August 22, 2012

Die Verurteilten oder Endstation Lieblingsfilm

Kommentare:

  1. Du gibst nicht auf bist du auch den letzten guten Film gnadenlos vernichtet hast oder?

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  2. Wah, wie mich diese Abkanzelung von sog. "Wohlfühlfilmen" ankotzt (fast so wie bei den sog. "Gutmenschen").

    Warum der Film so beliebt ist? Schonmal daran gedacht, dass "sich wohlfühlen" etwas Erstrebenswertes ist?

    Die letzte Kolumne hatte was, aber das jetzt wieder..hab gar keinen Bock, da noch weiterzulesen.

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    1. Haha, dass man mit sowas ausgerechnet Arthauspaul vergrault hätte ich nun auch nicht gedacht. :D

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  3. ;)

    Mich nervt sowas einfach, auch wenn du vermutlich mit einzelnen Argumenten nicht mal falsch liegst.

    Aber Darabont hat anscheinend trotzdem viel richtig gemacht, auch mich hat der Film damals sehr berührt (trotz mancher Klischees). Mal ehrlich, du könntest sicher auch einiger deiner Lieblingsfilme (Titanic, den einen oder anderen Spielberg) in diese Richtung zerlegen, aber wozu auch? Im Kino geht es doch auch ums Träumen und Berührt werden...

    Was ich jedenfalls auf keinen Fall sagen will, ist, dass der Massengeschmack immer recht hat und deshalb nicht kritisiert werden sollte. ;)

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  4. Dr.Strangelove23/8/12 14:53

    Schöner Text. Die breite Masse hält "Die Verurteilten" eben für ein Meisterwerk da sie sich sonst nur Adam Sandler, Sandra Bullock, Iron Man, etc anschauen. "Die Verurteilten" bleibt eben im Gedächtnis. Der Film '"funktioniert", er "unterhält". Das kann Hollywood. Aber ein runder Film ist eben nicht alles.
    Dei Breite Masse steht auch einfach auf "Twists" am Ende. Die Leute lieben solche Zaubertricks.

    ..

    "Die üblichen Verdächtigen" ist auch so ein Film. Ziemlich langweilig. Aber 8.7 Sterne bei imdb. Vor allem ist da die Luft viel schneller raus... weil man über 90 Minuten nur den Einfällen eines Verbrechers lauscht. Hat uns alle reingelegt. hach, wie lustig.
    .
    Die Breite Masse hält so was für intelligent, intellektuell, geistreich. Und der Zuschauer schmückt sich eben gerne mit solchen Attributen, und lobt solche Filme dann eben in den Himmel.

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  5. Generell erstmal 'nen schöner Text. Ich persönlich sehe in dem unbegreiflichen Erfolg des Films aber eher so 'ne Art Self-Fulfilling-Prophecy-Mechanik: Man guckt den Film halt, WEIL er eine hohe Bewertung hat; um eine Lücke zu schließen, oder was weiß ich. Und redet ihn sich dadurch bereits beim Gucken schön. Muß ja gut sein (auch wenn ich's gerade nicht so genau durchschaue warum eigentlich), sonst hätte der keine Acht Punkte, weißte?

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  6. Im großen und ganzen kann ich den Ausführungen nur zustimmen, und irgendwie schafft er es auch, genau die Gedanken zu formulieren, die ich seit dem ersten mal, als ich den Film gesehen hatte, nur vage im Geist hatte.
    Ich will nicht sagen, dass der Film schlecht ist, er sticht einfach nur nicht aus der Masse heraus. (Und darin unterscheidet er sich von den anderen King-Verfilmungen, die ich ansonsten ausnahmslos schrecklich finde, wie auch die Bücher)

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