April 02, 2009

Kino: KINOSTARTS - 02.04.2009

  • Monsters vs. Aliens (3D-Animation, USA 2009)
  • Religulous (Essay-Komödie, USA 2008)
  • Rachels Hochzeit (Familiendrama, USA 2008) [Kritik]
  • John Rabe (Geschichtsdrama, D 2009)
  • Diese Nacht (Drama, F 2008)
  • Stilles Licht (Drama, D/NL/MEX/F 2007)
  • Fast & Furious - Neues Modell. Original Teile. (Action, USA 2009)

"Stellet Licht" werde ich noch nachholen, auch wenn Reygadas mit "Battle in Heaven" bereits eine ziemlich nervtötende Schwachsinnsprätention vorgelegt hat.

Kommentare:

  1. "Monsters vs. Aliens" schaust du dir nicht an?

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  2. Stellet Licht ist ganz großartig, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du an diesen Film was positives entdecken könntest.

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  3. @Kwyjibo:

    Nein. DreamWorks-Filme finde ich fast immer schlecht. Die können's meines Empfindens nach einfach nicht.

    @spidy:

    We'll see. :)

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  4. McKenzie3/4/09 13:32

    Lass das zu BATTLE IN HEAVEN mal nicht meine Lieben (vor allem den Cowboy & Sano) hören, die halten diese ausgemachte Bilderbuch-Arthouse-Prätention (mit wirklich allem, was dazu gehört) nämlich für eines der größten Meisterwerke der letzten 10 Jahre und schwärmen mir die ganze Zeit vor... Vor allem über das genialische Sounddesign, das ich nicht hören konnte, weil ich neben dem ratternden Projektor saß.^^

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  5. Oh Gott. Na gut, ich hoffe sie lesen nicht mit.^^

    "Bilderbuch-Arthouse-Prätention"... genau wie der obermiese IRREVERSIBLE, auf den bestimmt die gleiche Klientel abspritzt. :D

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  6. Abspritzt ... hmm ... nette Wortwahl :P

    Ich bin auf Monsters vs. Aliens gespannt, ich finde dieses 3D-Film-Revival ganz spannend, als dies das erste Mal gefragt war, lebte ich leider noch nicht... ^^

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  7. Mr. Hankey4/4/09 00:57

    Filme wie "Irreversibel" und Rajko, eine Konstellation die nicht zusammenpasst und auf beiden Seiten schmerzen verursacht, die zumindest der Film nicht verdient hat! Wer allerdings bei "Irreversibel" abspritzt gehört wirklich hinter Gittern. Wer aber die Klasse des Films erkennt (Hallo McKenzie), der gehört geehrt! :-)

    Na ja, ansonsten denke ich mal, dass "Monsters vs. Aliens" vielleicht gar nicht mal so schlecht bei Dir ankommen würde, wenn auch natürlich der unbedingte Drang des Verreissens wohl trotzdem aus Dir rausbrechen würde! ;)

    Ich persönlich will aber noch "Religulous" sehen. Der macht sicher Laune, zumal ich Bill Maher mag und Larry Charles ja auch schon "Curb Your Enthusiasm" gedreht hat. (allerdings auch "Borat" ;() ;-)

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  8. Der Film ist zahm, lahm und ziemlich Michael-Moore-Wannabe.

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  9. McKenzie4/4/09 14:36

    Lieber David,

    ich muss dich leider enttäuschen. Ich finde IRREVERSIBLE inzwischen leider längst nicht mehr so aufreizend sondern eher latent homophob und extrem prätentiös im Sinne des Dudens. Manche Filme überstehen den eigenen cineastischen Reife-Prozess eben nicht... Obermies ist zwar trotzdem das falsche Wort, weil der Film trotz seiner ideologischen Fragwürdigkeit eine extreme Faszination ausübt, das allerdings auf rein formaler Ebene.

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  10. Was? Oh nein... wie kommt's? Bitte... mein Feindbild ist erschüttert. Du MUSST den gut finden. Echt jetzt. :)

    Ich meine, der ist doch in der KK-Reihe erschienen, das heißt es handelt sich um kontroverse wertvolle Filmkunst. :lol:

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  11. Wer allerdings bei "Irreversibel" abspritzt gehört wirklich hinter Gittern.

    Ach Hankey, hast den Film nicht bis zum Ende gesehen?

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  12. Mr. Hankey4/4/09 21:27

    @ McKenzie

    Was? Oh nein... wie kommts? Bitte... mein Freundschaftsbild ist erschüttert. Du MUSST den gut finden. Echt jetzt. ;) ;) ;)

    Der Film ist doch in der, für Rajkos Filmverstand viel zu hohen KK-Reihe erschienen (da sind wir uns ja einig ;)), die schon allein deshalb größtenteils wirklich kontrovers wertvolle Filmkunst bietet. Wann wird die eigentlich endlich einmal weitergeführt?

    ;) ;) ;)

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  13. Religulous dürfte dir gefallen, Rajko. Ich finde ihn jedenfalls gelungen, auch wenn er sich freilich einer ähnlich polemischen Haltung bedient wie die Moore-Filme.

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  14. Genau das fand ich nervig... Moore gibt es schon. Und bei dem haben alle das Kotzen bekommen, während sie hier in Jubelschreie verfallen...

    Vom BORAT-Regisseur habe ich mir mehr versprochen.

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  15. Religulous ist doch langweilig, dazu leistet der sich noch auf der Zielgeraden einen für mich unerträglichen Fauxpas.

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  16. Also ich find den Film in Ordnung. Man darf ihn halt nicht als objektive Doku sehen - den Fehler wird aber wohl auch kaum einer begehen. Außerdem habe ich bei Moores Filmen (im Ggs. zu seinen Büchern) auch nicht das Kotzen gekriegt.

    Maher geht in Religulous geradezu propagandistisch vor. Aber ich finde, das legitimiert sich schon aus der jahrhundertelangen Propaganda, die die diversen Kirchen über uns Menschen ausgeschüttet hat (und es immer noch tut). Überzeugen wird Maher auf diese Weise zwar niemanden. Aber Religulous ist wie Balsam auf der "Seele" des einen oder anderen Kirchenkritikers.

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  17. Damit habe ich auch überhaupt kein Problem, da ich diesen Film - ebenso wenig wie die Michael-Moore-Arbeiten - als Dokumentation, sondern eben Essayfilm wahrgenommen habe. Ich finde aber, dass das Gegenüber nie eine wirkliche Chance hat, permanent via Montage diskreditiert wird und auch sonst viele Chancen hinsichtlich des Agitationsziels verschenkt wurden. Ideologisch bin ich freilich dabei, filmisch ist das aber alles sehr dünn.

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  18. Ich finde es nicht in Ordnung niederländische Rechtsextr... ähh ...popul... ähh xenophobe Holzköpfe unkommentiert über den Islam schwafeln zu lassen, weil es gerade so schön in den Kram paßt. Nee, das ist schon ein fetter Minuspunkt für Maher. Da hätte er sich besser vorbereiten müssen.

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  19. Wie böse muss denn eine solche "Doku" wie Maher sie abliefert sein? Das ist m.E. kein Argument, es geht ja immer, gerade bei dem Thema, derber oder zahmer. Was natürlich richtig ist, dass eine Tour de Force durch alle Religionen unternommen wird. Dass Maher den Interviewten nicht mehr Zeit einräumt spricht eher für ihn, je länger die Gespräche desto peinlicher wird es wohl für die Gegenüber.

    Laut Larry Charles haben sie über 100 Stunden Material und evtl. wird eine Serie daraus.

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  20. Für mich ergibt sich die Langweiligkeit aus der Tatsache, daß Maher Dinge verhandelt, die wohl für die überwiegende Mehrheit der normalen aber dennoch gläubigen Menschen selbstredend Schwachsinn sind. Z.B. die nicht sinnbildliche Auslegung der Bibel, die Anzweifelung der Evolutionstheorie etc..

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  21. Das mag durchaus für Europa gelten, aber nicht umsonst haben die Kreationisten in den USA massiven Zulauf. Selbst der olle W. berief sich ja darauf (okay die Sache mit den Dinos und den Menschen ist ein wenig drollig). Kein Gläubiger fällt nach Sichtung vom Glauben ab, vielmehr werden Agnostiker und Atheisten in ihrer Thesen bestärkt.

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  22. Mr. Hankey15/4/09 21:06

    So, heute war ich nun auch in "Religulous" und muss Rajko und vor allem tumi nahezu vollständig recht geben. Der Film ist ohne Frage recht unterhaltsam und Maher legt seinen Finger auf viele Wunden, die in Sachen Religion und Kirche wirklich bedrohlich klaffen. Einige Szenen sind dabei mitunter so herrlich absurd (ich sag nur der Schwule der nicht glaubt das es Schwule gibt), dass man echt nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.

    Und für ne ganze Weile geht das auch recht gut, doch bald begeht Maher den Fehler im Grunde genau das zu machen, was er eigentlich bei Religionen und Kirche so anprangert: Er denkt Schubladenartig, aktzeptiert keine Meinung auser die Eigene und will (teils unterschwellig, teils vollkommen sichtbar) die Menschheit davon überzeugen, dass alle Andersdenkenden Idioten sind und (überspitzt ausgesrückt) möglichst ausgerottet gehören. Auch wenn er mit der abschliessenden Szene noch einmal, merklich und auf ironische Art und Weise, auf die Gefahren von Religionen hinweisen möchte, so zeigt eben diese Szene auch sicher einen ganzen Funken der wahren Haltensweise Mahers, die IMO nicht minder gefährlich ist, als bei millitanten Religionsfanatikern (nur eben aus umgekehrter Sicht). Deshalb kann ich trotz viel Zustimmung am Ende nicht wirklich behaupten, einen guten Film gesehen zu haben. Zumal auch einige Schlampigkeit drin steckt. Tumi hat sie schon erwähnt, aber z. Bsp. auch Mahers anfängliches "Es gab keinen Jesus" finde ich falsch gesetzt, wenn er danach nicht selten die Leute lächerlich macht, weil sie an Jesus in anderer Weise glauben, als er meint das es richtig ist (alla "Jesus war nicht so, sondern so"). Wenns seiner Meinung nach keinen Jesus gab, dann passen nicht wenige Szenen danach nicht ins Konzept.

    Und tumi hat auch vollkommen recht damit, dass Maher teilweise Dinge an den Pranger stellt, die "normale Gläubige" genauso fragwürdig oder lächerlich finden. Ich wüsste z. Bsp. niemanden in meiner (teils recht religiösen) Familie, die etwas gegen Schwule haben oder die glauben, dass Jesus in irgendwelchen Formen wieder auf Erden wandelt. etc. etc. Das machen dann größtenteils doch nur die Millitanten Herrschaften!


    (5/10)

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  23. Yeahhhhhh! Ich gehöhre zu denen die recht haben.^^

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