November 07, 2012

Die Wahrheit über Star Wars Episode I – III

Seit Bekanntmachung der Lucasfilm-Übernahme durch Disney keimt auch die Ablehnung gegen den Schöpfer von Star Wars und seiner Prequel-Trilogie erneut auf. Dabei ist es längst an der Zeit, für Episode I bis III eine Lanze zu brechen. [...]

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1 Kommentar:

  1. "Dabei ist es längst an der Zeit..." = "Das hab ich schon immer so gesehen" ;)
    Spaß beiseite, was ich an deinem Plädoyer tragfähig finde, ist die Argumentation gegen die Voreingenommenheit der Fankultur. Was ich problematisch finde, ist dein Unwillen, die unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven beider Trilogien historisch und strukturell sehen zu wollen. Nicht die Tricktechnik, nicht die Drehbücher und nicht die schauspielerischen Leistungen sind das Problem von I-III, da sie soweit nicht von IV-VI entfernt sind, um darin ein Grundsatzproblem zu erkennen. Auch nicht die Tonlage und Zielgruppenausrichtung (angebliche Kindlichkeit von I bzw. JJB - das gab's ja schon mit den Ewoks).

    Das Grundproblem ist die mangelnde Notwendigkeit von I-III, in denen mit großem Aufwand Dinge erzählt werden, die längst vollständig dramaturgisch gelöst waren. So gut oder schlecht das im Einzelnen Lucas auch realisiert haben mag, das ist es, was von innen an allem nagt. Die in der Tat ja bewegenden Szenen von III haben keine dramturgische Funktion mehr, sondern nur noch die der erzählerischen Vervollständigung. I-III und IV-VI sind eben trotz des erzählerischen Kontinuums kein überzeugender dramatischer Gesamtentwurf.

    Für VII-IX wäre ich nur optimistisch, wenn man sich wirklich von dem Vater-Sohn Konflikt endgültig löst und einen eigenständigen dramatischen Bogen spannte.

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