Januar 17, 2011

Zuletzt gesehen: BLACK SWAN

Roman Polanskis fiebriger Sextraum "Repulsion" durch die adoleszent-prätentiöse Aronofsky-Brille mit getönten Arthausgläsern noch mal nachbuchstabiert. Zwischen Homokitsch, Primaballerina und Psychothriller-Trash wedelt und winkt "Black Swan" nach seinen filmischen Vorbildern mit eingeknicktem Handrücken, aber ohne künstlerischen Mut, formalem Einfallsreichtum oder Gespür fürs Abgründige, Verstörende und Tiefsinnige. Psychologisch bleibt der Film flach bis plump, und wenn Aronofsky kokett die Repressivität und verzerrte Wahrnehmung seiner Protagonistin zu vermitteln versucht, übertreten seine Shaky-Cam-Bilder gelegentlich auch die Grenze zur Fremdscham. Natalie Portman tänzelt und leidet sich als schwarzes Schwänchen tapfer durch ihren banalen Horrortrip, aber zur Catherine Deneuve wird sie dadurch noch nicht – ihre Naivität und Unschuld bleibt Behauptung, ihr ehrgeiziges Spiel unglaubwürdig und angestrengt. Wie der Film.


30%

Kommentare:

  1. Mr. Hankey17/1/11 19:40

    Und es geht schon wieder los... ;)

    Fand den Film absolut hervorragend (8/10) und Portman hat den Globe mehr als verdient. Der Oscar kann kommen!

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  2. tomatensaft17/1/11 20:33

    richtig so. trailer sah schon arg nach mumpitz aus. 30 vlt. sogar noch zuviel. ansonsten aber gut, nur musst du eben auch langsam anfangen die vorbilder von leuten wie aronofsky und nolan ebenso auseinanderzunehmen. woher sonst kommt das kalte, durchkalkulierte gefühl dieser filme zustande? weil ihre idole schon dieselben fehler machten. nur weil manche filme alt und manche namen per konsens "unantastbar" sind, heißt es nicht, dass sie automatisch "klassiker" sein oder filmhistorisch & künstlerisch wichtig wären, nur weil die märchen immer wiedergekäut werden. polanskis werk verdient es entlarvt zu werden, ebenso wie hitchcocks z.B., aber das wäre ne andere diskussion...

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  3. Ich glaub dir kein Wort, du hast doch wieder einen Misanthropen gefrühstückt.

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  4. @tomatensaft:

    Revisionistischen Lesarten so genannter Klassiker oder Kanonfilmen bin ich durchaus aufgeschlossen, nicht umsonst kann ich z.B. Kubricks Filme nicht leiden, da ist ihr Status für mich letztlich zweitrangig. Wobei es schon eine Rolle spielt, wenn ein Werk oder Regisseur Generationen von Generationen zu beeinflussen scheint oder eben grundlegende filmische Prinzipien, Strömungen und Ideen auf den Weg gebracht hat - nicht unbedingt für die persönliche Bewertung, aber zumindest der Frage, warum das so ist. Daraus speisen sich ja viele interessante Beobachtungen, und Filme finden nicht im Vakuum statt.

    REPULSION übrigens halte ich für absolut brillant. :)

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  5. Aronofsky ist der Ultra-Joke und der Trailer lässt schon den aufgetakelten Mega-Schlock vermuten. "She's not faking!" LOL...

    Bestimmt auch reaktionär, mindestens aber moralinsauer, das Ganze - wie eigentlich immer bei Aronofsky, dem Bauerntrampel im Pailletten-Fummel. Ich denke in letzter Zeit auch öfter an REQUIEM FOR A DREAM zurück. Und kotze innerlich.

    Wer hingegen einen wirklich hervorragenden Ballettobsessionshorrorfilm sehen möchte, dem sei an dieser Stelle Peter Del Montes extrem atmosphärischer ETOILE empfohlen (http://www.imdb.com/title/tt0096522). Leider stark unterschätzt und ständig verrissen, weil er etwas ist, was BLACK SWAN bestimmt nicht ist: subtil, "gekonnt" und mystisch. Außerdem hat er einen total tollen Suspense-Score von Jürgen Knieper und Aronofsky-Glamourgirl Jennifer Connelly in der Hauptrolle (so ein Zufall aber auch!^^). Wie ist denn der Score von BLACK SWAN so, Rajko? Muss doch genial sein, Clint Mansell ist schließlich der Ultrakomponist. *ggg*

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  6. Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb) 2001: Odyssee im Weltraum (2001: A Space Odyssey)
    Uhrwerk Orange (A Clockwork Orange)
    Shining (The Shining)

    Naja sind schon ziemliche Kackfilme... *kopfschüttel*

    Kannst du mir mal erklären, warum du nun auch Kubrik nicht mehr magst?

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  7. Lese erst seit ein paar Wochen hier mit... und es freut mich das jemand mal 'Greenberg' schätzt... und nun 'Black Swan' ähm (mir fällt kein Wort ein). Jedenfalls habe ich vor ein paar Wochen Black Swan gesehen und der war einfach nur Schrott.
    Ich finde es krass wie Spiegel, aber auch Kulturzeit, TTT, usw... elbst die 8,6 Sterne bei IMDB diesen Film bejubeln.
    Ich kann noch nicht mal in Worte fassen was diesem Film fehlt. "Pi" ist einer meiner Lieblingsfilme... und ich mag Handkamera. Irgendwas fehlt diesem Film einfach. Und das ist leider so gravierend das es nicht mal mehr ein guter oder 'okayer' Film ist... sondern er ist einfach nur langweilig und schlecht. 'The Wrestler' ist leider auch überbewertet.

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  8. @McK:

    Von ETOILE hatte ich bisher nichts gehört, aber wer weiß, vielleicht hat Aronofsky sich auch bei dem bedient. Pressburgers/Powells RED SHOES steckt ja zum Beispiel auch drin (wie originell).

    @Dude:

    Das war hier schon seeehr oft Thema, kurz gesagt: Finde seine Filme leblos, unmenschlich, technizistisch, zu kontrolliert und beherrscht, unsexy (mit Sex konnte Kubrick wohl offenbar gar nichts anfangen, und wenn, dann hätte es klinischer und sexfeindlicher kaum zugehen können, siehe LOLITA oder EYES WIDE SHUT), intellektuell, verstellt, undurchsichtig, prätentiös, halt einfach abtörnend. Sicher ein herausragender und wichtiger Filmemacher, aber für mich komplett uninteressant.

    @anonym:

    PI ist wahrscheinlich der beste Aronofsky, ja.

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  9. Danke für die ausführliche Antwort. :)

    Kurz: du findest keinen Zugang?

    Ohne jetzt auf jedes Adjektiv näher einzugehn, (zuviele sind haltlos) kann ich nicht glauben, dass gerade du nicht verstehen kannst, dass diese klinische Ästhetik Stilmittel ist. Obgleich ich akzeptiere, dass Jenes dir nicht zusagt.

    Menschlicher als Uhrwerk Orange gehts für mich kaum.

    Wie kann etwas prätentiös sein und dennoch als wichtig gelten? ;-) Da beißt sich der Hund in den Schwanz.

    Undurchsichtigkeit gefällt dir ja eh nicht so... Stichpunkt: David Lynch.

    ABER: Perfektionsmus ala Kubrick, jederzeit! :)

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  10. Deine blinde Verehrung von Regisseuren wie PTA oder Burton ist fraglos ebenso süß und amüsant wie deine im Gleichschritt tänzelnde Keiferei gegen Aronofsky, Kubrick und Co. (allerdings auch ziemlich ermüdend durch ihre Vorhersehbarkeit und Redundanz). Und deine Prätentionsparanoia zugleich schlimmer als Trelkovskys Wahrnehmung in "Le Locataire" - ich sagte es ja schon mal, wie eine gesprungene Schallplatte. Dementsprechend sind die 30% und das Portman-Bashing nur konsequent, überraschend wäre es, wenn da mal was jenseits von persönlicher Abneigung als Basis der Rezept- und Rezension dienen täte. Sowie die eigentliche Frage lautet, warum du dir "Black Swan" eigentlich anschaust, da dein Urteil doch ohnehin gefertigt ist, allein durch den Regisseur, und dies hier nichtmal auf "Zwang" für Gamona geschah. Naheliegend wäre eine masochistische Ader, sich wissentlich einen Film anzuschauen, den man scheiße findet oder dessen Wahrscheinlichkeit, ihn scheiße zu finden, hoch liegt, durch Risikofaktoren wie Aronofsky oder Portman.

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  11. @Dude:

    Perfektionismus finde ich langweilig. Filme dürfen von mir aus gern mal einen Sprung in der Schüssel haben, das merke ich momentan bei meiner Castle-Werkschau besonders. Aber ja, ich finde keinen Zugang zu Kubrick und seinen Obsessionen. Und letztlich ist es immer eine Frage der Obsessionen.

    Lynch übrigens finde ich überhaupt nicht undurchsichtig, im Gegenteil. Das stört mich ja gerade bei der Rezeption seiner Filme, dass sie immer als komplex, verschwurbelt oder unglaublich mysteriös gehandelt werden, obwohl sie letztlich gar kein übergeordnetes Verständnis zum Zugang benötigen – sie sind einfach intuitiv. Wenn man Lynchs Filme schaut, bemerkt man rasch einen roten Faden in seinem Werk und auch, wie sie und ihr Regisseur ticken. Das ist eigentlich recht transparent und überschaubar. Mir sind seine Filme ehrlich gesagt sogar zu simpel, zumindest angesichts ihrer ausgestellten geheimnisvollen Schwerfälligkeit.

    Mein bisheriger Lynch-Lieblingsfilm MULHOLLAND DRIVE hat mit der jüngsten Sichtung von Billy Wilders Meisterwerk SUNSET BOULEVARD rückwirkend leider auch abgebaut, weil mehr als ein mystisches Wiederkäuen aller bereits darin verhandelten Themen ist das auch nicht.

    Aber wir kommen vom Stöckchen zum Steinchen und mir fehlt grad die Zeit für derlei ausufernde Diskussionen. :-)


    @Lieber Flo,

    ich verzichte doch nicht auf Filme, nur weil ich darin unter Umständen bestimmte Schauspieler nicht mag, wo kommen wir denn dahin. Mir doch egal, ob die blöde Portman in Film XY mitspielt, V FOR VENDETTA z.B. fand ich großartig. Schauspieler werden völlig überbewertet, die haben ihren Job zu tun und fertig. Im besten Fall machen sie das anständig oder bestimmen durch ihre Leistung die Qualität des Films mit, aber sie verantworten ihn nicht. Ganz anders sieht das natürlich bei Regisseuren aus, allerdings verstehe ich nicht, wieso ich keine Filme mehr von Aronofsky schauen sollte bzw. warum du dich fragst, wieso ich das noch tue. Nicht nur fand ich seinen letzten Film außerordentlich stark, sondern mochte ich auch sein Regiedebüt. Also mal wieder völlige Schubladisierung deinerseits. Ferner verehre ich PTA und Burton nicht blind. Insbesondere letzteren, auch oder vielleicht gerade weil er mein Lieblingsregisseur ist, beobachte ich mit äußerst geschärftem Auge. Ich verweise auf meine Texte zum ersten BATMAN oder ALICE IN WONDERLAND. Das gilt für alle meine Lieblinge, z.B. auch Spielberg, dessen Filme ich gewiss nicht kritiklos durchwinke, im Gegenteil (siehe entsprechende Kurzkommentare hier im Blog).

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  12. http://www.youtube.com/watch?v=reraMHOIQ1k&feature=related

    H A M M E R !!!

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  13. Wir können die negativen Meinungen nicht ganz nachvollziehen. Aronofsky machts vielleicht etwas mit der Brechstange, doch ändert dies nichts daran, dass "Black Swan ein grossartiger Ballett-Film und Psychothriller mit Horrorelementen ist, der unter die Haut geht. Intensiv, packend, erotisch und verstörend. Ein Märchen in halluzinatorische Wirklichkeit gegossen und metaphorische Psychologie-Studie zugleich – ein Traum(a) in Schwarzweiss." Dazu kommt Natalie Portmans grossartige Schauspielleistung. Die einzige Kritik die sich Aronofsky gefallen lassen muss, ist dass er viel bei Satoshi Kon "klaut" und für seinen Film als Referenz alle möglichen Filme angibt, aber nicht den Anime, den er schon in Requiem for a Dream zitierte. Mehr in unserer Rezension.

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  14. Mr. Hankey20/1/11 13:23

    Schauspieler werden völlig überbewertet, die haben ihren Job zu tun und fertig. Im besten Fall machen sie das anständig oder bestimmen durch ihre Leistung die Qualität des Films mit, aber sie verantworten ihn nicht.

    Na ja, dass halte ich aber mal für ne gewagte These. Mag sein, dass sie einen Film nicht in erster Distanz "verantworten", aber mit niemand anderem identifiziert sich der Zuschauer beim Zuschauen in aller Regel so sehr, als mit den Darstellern. Mag sein, dass dies bei unsereins ander ist, aber im Allgemeinen ist es so. Von daher ist deren Verantwortung definitiv nicht unter den Teppich zu kehren.

    Ob dies nun gut oder schlecht ist mag dahin gestellt sein, aber Schauspielern jegliche Verantwortung abzusprechen halte ich für ein wenig arg weit aus dem Fenster gelehnt.

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  15. Außerdem ist es nicht schwer, eine Großzahl des Publikums zu beeindrucken mit der Darstellung von Extremzuständen - meistens reicht konventionelles Overacting schon aus. Da die Portman nun wirklich keine große Mimin ist (ihr britisches Lookalike Keira Knightley kann umso viel mehr) und derzeit offenbar mit größter Verbissenheit versucht, sich einen Oscar zu erspielen (ihre Rollenwahl ist jedenfalls sehr fadenscheinig), war der Hype ja zu erwarten. Naja, Hauptsache hübsch und niedlich mädchenhaft aussehen, dann sickert beim entscheidenden männlichen Publikum das Blut aus dem Hirn ins Seelchen und der von den krassen Emotionen erschütterte paternale Instinkt, gepaart mit postpubertären Begehrlichkeiten, macht die liebe Natalie über Nacht plötzlich zur Ultrakünstlerin, als die vorher niemand sie so wirklich wahrgenommen hat.
    Als ich vor zwei Jahren MY BLUEBERRY NIGHTS gesehen habe, dachte ich mir, unwissend: Was ist denn das für eine hölzerne Trulla? Vor einem Jahr sah ich dann V FOR VENDETTA, der zwar sehr okay ist, mir allerdings offenbarte, dass diese hölzerne Trulla das gefeierte Starlet Natalie Portman war und dass die offenbar immer so synthetisch und hölzern durch ihre Filme stakst.

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  16. Julia Roberts hat ja auch schon mal den Oscar gewonnen. Braucht man da mehr zu sagen?

    Sollte ja wohl klar sein, dass der Oscar nicht für schauspielerische Leistungen vergeben wird.

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  17. Naja, von Satoshi Kon klaut Aronofsky sicher nicht soi viel, wie schon vom Christoph erwähnten ETOILE. ;-)

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  18. Nur weil sie mit ihrem Mund deinen Schwanz so geil lutschen könnte.

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  19. Das fänd ich glaube ich nicht so geil.

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  20. Achso, können Männer besser blasen als Frauen?

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  21. Sehr schön, das Niveau beginnt sich dem Film anzupassen.

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  22. Ne, sag mal. Würde mich sehr interessieren!

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  23. Wer hat dir denn schon mal den Schwanz gelutscht? Bisher nur Männer?

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  24. Ich bin leider noch gänzlich unberührt, nehme aber Anfragen mit Face- oder Genitalpics per Mail entgegen.

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  25. Also bisher immer nur im Arsch den Schwanz drin gehabt?

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  26. Oh Gott, ich hoffe du denkst nicht ich sei hier anonym unterwegs!!!

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  27. Sehr schön, das Niveau beginnt sich dem Film anzupassen.

    Allerdings. Oh Gott... ich komme gerade aus dem Kino... Was für ein Mega-Schlock! Meine sehr niedrigen Erwartungen wurden erschütternd unterlaufen. Wirklich hochnotpeinlich - wenn die Portman dafür das Goldmännchen abstaubt, kriege ich einen Krampf in der Ferse. Besonders schlimm vor allem auch die erwartungsgemäß schrecklich danebene "Frauenverstehung", aber auch wegen allem anderen. Pfui Teufel! Unterhaltsamen Trash / Camp gab es teilweise natürlich schon (die unterbrochene Masturbation im Schlafzimmer oder die Heimkehr nach der Disko-Sause!!!), aber leider nicht genug, da Aronofsky natürlich alles mit todernstem Inbrunst runterbricht und nicht einmal merkt, dass er bloß die Ultra-Exploitation dreht. Gute Güte, wie kann so ein plattes, belangloses Nichts nur so abgefeiert werden?

    PS (zurück zum Niveau): Selbstverständlich blasen Männer besser als Frauen - die wissen schließlich nicht aus erster Hand, wie das am Besten gemacht werden sollte.:-)

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  28. @ Rajko Burchardt
    Mir sind seine Filme ehrlich gesagt sogar zu simpel, zumindest angesichts ihrer ausgestellten geheimnisvollen Schwerfälligkeit.

    Ha ha ha, das habe ich ja noch nie gelesen. Wahrscheinlich ist dir auch Thomas Pynchon zu simpel oder die späten Alben eines Scott Walkers. & in Antichrist ist auch um eine Frau, die den Verlust ihres Sohns nicht überwinden kann.
    Sicher sind die Filme vor allem intuitiv erlebar, sagt ja auch Lynch, trotzdem glaube ich, dass es bei vielen seiner Filme oft auch eine Metaebene vorhanden ist. Man kann auch sagen, dass René Magrittes "La trahison des images" auch nur ein Ölbild mit einer Pfeife darauf ist.

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  29. "Gute Güte, wie kann so ein plattes, belangloses Nichts nur so abgefeiert werden?"

    Damit kannst du im großen Maßstab nachfühlen, wie es mir immer geht, wenn du einen Mottenkisten-Slasher ausgräbst und zur bewusstseinssprengenden Sleazegalaxie erklärst.

    Gönn' doch auch mal deinem geliebten Bildungsbürgertum solchen Spaß.

    Und bevor du berechtigterweise antwortest, dass die das aber ja leider alles ernst und wichtig nehmen, lass mich sagen:

    Ja, ich weiß. :andy:

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  30. McKenzie hat gesagt…

    "Außerdem ist es nicht schwer, eine Großzahl des Publikums zu beeindrucken mit der Darstellung von Extremzuständen - meistens reicht konventionelles Overacting schon aus. [...] ...dass die offenbar immer so synthetisch und hölzern durch ihre Filme stakst."

    Haha geil!!! :D

    @Anonymus: Deine Neugier verrät so Einiges. :D

    Irgendwie und irgendwann hat die kleine Portman ihren Charme aus Leon - Der Profi verloren...

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  31. Ich hatte ja keine hohen Erwartungen, aber das war ja alles noch schlimmer als erwartet...Aronofksy ist einfach eine Obernulpe, der immer nur dann gut ist, wenn er so austauschbar und zurückhalten arbeitet, wie bei WRESTLER.
    Aber die Natalie kommt bei dir noch fast zu gut weg, die ist nämlich sehr sehr sehr schlimm anzusehen :P

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  32. So, habe nachdem ich den Film aufgrund meiner Eltern am Wochenende auch gesehen habe, jetzt deinen Text gelesen. Kurz und kanckig: mehr davon!

    Du scheinst ja langsam eine Meisterschaft in mit Information und Meinungen vollgestopften aber dennoch pointierten Kurztexten zu pflegen. :-)

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  33. und dass du Julia Roberts magst, ich bin schockiert. Naja, oder doch nicht, falls du sie als verkannte Camp-Queen wahrnimmst. :-)

    Ansonsten wohl jedem das seine. Ich ernte ja auch meist erstaunte Blicke unter Hardcore-Cineasten, wenn ich meine Wertschätzung von Stallone, Van Damme, Costner oder Gibson bekunde .-)

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  34. Danke, Sano. Nur leider auf Kosten von Langtexten. :)

    Roberts ist der einzige wirkliche Star des Kinos in den letzten 30 Jahren. Eine Frau, die noch am Ehesten die Nachfolge der Grande Dames von Gardner bis Hepburn antreten konnte. Echte Filmstars gibt es ja heute nicht mehr.

    Ansonsten bin ich jetzt kein Megafan von ihr, aber sie hat eben eine Größe (gehabt), an die keine ihrer Kolleginnen zuletzt heranreichte.

    Gibson ist die Ultrapest!

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  35. Und was ist mit Angelina Jolie?

    Gibson ist direkt aus der Degenerationszentrale der Hölle entflohen...Als der damals mal geschissen hat, ist die Pest überhaupt erst entstanden.

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  36. Mr. Hankey25/1/11 02:00

    Überrascht mich jetzt nicht.

    Tja, bin halt genauso vorhersehbar wie Du! ;-) Jedoch ging es mir jetzt nicht um Deine Aussage in Verbindung zu "Black Swan", sondern eher um die Aussage im Allgemeinen.

    Sehr schön, das Niveau beginnt sich dem Film anzupassen.

    Das Niveau hat sich hier nicht dem Film angepasst, sondern dem Block an sich^^


    Ansonsten sei noch gesagt: McKenzie und Mr. VV wieder einmal vereint. Irgendwann werden sie sich wohl auch mal im privaten Leben finden. ;)

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  37. @Mephisto:

    Jolie kann nix. Wobei ich ihr zugestehen würde, in Actionrollen eine gute physische Präsenz zu haben. Ansonsten Möchtegern-Starlet.

    @Hankey-Konsensbärchen:

    Falls es dir aufgefallen ist, besteht hier hinsichtlich BLACK SWAN nicht nur bei McK und mir ein relativer Konsens darüber, dass der großer Mist ist.

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  38. Niveau hin oder her, es geht hier primär um Filme und nicht um Lach- und Sachgeschichten ausm Bereich Rutschi und Flutschi.

    Obwohls sicherlich der allgemeinen Erheiterung zuträglich war. ^^

    -

    Hm... kann man wirklich sagen: der oder die Schauspielerin kann NICHTS, ist die Pest usw.? Sicher nicht gänzlich. Was ist mit Jolie in DER FREMDE SOHN? So shclecht war das nicht. Oder mit Stallone in COP LAND oder Rocky 1? Was ist mit Gibson in .... ?

    Man sollte eher sagen, dass sie zum Großteil oder in bestimmten Phasen schlecht sind. Aber zur Gänze?

    Das Private, Sekten, Scheinbeziehungen, Alkoholexzesse und rassistische Ausbrüche sollten jedenfalls nicht in die Bewertung einfließen.

    Meine bescheidene Meinung.

    P.S. Ich freue mich immer, wenn ein solch geächteter Schauspieler, dann doch mal Großes abliefert und bin immer bereit mich positiv überraschen zulassen. :)

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  39. Ich fand ihre Leistung im Eastwood nicht sonderlich beeindruckend, muss ich sagen. Viel mehr als ständiges Sich-an-die-Lippen-fassen und "Where is my son?"-Monologisieren fand da eigentlich nicht statt.

    Stallone ist völlig okay.

    Ansonsten brauchen wir jetzt keine Schauspielerdiskussion starten, denn wie schrieb ich etwas weiter oben gleich noch:

    Schauspieler werden völlig überbewertet, die haben ihren Job zu tun und fertig. Im besten Fall machen sie das anständig oder bestimmen durch ihre Leistung die Qualität des Films mit, aber sie verantworten ihn nicht.

    :P

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  40. Es waren auch nur Beispiele. :)

    Ok, Klappe zu, Affe tot. ;-)

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  41. Ich trauere derweil sowieso lieber um meine Sarah K. Superstar. Und alles nur, weil der doofe Jay nicht zugeben will, dass er es mit Frauen nicht so hat. :(

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  42. Ha, noch einer, der den großen Verlust von Särah Kay bedauert :)

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  43. Selbstverständlich, gar nicht auszudenken, wie öde die Runde der Dschungelfaker jetzt wird. Sarah, die mit ihren gespielten Macken die eigentlichen gespielten Macken der anderen ans Licht brachte, damit aufgehoben und zersetzt hat, wird mir fehlen.

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  44. Heißt das jetzt, Sarah ist wie Kenzie?

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  45. Die Boybandtucke würd ich jetzt so gerne umboxen. Wie der mit Peer grad umgegangen ist. Und den kenn ich sogar persönlich und mag ihn nichtmal.

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  46. Heißt das jetzt, Sarah ist wie Kenzie?

    Das ist total unfair. Ich habe kein Fernsehen, muss deswegen auf diesen Trash verzichten, mir aber bieten lassen, mit irgendwelchen hohlen TV-Sternchen verglichen zu werden. Bäh.

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