November 29, 2010

Irvin Kershner & Leslie Nielsen

† 87

† 84

Kommentare:

  1. An Kershners Leistung für "Star Wars" gibt es nichts zu rütteln, das fällt auch nach dreißig Jahren im Vergleich zu den reinen Lucas-Werken auf. "Das Imperium schlägt zurück" ist trotz aller Versuche, das zu relativieren, in meinen Augen der beste Teil.
    Vielleicht der entscheidende Grund, warum aus einem Sommerhit ein ganzes modernes Epos wurde, ist Kershners zweiter Teil. Eben nicht der Nachzieher oder Aufguss eines Erfolgsmusters, sondern künstlerisch eine Aufweitung des Horizonts.

    Danke und RIP.

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  2. Ich glaube bei EMPIRE gibt es nichts zu diskutieren. Ich vertrete zwar nicht die langläufige Meinung, dass es der beste STAR WARS ist, das liegt aber nur an persönlichen Befindlichkeiten. Nicht nur bringt Kershner im Gegensatz zu Lucas und Marquand großes Handwerk in die Serie ein, sondern ist EMPIRE sowieso eines der größten Sequels der Filmgeschichte. Der hat die Fortsetzungsregeln für Filmtrilogien nachhaltig geprägt, alle nachfolgenden zweiten Teile einer größer angelegten Filmserie stützen sich auf die Mechanismen von EMPIRE.

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  3. Sehr traurig :/ Und ich habe gestern noch "Das Imperium schlägt zurück" völlig haltlos, aus einer Laune heraus seit ewigen Zeiten mal wieder angeschaut (ist für mich btw auch der beste SW-Teil)...
    Leslie Nielsen war für den ersten filmbezogenen Lachkrampf meines Lebens verantwortlich.
    Doch, zwei ganz Große gehen hiermit auf die andere Seite. RIP

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  4. @Rajko

    Welcher Star Wars Teil ist den deiner Meinung nahc der beste?

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  5. Mein Herz schlug schon immer für JEDI.

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  6. Nielsen, ja, das ist traurig. Wir hatten ja erst kürzlich das Thema anlässlich des grausigen "Vampires suck", wie sehr diese neuen Spoof-Komödien gegen die ZAZ-Filme abstinken. Weil da niemand auch nur annähernd zu begreifen scheint, wie lässig man solchen Blödsinn unterspielen muss. Wie eben Meister Nielsen.

    Ahh, welchen Naked-Gun-Teil schaue ich mir gleich noch mal in memoriam an? Sind alle so gut.

    Womit wir ja schon beim anderen Herrn wären: Kershner, dem wir einen tollen Film zu verdanken haben. Der mich mit Anekdoten zu seinen Regelbrüchen amüsiert hat (von wegen, man könne ein Lichtschwert nicht mit einer Hand führen), und dessen instinktive Entscheidungen dieses filmische Universum so lebendig wirken ließen: Als er beispielsweise entschied, dass Hans Falke auf der Landeplattform der Wolkenstadt aus allen Rohren dampfen müsse, und ihm alle erzählten, dass ein Raumschiff wohl kaum dampfe, als würde es mit Kohle betrieben.
    Aber er setzte sich durch (diese Filme sind Kinomärchen, das begreifen selbst viele Fans heute nicht mehr) und schuf nur einen weiteren von vielen dynamischen Momenten, die sich einbrannten.

    Von meiner kleinen Schwäche für den allseits gehassten zweiten "RoboCop" fange ich lieber gar nicht erst an...

    Lieber den Großmeister zitieren:
    "Luminous beings are we, not this crude matter".

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  7. Würde ja behaupten, sein bester Film ist THE RETURN OF A MAN CALLED HORSE.

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  8. Als zugehöriger des guten (Trek, nicht Wars) ist mir TESB immer noch am liebsten von den dreien, bzw. sechsen, viel schnörkelloser inszeniert als Lucas das je könnte. Dann darf man auch meinen Lieblingsbond mit Connery nicht vergessen. Never say never ist, auch wenn ausserhalb der Reihe, einer der gelungensten, weil er so sehr mit der Legende spielt, dass es eine wahre Freude ist und er bot mit Brandauer auch den letzten wahren Schurken.

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  9. Als ob man sich zwischen Trek und Wars entscheiden müsste. Das tun doch nur Leute, die sich auch verkleiden.

    Jaaaa, jetzt schnell das Neelix-Kostüm verstecken, JMK!

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  10. Gul Dukat. Soviel Zeit muss sein

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  11. Okay, der ist cool.
    Den hätte ich auch gern als Kostüm.

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