die Bilder. Da muss nichts großes Ganzes am Ende erklärt werden. Der Augenblick wird eingefangen und die Bilder sprechen für sich.
    Wenn man aber bei einer übereuphorisierten Stimmung nach dem Film, wieder auf den Boden kommen will, schaut sich dieses tolle Feulliton-Gedöns der Süddeutscen an.
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/zoom-die-kinopremiere-anna-karenina-1.1542616

    *ürgs*

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  3. ich fand deine mudda gestern im bett richtig stark

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  4. Ich habe keine Verwandten oder Bekannten mit diesem Namen.

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