Mai 18, 2011

"I'm sure he's going to do a sequel."


Well... thanks. But no.

Kommentare:

  1. Aber vielleicht gibt es im 5. Teil dann endlich Zeitreisen, Aliens, schleimige Ghostface-Metamorphosen und Sidney als Killerin!:-)

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  2. Das wäre so schön... dafür aber hat Williamson nicht den nötigen Schneid.

    Plädiere für Ehren Kruger als Drehbuchautoren.

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  3. Der bringt das sicherlich auch nicht, so wie er den Weinsteinen bei SCREAM 3 aus der Hand gefressen hat.:-)
    Ich würde meine Stimme ja eher Joe Eszterhas geben.^^

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  4. Der eine totale Nulpe ist. Also Gott bewahre.

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  5. Tsss. Du Banause! Wie kann ein Drehbuchautor, der sowohl BASIC INSTINCT als auch SHOWGIRLS zu verantworten hat, eine Nulpe sein? Ich vermisse an dir in letzter Zeit wirklich deine Camp-Antennen.

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  6. @McKenzie: Weil das Interessante beider Filme sich nicht Eszterhas, sondern allein Paul Verhoeven verdankt. Bitte die Antennen korrekt justieren ;)

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  7. Wovon Filme wie JADE oder die grottige ALAN-SMITHEE-Komödie Zeugnis ablegen.

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  8. So sehr ich Verhoeven auch verehre und so auteurroristisch ich auch veranlagt bin - Eszterhas hat eindeutig einen erheblichen Anteil beigetragen zu der Brillanz dieser beiden Filme, auch wenn sie für mich selbstverständlich in erster Linie Verhoeven-Ultrakunst (und -Ultrasleaze) sind.

    Tolles von Trier-Zitat übrigens. Susanne Bier ist wirklich eine Schlocktante... Kann den ganzen Rummel um die PK in Cannes sowieso gar nicht nachvollziehen. Da wollte mal wieder eine Schar besonders heller Journalisten genau das hören, was sie hören wollten.

    PS: Von dem mir leider noch unbekannten JADE verspreche ich mir eigentlich, William Friedkin endlich als wahren Exploitation-Regisseur zu sich kommen zu sehen, natürlich dank der Sleazophilie von Eszterhas.;-)

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  9. Bei Friedkin habe ich immer mehr das Gefühl einer Wagner-Oper beizuwohnen. Aber wenn ich's recht bedenke. Wenn da nicht der Friedkin so häufig attestierte Kryptofaschismus und Exploitation zusammenkommen?

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  10. Natürlich war meine obige Aussage sehr unbedacht, denn Friedkin sich selbstverständlich hat mit Filmen wie THE NIGHT THEY RAIDED MINSKY'S, THE BOYS IN THE BAND, THE EXORCIST und CRUISING seine Exploitation-Sporen schon sehr früh nachhaltig verdient. Leider bleibt mir bei ihm allerdings der Reiz, den das potenziell auf mich als Exploitation-Jünger und Fan von aufwändiger Hollywood-Exploitation (wie eben z. b. Verhoevens US-Filmen oder auch solchen Hosensprengern wie GLITTER) ausüben müsste, bislang verschlossen. Ich schätze an Friedkin seinen Hang zum salbungsvollen Umgang mit kaputten Charakteren überhaupt nicht und obgleich ich CRUISING bei weitem nicht so negativ sehe wie Rajko und viele andere, ist er mir auch nicht so ganz geheuer. Die Wagner-Assoziation ist aber sehr interessant - ich musste dabei lustigerweise zu allererst an seine vergleichsweise reduzierten letzten beiden Filme denken.

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  11. Vielleicht liegt es auch daran, dass Friedkin eigentlich gar kein Exploitation-Regisseur ist. Für THE BIRTHDAY PARTY und THE BOYS IN THE BAND wurde er damals als neuer aufgehender Stern am Arthouse-Himmel gefeiert. Auch wenn ich mir die Filme in Erinnerung rufe, gibt es da eigentlich eher wenig, was per definitionem mit Exploitation zu tun hat. Dass er sich dieser Technik bedient will ich natürlich nicht bestreiten, vor allem in DER EXORZIST und CRUISING, aber das ist dann doch mehr eine stilistische Vorgehensweise, die der Genreunterwanderung und Figurenintrusion dient. Und CRUISING als Politikum: Warum der heute oft noch so de-differenziert betrachtet wird verstehe ich nicht. An dem Film war nahezu die gesamte organisierte Schwulenszene New Yorks beteiligt. Die eine Hälfte protestierte, die andere hat Friedkin tatkräftig unterstützt und dem Film überhaupt den Look gegeben, dessen er angefeindet wurde und wird. Außerdem zeigt der Film auch nur Facetten, die sich sehr schnell in der Szene finden lassen. Zumindest hat es mir keine Probleme bereitet sie vorzufinden als ich mich in der S/M- und Schwulen-Szene aufhielt. Andererseits fühle ich mich wahrscheinlich auch weniger emotional von den Exploitationelementen des Films angegangen, da ich mich nie der Szene zugehörig fühlte.

    Dass Friedkin Opern inszenieren sollte ging mir mal beim Vorspann von THE FRENCH CONNECTION durch den Kopf. Dass es sich dabei um einen lang gehegten Wunsch von ihm handelte, den er sich wohl 2006 mit der Bayerischen Staatsoper erfüllt hat, war mir da noch nicht bewusst. Inwiefern er durch die Schule seiner Filme und einer ausladenden Inszenierung gegangen ist, lässt sich schön bei BUG erkennen. Ein Bühnenbild, wie bei THE BIRTHDAY PARTY aber "wagneresker Wahnsinn" in der Geometrie des beengten Raumes.

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