Februar 21, 2009

TV: Fernsehtipps vom 21.02. - 27.02.2009

Samstag, 21.02.

20:15 Uhr – Der Club der toten Dichter (Das Vierte)

Überschätztes Moralstück, in dem Robin Williams sichtlich ambitioniert seinen Prototypen vorstellt – den scheinbar verständnisvollen, aber schrecklich egomanischen Oberlehrer. Doof.

20:15 Uhr – Tim Burton’s Corpse Bride (Tele5)

…ist liebevoll animiert und clever in seinem Zwei-Welten-Konzept, bietet nach dem überragenden "Nightmare Before Christmas" aber nur wenig Neues.

22:25 Uhr – The Gift – Die dunkle Gabe (Pro7)

Völlig lachhafter Mystery-Schwachfug, bei dem Sam Raimis Defizite in der Schauspielführung besonders ausgeprägt sind.

3:50 Uhr – Hexen hexen (RTL)

Sicherlich der ungewöhnlichste, weil konventionellste Nicolas Roeg. Mit viel Gespür fürs Phantastische hat er Roald Dahls absonderliche Geschichte zu einer gruseligen und irrwitzigen Mischung aus Kinder-Fantasy und Society-Satire adaptiert. Großartig.


Sonntag, 22.02.

20:15 Uhr – Van Helsing (RTL)

Ein außer Kontrolle geratenes CGI-Ungestüm. Stephen Sommers ist ein bemerkenswert schlechter Regisseur, aber ich fand den Film dennoch sehr amüsant und kurzweilig. Und ich mag Hugh Jackman, auch wenn der kein richtiger Schauspieler ist.

20:15 Uhr – Brokeback Mountain (Pro7)

"Besser als 'Brokeback Mountain' werden Filme im Allgemeinen nicht mehr. Noch nie hat es einen solchen Film gegeben. Nie hat jemand eine schwule Liebesgeschichte gedreht, die sich nicht nur an eine Minderheit wendet. Darum wird man 'Brokeback Mountain' noch in hundert Jahren sehen. […] Ang Lee ist niemand, der Zäune einreißt, aber er ist ein begnadeter Vermittler. Stets argumentiert er über den Weg der Empfindung. 'Brokeback Mountain' gibt jedem ein Gefühl dafür, wie sich eine solche Liebe anfühlt und weckt schließlich eine so tiefe Wehmut nach etwas Ähnlichem, dass mancher sein eigenes Leben dabei in Frage stellt. Tatsächlich weckt er auch die Sehnsucht nach einem ähnlichen Kinoerlebnis. [...] Es ist ein Film, so klar und unverstellt, als könne man Kino machen wie beim ersten Mal."

(Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau)

23:15 Uhr – L.A. Crash (BR)

Schon irgendwie ironisch, dass am Abend der Oscarverleihung "Brokeback Mountain" und "L.A. Crash" laufen…

23:55 Uhr – Taxi zur Hölle (3SAT)

Der soll ja sehr gut sein, hat sogar den Oscar gewonnen. Und John Waters hatte den in seiner Jahresliste. Wird geschaut.

0:05 Uhr – Caramel (ARD)

Der kam doch eben erst im Kino… ist jedenfalls eine burleske Frauenkomödie aus dem Libanon, die auch politisch vermitteln möchte. Unterhaltsam, aber nicht besonders eindrücklich.

2:00 Uhr – Academy Awards 2009 (Pro7)

Es wird wieder campy. Ich liebes es. Unterhaltsamste Show des Jahres. Schade, dass ich von den nominierten Best-Picture-Beiträgen eigentlich nur einen wirklich gut fand, und der hat sowieso keine Chance.


Montag, 23.02.

20:15 Uhr – 30 über Nacht (SAT.1)

Spröde Mädchenvariante von "Big", Jennifer Garner ist aber eigentlich gar nicht so übel.

3:00 Uhr – Verloren in La Mancha (Arte)

Film-Doku über Terry Gilliams gescheitertes Don-Quichotte-Projekt. Gibt einige interessante Einblicke in den oft ernüchternden Entstehungsprozess eines Films und die verzweifelte Leidenschaft des Autoren – bleibt insgesamt aber hinter den Möglichkeiten zurück.


Dienstag, 24.02.

Nischt.


Mittwoch, 25.02.

20:15 Uhr – The Others (K1)

Nicole Kidman gibt eine hinreißende Grace-Kelly-Hommage in einer typischer Deborah-Kerr-Gruselstory: Bis auf den unnötigen "Sixth Sense"-Twist ein wunderbar inszenierter Horrorfilm.

22:15 Uhr – Dogma (K1)

Von allen Kevin-Smith-Filmen sicher noch der erträglichste. Wirklich lustig oder so was wie gut ist aber trotzdem was anderes. Alan Rickmann richtet es.

0:35 Uhr – Bin ich schön? (ARD)

Episodendrama mit Schaulauf deutscher Fernseh- und Kinoprominenz. War damals der erste Doris Dörrie, den ich gesehen habe. Und ist auch immer noch der einzige von ihr, den ich halbwegs mochte.


Donnerstag, 26.02.

21:00 Uhr – Mars Attacks! (Arte)

Viele haben Tim Burtons irre Hollywood-Groteske nicht verstehen wollen. Vielleicht weil keiner seiner Filme subversiver arbeitet – konsequent bürstet der Regisseur die Konventionen eines Big-Budget-Spektakels gegen den Strich, lässt den Präsidenten und einen illustren Cast an Superstars von Aliens pulverisieren, nur am Ende eine Gruppe überlebender Außenseiter "It’s not unusual" trällern zu lasen. Ein Meisterwerk. Demnächst mehr.

22:45 Uhr – Knallhart (ARD)

Detlev Bucks Sozialdrama über verselbstständigte Gewalt und Perspektivlosigkeit in Neukölln. Der Film ist latent rassistisch, hysterisch und voll gepackt mit übertriebenen Gangsterfilmklischees, die sich mit der Authentizität suggerierenden Inszenierung beißen. Genauso misslungen wie der TV-Film "Wut".


Freitag, 27.02.

20:15 Uhr – Speed 2: Cruise Control (VOX)

Dasselbe wie im ersten Film – nur diesmal in schlecht.

20:15 Uhr – Zurück in die Zukunft (RTL2)

Wunderbar fantasievolle, originelle und kluge Auseinandersetzung mit Zeitreiseparadoxie und den Problemchen der Adoleszenz. Ein Glücksgriff in jeder Hinsicht, mit sehr präsentem Spielberg-Einschlag. Teil zwei mochte ich sogar noch mehr.


TV-Tipps bitte auch lesem bei Tumi, Christian, Copfkiller und beim Fincher.

Kommentare:

  1. Detlev Bucks Sozialdrama über verselbstständigte Gewalt und Perspektivlosigkeit in Neukölln.

    Haha, über solch eine dämliche "den muuuuß ich jetzt verreißen" Einstellung könnte ich mich jedesmal bei Dir - nein nicht aufregen, dafür kenne ich Deine Schwächen zu gut - amüsieren. Diese völlige Ignoranz gegenüber den Aussagen Bucks, der immer wieder betont hat, daß dies kein Neukölln Film ist und man sich lediglich für Berlin als Drehort entschieden hat, weils halt neben Hamburg die einzige deutsche Großstadt ist. Der immer wieder betont hat, daß sein Film kein Sozialdrama wie eben Wut ist, sondern einfach ein Genrefilm, der sich natürlich auch überspitzter Klischees bedient und es auch in diesem Fall darf. Noch nicht einmal verstanden, daß Buck einfach ein Millieu-Junkie ist, was nirgends wo besser zur Geltung kommt als in seinem Liebesluder, der mit gleicher Intensität Klischees eben seines Millieus nutzt, und damit sogar so manchen Nagel genau auf den Kopf trifft. Aber das paßt alles mal wieder nicht in Dein so vorhersehbares Weltbild, in dem deutscher Film, schwieriges Millieu plus Nüchternheit = Sozialdrama bedeuten muß. Knallhart ist einer der wenigen deutschen Genrefilme überhaupt, nur geht das halt gar nicht, da es sowas nicht geben kann. Buck ist einfach genial, der schafft es sogar die Elvers als Schauspielerin wirken zu lassen. Aber auf der anderen Seite so eine leere Luftblase von einem Prätentionsschmachtlappen wie The Others abzufeiern, daß setzt dann dem Ganzen noch die Krone auf. So! Mußte mal gesagt werden.;)

    AntwortenLöschen
  2. Achso, hab ich glatt vergessen. Mit Deiner Oscar Einschätzung liegst Du aber natürlich völlig richtig. Der Engländer hat da zwar ein nettes Filmchen abgeliefert, für voll kann ich Boyle aber nicht mehr nehmen.;)

    AntwortenLöschen
  3. aber ich fand den Film dennoch sehr amüsant und kurzweilig.

    Ach, du grüne Neune... :D

    PS: Du hast Recht gehabt. Ohne Untertitel hätte ich bei "BM" wirklich nur die Hälfte verstanden... ;-)

    AntwortenLöschen
  4. @tumulder:

    Wie gesagt, für einen Genrefilm sind mir die Gestaltungsmittel viel zu realistisch - die hautnahe Dokukamera, die glaubhaften Settings, die Originaldrehorte. Das war alles viel zu bewusst nicht-fiktiv, um als unterhaltsamer Milieufilm bestehen zu können. Und ich erinnere mich an Bucks Reise durch jede Talkshow dieses Landes, wo er seinen Film sehr wohl als ernstzunehmenden Diskursbeitrag verstanden wissen wollte...

    .. aber du hast Recht, einen Film mit Jenny Elvers sollte mal wohl besser eher als teutonische Godfather-Parodie denn ambitionierten Film über gescheiterte Intrigations- und Sozialpolitik betrachten.

    PS: David Kross stresst.

    @C.H.:

    Ich kann nicht verstehen, warum sich alle so auf VAN HELSING einschießen. Und im gleichen Atemzug Michael Bay und Zack Snyder abfeiern. ;)

    AntwortenLöschen
  5. die hautnahe Dokukamera, die glaubhaften Settings, die Originaldrehorte.

    Ach, die hautnahe Dokukamera ist nicht zufällig ein mittlerweile in jedem zweiten B-Movie genutztes Handwerksmittel der subjektiven Perspektive? Glaubhafte Settings sind nicht spätestens seit den 70ern Standard auch im Genrefilm? Und Originaldrehorte sind plötzlich ein Indiz für gewolltes Sozialdrama? Ja meine Herren, dann muß ich ja fast jede dritte fette Hollywoodproduktion, die nicht irgendwo in Osteuropa... lassen wir das. Und wenn der Buck die Gunst der Stunde nutzt und seinen Film aufgrund der tatsächlichen Ereignisse nutzt, die damals zufällig den Start des Filmes begleiteten, um ihn ein wenig interessanter zu machen. Naja, kein guter Stil. Im übrigen hat die Stadt in Tressnows Vorlage noch nicht einmal einen Namen. Aber wenigstens gibts Du zu, daß der Kross Dir auf die Nerven geht. Das ist o.k.

    AntwortenLöschen
  6. Ich wusste, dass du auf diese Punkte genau so anspringen würdest, dafür war meine Vorlage wohl zu gut. Ach, was weiß ich, der Film hat mich einfach genervt, ich wusste nicht, was der von mir will, was das alles soll (außer Hysterie) und als total ‚eskapistischen’ Genrefilm konnte ich den zu keiner Sekunde annehmen, ich brauche nur 1-2 Kilometer nach Süden zu spazieren und bin mittendrin in dem, was der Film halt - deiner Aussage nach - ja nicht besonders realistisch darstellen wollte... aha. So, what's the point? Auch als spannender Thriller (?) oder - gar - als Drama (oh wei) hat der jetzt auch nicht funktioniert. Der verhandelt doch nur rassistische Ressentiments, kontraproduktivn Klischees und spielt mit Ängsten... nee, wirklich überzeugend ist deine Buck-ist-super-Haltung jetzt auch nicht.

    AntwortenLöschen
  7. Ach, ich mag den Buck halt einfach, weil er halt so ein Millieu Junkie ist und "Wir können auch anders" damals wirklich anders war. Klar, seine Filme haben immer Macken, sind aber immer von so einer herrlichen Subversivität durchsetzt, die auf dem ersten Blick gar nicht mal so zum Vorschein kommt. Für einen Landwirt, der erst nach seinem ersten Film Film studiert hat schon mal beachtlich. Der ist in jeden Fall nicht so ein Edel-Donnersmark-Hirschbiegel "Ich achte immer strikt auf die Primetime Versendbarkeit im deutschen TV" Heini. Wenn Du verstehst was ich meine. Ich will Dich auch gar nicht überzeugen. Und hättest Du sofort geschrieben, daß Dir der Kross auf die Nerven geht und diesen Sozialdrama Quark außen vor gelassen, dann hätte ich noch nicht mal was gesagt. Frieden. Heute Abend gibt es bei übrigens Milk.

    AntwortenLöschen
  8. Gegen den Donnersmarck ist echt jeder ein wahrer Sympathieträger... was für ein ekelhafter Typ.

    Na dann viel Spaß... da kannst du mal sehen, wie man's richtig macht. *g*

    AntwortenLöschen
  9. Casi (aka. Evil Ho-Tep)21/2/09 15:45

    Freut mich das du "Zurück in die Zukunft" so magst - und ja, auch ich mag den rasanten 2ten Teil noch mehr (das waren noch Zeiten damals in denen Blockbuster auch wirklich GUTE Filme waren... *schwärm*).

    Und "Mars Attacks" war für mich seinerzeit die Rettung um den hohlen "Independence Day" vergessen zu können! :D

    AntwortenLöschen
  10. Habe direkt Lust, die beiden Filme wieder zu schauen... den dritten fand ich ja schon immer eher doof, wie die meisten wahrscheinlich. Daher ignoriere ich den geflissentlich.

    AntwortenLöschen
  11. WTF!? TAXI TO THE DARK SIDE schon im TV!? Geil, hätte ich voll verpasst, danke für den Hinweis!

    P.S.: Bist morgen nacht auch online ...? *duckundweg*

    AntwortenLöschen
  12. Ja, zum Livebloggen bei den Filmfreunden.

    AntwortenLöschen
  13. David Kross stresst.

    Das stimmt.

    AntwortenLöschen
  14. Hexen hexen - Wohl für Kinder der Horrorfilm schlechthin, wenn ich nur an die Maske von Miss Houston denke, ich denke für Kinder läuft da der Schauer runter.

    AntwortenLöschen
  15. Ich hatte auch immer Schiss vor diesem Bild, in dem das Mädchen verschwindet...

    AntwortenLöschen
  16. ich hab "Krass" ja viel eher wegen der miesen, diletantischen Farbkorrektur "wir hauen einfach mal überall 30% Farbsättigung rüber, das kommt dann total realistisch und Ghetto" und die unheimlich nervende Musikuntermalung, bestehend aus wahllosem Indierock ohne vernünftige Mischung, gestört. Das Ende war vollkommen over the top, meiner Meinung nach. Und Kross hat mal wieder (wie es in deutschen Filmen leider zu häufig passiert) ein viel zu altklugen Jugendlichen darsgestellt.

    AntwortenLöschen
  17. Der Film heißt zwar immer noch "Knallhart", aber ja... das Ende fand ich auch grotesk in jeder Beziehung.

    AntwortenLöschen
  18. ich hab "Krass" ja viel eher wegen der miesen, diletantischen Farbkorrektur "wir hauen einfach mal überall 30% Farbsättigung rüber, das kommt dann total realistisch und Ghetto" und die unheimlich nervende Musikuntermalung, bestehend aus wahllosem Indierock ohne vernünftige Mischung, gestört. Das Ende war vollkommen over the top, meiner Meinung nach. Und Kross hat mal wieder (wie es in deutschen Filmen leider zu häufig passiert) ein viel zu altklugen Jugendlichen darsgestellt.

    Siehste Rajko, das ist mal ne annehmbare Argumentation. Nicht immer dieses total angestrengt wirkende Ideologiegewäsch.*gg*

    AntwortenLöschen
  19. (Mist, schon wieder zu früh den Button geklickt.)

    Aber nicht, daß ich es als Obermoralist (so ähnlich hat mich c.h. mal eingestuft) nicht lieben würde.;)

    AntwortenLöschen
  20. Nicht nur, dass ich mittlerweile weniger Ideologiekritik denn je übe, nein, sie wird auch zunehmend lustloser und uninspirierter vorgetragen... die Milde, ich sag's ja, die Milde ist unaufhaltbar.

    AntwortenLöschen
  21. Hab diesmal nichts zu meckern oder zu sagen aber wollte dir für die Verlinkung zu meinen TV-Tipps danken...

    AntwortenLöschen
  22. @ Rajko:

    Milde - In diesem Fall kann man das wohl getrost als Alterweisheit bezeichnen. *g*

    Und wenn schon einen deutschen Filmförderungs-Sozialgangsterfilm, dann doch bitte CHIKO. Den fand ich nämlich sehr gelungen, trotz seiner provokativen Überzeichnung. KNALLHART ist hingegen eher Sozial-Trash und dabei leider nicht allzu lustig.

    AntwortenLöschen
  23. Buck ist irgendwie seltsam und David Kross
    ist ein Monster.

    AntwortenLöschen
  24. Mr. Hankey24/2/09 18:28

    Spät aber doch nun noch kurz meine Statements! (Dürfen einfach nicht fehlen)

    Sommers ist ein bemerkenswert schlechter Regisseur, aber ich fand den Film dennoch sehr amüsant und kurzweilig.

    Seine Mumien-Filme sind aber dennoch weit unterhaltsamer!

    Schon irgendwie ironisch, dass am Abend der Oscarverleihung "Brokeback Mountain" und "L.A. Crash" laufen…

    Vor allem wenn man bedenkt, dass nur einer von Ihnen den Bester Film-Oscar gekriegt hat! ;) ;) ;)

    Na ja, ich habe beide noch nicht gesehen. Könnt mich ja dafür steinigen, aber auf Pro 7 mit Werbung wollte ich mir BM dann doch nicht geben und L.A. Crash kann mir erst recht gestohlen bleiben. Ich denke mal die Cowboys kommen dann auf BD ins Haus! ;-)

    Nicole Kidman gibt eine hinreißende Grace-Kelly-Hommage in einer typischer Deborah-Kerr-Gruselstory: Bis auf den unnötigen "Sixth Sense"-Twist ein wunderbar inszenierter Horrorfilm.

    Yupp, kann man so stehen lassen!

    Von allen Kevin-Smith-Filmen sicher noch der erträglichste. Wirklich lustig oder so was wie gut ist aber trotzdem was anderes.

    Du und Kevin Smith für eine Stunde eingesperrt in einem Raum. Mal sehen wer verliert! ;)

    Viele haben Tim Burtons irre Hollywood-Groteske nicht verstehen wollen.

    So tust Du, glaube ich, jeden Streifen verteidigen, den du gut und andere schlecht finden, kann das sein! ;)

    AntwortenLöschen
  25. Könnt mich ja dafür steinigen, aber auf Pro 7 mit Werbung wollte ich mir BM dann doch nicht geben

    Keineswegs. Den Film in falscher Geschwindigkeit (!), der wirklich miesen Synchro (ernsthaft, Hanky), mit Werbung und dafür ohne Abspann zu sehen - No-Go!

    So tust Du, glaube ich, jeden Streifen verteidigen, den du gut und andere schlecht finden, kann das sein! ;)

    Nein, nur diejenigen, bei denen das der Fall ist. ;)

    AntwortenLöschen
  26. Also "Knallhart" ein Genrefilm? Und Buck ein "Milieu-Junkie"...? Was ist denn "Milieu", wenn es nicht "soziale Umwelt" ist, ein sozialer, gesellschaftlicher, kultureller, mitnichten der Realität entrückter Raum, mit allem, was da in ihm lebt, wie mitnichten der Realität entrückten Individuen beispielsweise?

    AntwortenLöschen
  27. @sarge
    Also soziales Umfeld evoziert sofort Sozialdrama? Und ein Genrefilm kann sich nicht sozialkritischen Themen bedienen? Ich möchte nichts unterstellen, aber ich glaube da sind wir wieder dem Schubladendenken erlegen. Würdest Du in Goodfellas eher ein Sozialdrama sehen oder den Genrefilm? Glaubst Du die Figuren in Knallhart sind realistischer angelegt als z.B. in City of God? O.K., lachen kann man in Bucks Film nicht so oft, aber daß Meirelles eindeutig der Gangsterballade folgt dürfte außer Frage stehen. Milieu, na klar, umgangssprachlich mit schwierigen sozialen Verhältnissen konnotiert, aber eigentlich doch nur ersteinnmal ein anderer Begriff für die Umgebung in der ein Geschehen eingebettet ist.

    AntwortenLöschen