Juni 28, 2012

Tyrannei der Logik oder Die fantasielosen Nerds

Kommentare:

  1. Schöner Aufsatz. Peet Gelderbloom, ein holländischer Filmemacher, hat sich vor einigen Jahren auch schon mit den soganannten plausibles beschäftigt. Ein überaus lesenswerter Artikel:

    http://www.slantmagazine.com/house/2008/08/the-plausibles-the-problems-of-make-believe-in-the-age-of-reason/

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  2. Oh, soeben erst entdeckt. Schöner Aufsatz mit wichtigen Gedanken. Kommentarlos unterschreiben würde ich ihn nicht. Klar macht es den Film kaputt, sich auf seine Fehler zu stürzen. Aber das liest sich so, als dürften sich Filme wirklich alles herausnehmen. Naja, das dürfen sie im Prinzip, aber schlucken muss man das dann nicht. Im Aufsatz werden die sogenannten Logikfehler mehrfach als Synonym für Klischees genommen, was wieder eine andere Schublade ist. Den Grundgedanken, dass man die Begebenheiten im Film, die gegen die eigene Vernunft sprechen, nicht überdramatisieren soll (wer dauernd meint, dies und das sei ja total unrealistisch, soll sich gefälligst was anderes ansehen), finde ich sehr richtig. Aber zu sagen es gibt keine Logikfehler ist dann wieder etwas heftig. Solche Fehler gibt es dann, wenn sie einem entgegenschreien, obwohl man gar nicht nach ihnen suchen wollte.

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