September 30, 2009

Zuletzt gesehen: FINDING NEVERLAND

Ein hübsche kleinteilige Rekonstruktion der Entstehungs- geschichte Peter Pans, die mehr mutmaßt als hinterfragt und Johnny Depp als zurückhaltenden, sensiblen, schnulzigen Autoren zum Helden eines magischen und unkonventionellen Liebesmärchens erklärt. Inszenatorisch die dichteste, rundeste und schlüssigste Regiearbeit Marc Forsters, formuliert der Film sein Verständnis von der Macht der Fantasie als in den Alltag und die allgemeine Vorstellungskraft eingreifendes Gut jedoch derart naiv, offensichtlich und mitunter platt gefühlsduselig, dass er nie standhalten kann beispielsweise mit den originellen und Erzählstrategien reflektierenden Imaginationsentwürfen Tim Burtons im vergleichbaren "Big Fish".


50%

Kommentare:

  1. Inszenatorisch die dichteste, rundeste, und schlüssigste Regiearbeit Marc Forsters

    Ich gehe mal dann davon aus, dass du den KITE RUNNER gesehen hast. Der liegt nämlich gerade frisch bei mir rum und will gesehen werden. Dein Kommentar macht mir aber ein wenig Angst, denn ich empfand FINDING NEVERLAND nicht sonderlich geglückt.

    Achso: Tolles neues Banner hast du!

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  2. Uhoh, versuchste jetzt, mit 2 Sätzen über Deine Blogleere hinwegzutäuschen? Und ich dachte, du hättest mehr Niwo als wir. ;)

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  3. KITE RUNNER ist nicht schlecht, aber wesentlich ambitionierter und stofflich schwergewichtiger als NEVERLAND - da kann man sich, vor allem ideologisch, viel leichter verheben.

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  4. Ich fand Big Fish weitaus weniger gelungen als Neverland, aber immer noch sehr viel besser als Kite Runner.

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  5. Ich hab bei Neverland UND Big Fish geweint.

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  6. Oh je, Finding Neverland. Der Schicken der die ganze Zeit von Fantasie schwafelt ohne sie jemals zu kreieren. Weinerlicher Mist. Börgs.

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  7. Lieber Blade Runner als Kite Runner, sag' ich ja immer.

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