November 15, 2008

TV: Fernsehtipps vom 15.11. - 21.11.2008

Samstag, 15.11.

20:15 Uhr – Robinson jr. (MDR)

Ich weiß gar nicht, ob den Film im Westen überhaupt jemand kennt, aber in der ehemaligen DDR war dieser italienische Superulk ein Dauerbrenner. Nicht zu Unrecht, allein die Kokosnuss-Nummer ist ein echter Klassiker.

20:15 Uhr – Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (SAT.1)

Lieb- und geistloses Fantasy-Ungestüm mit besonders familienfreundlicher Moral: Bei Walden Media ziehen auch kleine Kinder in den Krieg, beauftragt vom Weihnachtsmann höchstpersönlich. Der Special Edition-DVD liegt wahrscheinlich noch ein Kruzifix bei.

22:55 Uhr – Octopussy (ARD)

Im 13. Bond stricken John Glen und Roger Moore aus der Kultfigur nun einen sprichwörtlichen Clown – der sicherlich schlechteste Film der Serie unterbietet selbst "Moonraker" in Sachen Gags und Dialoge, nebst wirrer Geschichte, schlechten Schauspielern und schwacher Action. Der unausgegorene Ringelpietz um die vermeintliche Intrigantin und Titelheldin fällt dabei noch weitaus weniger ins Gewicht als die dreisten Indiana Jones-Bemühungen: Von Geklautem geklaut – das hätte das Bond-Original eigentlich nicht nötig.

2:15 Uhr – Manchmal kommen sie wieder 2 (RTL2)

Besser als der zahme Vorgänger, kämpfen hier eine junge Hilary Swank und ihr Papa Michael Gross (der aus den Tremors-Filmen) gegen dämonische Juvenile Delinquents. Cheesy gefilmt, aber immerhin etwas gory.

Sonntag, 16.11.

14:15 Uhr – Disneys Tinker Bell (S-RTL)

Bei Disney ist jetzt Schluss mit den DTV- und Sequel-Geschichten, deshalb wird der hier auch schnell auf DVD und zeitgleich im TV verwurstet. Sieht nicht gut aus.

20:15 Uhr – Das Vermächtnis der Tempelritter (Pro7)

Auch ich kam damals im Kino nicht über die deutsche Synchronstimme der Kruger hinweg, weshalb es mir schwer fiel, mich überhaupt auf diesen Indy-Wannabe-Mumpitz zu konzentrieren. Unfassbar, dass der immerhin leidliche unterhaltsame Quark so dermaßen erfolgreich war. Für Freunde von "The Da Vinci Code".

0:15 Uhr – Leben und sterben lassen (NDR)

Moores schwungvolles Debüt. Die brillante Musik mit dem großartigen Titelthema von Paul McCartney, die wunderbare Krokodilsnummer und bezaubernde Jane Seymour entschädigen für den rassistischen Ton des Films. Abgesehen von der aufblasbaren Yaphet Kotto-Puppe.

Montag, 17.11.

Ach, irgendwie nischt.

Dienstag, 18.11.

20:15 Uhr – Auf der Suche nach dem goldenen Kind (K1)

Den Film habe ich seit 15 Jahren nicht mehr gesehen. Aber ich erinnere mich an ein Wasserglas, das nicht ausgeschüttet werden darf, und an Charles Dance, der sich in einen Drachen verwandelt. Das fand ich gut damals.

Mittwoch, 19.11.

20:15 Uhr – Ghost – Nachricht von Sam (K1)

Ganz wunderbarer schöner Kitschfilm mit großartigem Drehbuch und noch großartigerer Whoopi Goldberg. Patrick Swayze ist eh super (ja, ist er!), Tony Goldwyn auch (kennt den überhaupt jemand?), selbst Demi Moore ist hier niedlich unschuldig. Doch, der Film ist toll.

Donnerstag, 20.11.

22:40 Uhr – Der Terminator (VOX)

Kürzlich erst wieder gesehen. Ist nicht besonders gut gealtert und mit einfallslosen Parallelmontagen weitaus weniger eindrucksvoll inszeniert als die Fortsetzung. Ist aber trotzdem immer noch ein toller 80’s-Film-Noir mit minimalphilosophischem Einschlag und geiler Synthie-Mucke. Läuft aber wie immer zerhackstückelt.

Freitag, 21.11.

22:20 Uhr – Total Recall (RTL2)

Habe ich hier ja schon oft geschrieben: Finde den ganz, ganz toll. Braucht man sich im TV aber nicht geben.

3:00 Uhr – Dead of Night (Arte)

Obskurer Horrorfilm wie es scheint. Habe den nicht gesehen, ist aber vom nicht uninteressanten Bob Clark inszeniert.


Kommentare:

  1. Für Freunde von "The Da Vinci Code".

    Warum ist der mir nicht eingefallen? Und mein Bedauern dafür, daß Du tatsächlich ein Kinoticket gelöst hast.

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  2. Oh ja, die Gesichtsausdrücke von Swayze sind im Film teilwesie echt bisserl komisch. ;)

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  3. Für Freunde von "The Da Vinci Code".

    Einspruch: Bin ein Freund von "The Da Vinci Code" und ein Feind von "Vermächtnis der Tempelritter". ;-)

    Und, noch viel Wichtiger: Den besten Film der Woche hast du in deiner Aufzählung vergessen: "Mulholland Drive"!!!

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  4. Filme, die wie der (und auch LOST HIGHWAY) alle drei Tage laufen, lasse ich irgendwann automatisch aus, bringt ja nix.

    Zumal der sooo toll auch nicht ist. ;)

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  5. Der "Narnia"-Special-Edition lag ein Rosenkranz bei, naja, knapp daneben.

    Bei "Auf der Suche nach dem goldenen Kind" erinnere ich mich nur noch an die Stelle, als Eddie in irgendeine Katakombe absteigen soll, dies aber nur derjenige schaffe, dessen Herz rein sei, oder so. Er darauf: "Nur derjenige, dessen Arsch schmal ist, kommt diese Treppe runter!"
    Aah, solche Synchros braucht es wieder.

    "Terminator": Yeah, geile Synthie-Mucke - das Erste, an das ich hier denke, ist neben der Selbst-OP auf jeden Fall die "Tech-Noir"-Bude. Und die Nike-Sneaker.

    "Dead of Night" lief ja gestern schon, und -festhalten- meine Mutter fand ihn super. Die alte G0rebäuerin.

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  6. Alles klar. Scarlett Johansson ist talentfrei, aber Deppie Moore, Patrick Schweissfuss, Whoopie Goldzwerg und Ede Murphy sind "toll". Da soll noch einer durchblicken %-).

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  7. Nee, Eddie Murphy mag ich gar nicht. Ansonsten: *g*.

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  8. Ähm, The Golden Child läuft alle drei Tage im TV.

    Und, da bin ich mir nicht ganz sicher, aber synchro'ed sich die Krü...äh...Kruger nicht höchstselbst? (was auch im deutschen einiges mehr über ihr Spiel hergibt) Hab bei der letzten OMU gar nicht drauf geachtet...

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  9. Mr. Hankey16/11/08 07:52

    Bei Walden Media ziehen auch kleine Kinder in den Krieg, beauftragt vom Weihnachtsmann höchstpersönlich.

    Ohne Frage, die absolut furchtbarste Szene in dem Film. Ansonsten wars für mich mehr ein "Na ja"-Film, da ich ja nicht so sehr die Probleme habe mit christlicher Moral in Filmen, wie unser kleiner Satansbraten Rajko hier. ;-) Aber "gut" ist auch was anderes. McKenzie und Chili haben es da mit ihren Kritiken schön auf den Kopf getroffen.

    Aber was Walden angeht..., dass die auch anders können, haben sie ja schon mit "Terabithia" und "How to Eat Fried Worms" gezeigt! :-)

    Bei Disney ist jetzt Schluss mit den DTV- und Sequel-Geschichten, deshalb wird der hier auch schnell auf DVD und zeitgleich im TV verwurstet. Sieht nicht gut aus.

    Ist aber dennoch ein sehr schöner DTV-Film, vor allem für die Kleinen, geworden. Nichts weltbewegendes, aber eben nett. Und sooo schlecht sieht er auch nicht aus. Pixar-Maßstäbe sollte man natürlich nicht erwarten.

    Für "Peter Pan"-Fans jedenfalls definitiv ansehbar. Kritik folgt, genauso wie 3 weitere Tinkerbell-Filme. Soll ja ne Quadrologie werden! :-)

    Unfassbar, dass der immerhin leidliche unterhaltsame Quark so dermaßen erfolgreich war.

    Aber beim Anblick des unfassbar miesen Sequels gewinnt das Original schon wieder an Charme.

    Obskurer Horrorfilm wie es scheint. Habe den nicht gesehen, ist aber vom nicht uninteressanten Bob Clark inszeniert.

    Hab ich vor kurzem auch verpasst. :-(
    Mal sehen, ob ich wenigstens die WDH schaffe!

    Alles klar. Scarlett Johansson ist talentfrei, aber Deppie Moore, Patrick Schweissfuss, Whoopie Goldzwerg und Ede Murphy sind "toll".

    Rajko eben. Wäre McKenzie nicht, wäre er definitiv der größte Filmquerolant unter den "Hobby"-Schreiberlingen überhaupt! ;-)

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  10. @anonym:

    Ja, sie synchronisietr sich selbst. Habe das vielleicht etwas umständlich ausgedrückt.

    @Hankey:

    Ohne Frage, die absolut furchtbarste Szene in dem Film. Ansonsten wars für mich mehr ein "Na ja"-Film, da ich ja nicht so sehr die Probleme habe mit christlicher Moral in Filmen, wie unser kleiner Satansbraten Rajko hier. ;-) Aber "gut" ist auch was anderes. McKenzie und Chili haben es da mit ihren Kritiken schön auf den Kopf getroffen.

    Finde es total absurd, dass McK den mit 6/10 adelt, aber LOTR als seelenlosen Mainstream-Mist abstempelt. Genau das nämlich ist NARNIA.

    Aber was Walden angeht..., dass die auch anders können, haben sie ja schon mit "Terabithia" und "How to Eat Fried Worms" gezeigt! :-)

    Na ja, das eingeschobene Bibel-Gelaber in TERABITHIA war auch VÖLLIG Fehl am Platz.

    Walden Media halte ich weitehrin für höchst bedenklich, vor allem weil die ja nach eigenen Angaben mit missionarischem Eifer Filme produzieren.

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  11. Was hältst du eigentlich als Kubrick-Hasser von "Wege zum Ruhm"?

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  12. Als ob 6/10 eine königliche Bewertung bei mir wäre... Ich finde, gemessen an dem Produktionvolumen des Films und den Hintergründen inkl. Walden Media, ist die Verfilmung erstaunlich kongenial an der Buchvorlage, auch wenn ich persönlich die vermutlich als minimalistisches Wald- und Wiesen-Abenteuer a là Terrence Malick inszeniert hätte^^.

    Rajko eben. Wäre McKenzie nicht, wäre er definitiv der größte Filmquerolant unter den "Hobby"-Schreiberlingen überhaupt! ;-)

    Als würde ich noch großartig etwas schreiben. Und MICH mit diesem kleinen Berliner Neo-Filmpunk zu vergleichen, kommt einer Abstraktion des Unabstrahierbaren gleich, Hankey.

    @ VV:

    Du hast MULHOLLAND DRIVE einfach so überhaupt nicht verstanden, das geht gar nicht.

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  13. Mr. Hankey16/11/08 18:24

    Na ja, hätte mich auch gewundert, wenn es anders bei Dir wäre, "Mr. Bedenklich" himself! ;-)

    Aber nun gut, Walden-Filme brauchts wirklich nicht unbedingt!

    Finde es total absurd, dass McK den mit 6/10 adelt, aber LOTR als seelenlosen Mainstream-Mist abstempelt.

    Da haste allerdings auch wieder recht!

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  14. WEGE ZUM RUHM ... keine Ahnung. Ich habe zu Kubrick langsam schon gar keine Meinung mehr. Ist einfach außerhalb meiner Wahrnehmung.

    McK:

    Du hast MULHOLLAND DRIVE einfach so überhaupt nicht verstanden, das geht gar nicht.

    Und was führt dich zu der Annahme? Ich habe mich zu dem Film doch überhaupt noch nicht dahingehend geäußert, als dass sich über Verständnis oder Unverständnis äußern ließe, du PRÄTENTIONSGOTT.

    Außerdem habe ich MULHOLLAND DRIVE 8/10 gegeben, was bei mir wohl eine exorbitant hohe Note ist, also Hinsetzen und Klappe halten. ;)

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  15. "Wege zum Ruhm" ist grandios. Wie eigentlich jeder Film von Stanley Kubrick. Aber du weißt ja bereits, wie ich über diesen Menschen denke.

    "Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia" find ich gar nicht mal so übel. Deine Kritikpunkte sind nachvollziehbar, aber der Film macht doch Spaß.

    COPFKILLER

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  16. Auf der Suche nach dem goldenen Kind

    Auf VHS fand ich den damals ganz amüsant, beileibe kein Meisterwerk, aber netter Murphy-Klamauk. Mittlerweile ist meine Leidenschaft aber merklich abgekühlt. Mir bleiben die tanzende Coladose und der äußerst hässliche Fu – oder wie hieß dieses menschliche Warzenschwein? – im Gedächtnis.

    Das Vermächtnis der Tempelritter

    Es gibt gute Gründe warum ich in den letzten Jahren meinen Fernsehkonsum zunehmend auf Nachrichtensendungen und Dokumentationen beschränkte - Dieser seelenlose Murks ist einer davon!

    Disneys Tinker Bell

    Obwohl ich durchaus eine Schwäche für Animationsfilme habe (vom jap. Anime bis zu Pixar), gibt es weiße Flecken auf meiner filmischen Landkarte, die besser weiß bleiben!

    Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

    Ja, wenn ich meinen politisch weltanschaulichen Geist mit einer Überdosis Ritalin betäubte, gäbe ich diesem Streifen sicherlich 60%, denn er schafft es die literarische Vorlage im ersten Drittel leidlich vorlagengetreu umzusetzen. Aber was dann folgt, ist ein äußerst hektisch zusammen geschnittener, auf Action getrimmter Flickenteppich, der jedem Fan der Vorlage die Tränen in die Augen treibt. Da ich aber aus dem Alter heraus bin, in dem ich Filme - bezüglich ihrer transportierten Weltanschauung - unkritisch betrachte (ich fand im zarten Alter von 16 sogar Rambo gut), kann ich Narnia höchstens 20-30% zubilligen, denn selbst als christliches Propagandavehikel funktioniert der Film nur bedingt.

    Ghost – Nachricht von Sam

    Habe ich lange nicht mehr gesehen.
    (Fand ich den gut, fand ich den gut?)
    Jein, aber für eine genauere Betrachtung müsste ich mein Gedächtnis erst mal auffrischen.
    Und über Patrick Swayze darf ich ohnehin nicht ablästern. Meine ältere Schwester hatte unseren Familienvideorecorder in den Achtzigern gefühlte 40x mit "Dirty Dancing" gequält! Um also Ärger mit meiner Schwester zu vermeiden...

    Der Terminator

    Jau, den zieh ich mir immer wieder gerne rein. Allein wegen seinem Nostalgiebonus verzeih ich ihm alle Schwächen. ;-)

    Total Recall

    So ganz kann ich deine Begeisterung nicht nachvollziehen. Ich fand ihn damals zwar ganz gut (die SFX und das Setting haben mir gefallen), aber habe ihn dennoch eher als gut photographierten B-Movie betrachtet.
    Aber vielleicht habe ich (schon über 10 Jahre her, dass ich ihn gesehen habe) nur seine Doppelbödigkeit noch nicht verstanden?

    Ach und ...

    Ich staune immer wieder mit welcher Inbrunst sich hier die Cineasten des Netzes angiften, wie liebevoll langjährige Feindschaften gehegt und gepflegt werden. Solch wuchernde Nachtschattengewächse treiben die seltsamsten Blüten, aber ob daraus genießbare Früchte erwachsen?

    Viele Grüße

    M.Milling

    PS
    Soll ich was zu David Lynch oder Kubrick sagen? Ach lassen wir das, sonst setzt es wieder Prügel ... ;-)

    Auf das Werk von einem der beiden passt aber vielleicht (vielleicht auch nicht) folgender böser Spruch:
    "Intellektuelle Askese der Impotenz!"

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  17. @ VV:

    Außerdem habe ich MULHOLLAND DRIVE 8/10 gegeben, was bei mir wohl eine exorbitant hohe Note ist, also Hinsetzen und Klappe halten. ;)

    Immer gleich parodistisch zurückfeuern, was?^^

    Und vor allem trotz stratosphärisch (Achtung, Trash) hoher Bewertung bei deiner Meinung nach überbewerteten Regisseuren das Lob durch ausgiebige Stichelei relativieren, bloß nicht klein bei geben, gelle?

    Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass ich bei LORD OF THE RINGS keine allzu große Kongenialität zur Vorlage erkennen kann - was aber kein Hauptgrund für mein vernichtendes Urteil über diese postmoderne, technokratisch-überkandidelte Gothic-Metal-Chic-Royo-Zynismus-CGI-Prätention
    ist.

    Und was führt dich zu der Annahme? Ich habe mich zu dem Film doch überhaupt noch nicht dahingehend geäußert, als dass sich über Verständnis oder Unverständnis äußern ließe, du PRÄTENTIONSGOTT.

    Eigentlich gehe ich schon davon aus, dass du Lynchs zweitrangiger Kuddelmuddel-Narration an sich schon total p. findest und die Vehemenz, mit der sich die von mir sog. "Neo-Prätendenten" (= Mainstreamige Filmliebhaber, die Darren Aronofsky, David Fincher und Christopher Nolan für die größten Filmkünstler halten und keine Ahnung von der Filmgeschichte haben) an Lynch delektieren, als total nervig und guten Grund empfindest, den Regisseur immer schön auf deinen "nüchternen" Teppich pragmatischer Strenge zurück zu zerren. Tja, so nicht, jedenfalls nicht mit mir;-)

    WEGE ZUM RUHM ... keine Ahnung. Ich habe zu Kubrick langsam schon gar keine Meinung mehr. Ist einfach außerhalb meiner Wahrnehmung.

    Umso schlimmer - aber Chance für einen Neubeginn: Einfach hinsetzen, mit größtmöglicher Energie und Wohlwollen nochmal das Jahrhundert-Meisterwerk BARRY LYNDON gucken und dann schweigend davor in die Knie gehen - du musst dich danach ja nicht unbedingt outen, tu's für dich, lol.

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  18. Herr Copfi,

    nein. Nein, und nochmals nein. ;)

    Herr Milling,

    nun also ist auch das letzte Geheimnis gelüftet - ich bin nicht der einzige Ideologiekritiker hier im Raume. Darauf eine (tanzende) Cola(dose).

    Und uns eint sogar noch die einst Swayze-abhängige Schwester, nur mit dem Unterschied, dass du "gequält", ich hingegen angefixt wurde. Es begann alles mit FACKELN IM STURM. LOL

    Herr Kenzie,

    alarmierender Realitätsverlust ist das eine, aber aus dem Entstadium der Prätentionswut musst du dich endlich mal befreien. Solche Aussagen:

    Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass ich bei LORD OF THE RINGS keine allzu große Kongenialität zur Vorlage erkennen kann - was aber kein Hauptgrund für mein vernichtendes Urteil über diese postmoderne, technokratisch-überkandidelte Gothic-Metal-Chic-Royo-Zynismus-CGI-Prätention
    ist.


    sind an größenwahnsinnigem Übereifer ja nur schwerlich zu überbieten. Ich beginne mich zu sorgen!

    Eigentlich gehe ich schon davon aus, dass du Lynchs zweitrangiger Kuddelmuddel-Narration an sich schon total p. findest und die Vehemenz, mit der sich die von mir sog. "Neo-Prätendenten" (= Mainstreamige Filmliebhaber, die Darren Aronofsky, David Fincher und Christopher Nolan für die größten Filmkünstler halten und keine Ahnung von der Filmgeschichte haben) an Lynch delektieren, als total nervig und guten Grund empfindest, den Regisseur immer schön auf deinen "nüchternen" Teppich pragmatischer Strenge zurück zu zerren.

    Ich finde Lynch nicht p., ich finde ihn nur nicht besonders interessant, nicht halb so komplex wie der gemeine prätentiöse, in der Regel selbsternannte Filmfan, in dessen Regal neben DEAD MAN auch GHOST DOG steht, oder wahlweise filmforen.de-Assi, sondern im Gegenteil sogar sehr simpel und verständlich, und natürlich zu heterosexuell. Damit hätten wir's. ;)

    Einfach hinsetzen, mit größtmöglicher Energie und Wohlwollen nochmal das Jahrhundert-Meisterwerk BARRY LYNDON gucken und dann schweigend davor in die Knie gehen

    Herrlich, absolut herrlich, das.

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  19. Nur mal so nebenbei: Jemand hat sich hier einen Spaß erlaubt - der Beitrag zu WEGE ZUM RUHM und CHRONIKEN VON NARNIA stammt nicht von mir. Natürlich finde ich den Kubrick-Film grandios, trotzdem wollte ich das mal gesagt haben. Den Narnia-Schinken habe ich nicht einmal gesehen...
    gez.
    der echte Copfi.

    werd das ab jetzt hier mal unterlassen anonym zu posten...

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  20. sondern im Gegenteil sogar sehr simpel und verständlich,

    Ah, da spricht mir jemand aus dem Herzen. Wenn ich in den vielen Interpretationen vom eigentlich eindeutigen Lost Highway schon Möbiusschleife lese, bekomme ich Bauchkrämpfe. Zumal die meisten in Sherlock Holmes Geiste verfaßten Essays und Abhandlungen über Lynchs Filme vor allem Lynchs deutlichen Hinweis das in seinen Filmen zu sehen was auch tatsächlich auf der Leinwand zu sehen ist nicht beachten, oder nicht beachten wollen. Ich selbst bin ein großer Fan seiner Filme, was aber vor allem daran liegt, da ich Expressionismus und Surrealismus grundsätzlich im hohem Maße schätze. In beidem ist Lynch ein Meister. Und nein, Mulholland Drive ist einer der Lynch Filme, die man nicht gesehen haben muß. Eigentlich gibt es derer nur vier. Der Elefantenmensch, Wild at Heart, Lost Highway und The Straight Story plus die erste Staffel, und nur die erste Staffel, Twin Peaks. Ist aber alles ziemlich hetero und damit wahrscheinlich wirklich nicht Dein Ding.

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  21. @Copfi:

    Skandal! Wenn ich diesen Schlwainer erwische, der hier Namensklau betreibt.

    Ich hoffe in der Riefenstahl-Debatte damals hat sich auch jemand anderes als dich ausgegeben. *g*

    @Tumi:

    WILD AT HEART geht echt nicht, da schlägt der Misogynie-Pegel bei mir wieder aus. ELEPHANT MAN - right, sicher sein bester. TWIN PEAKS - gut, bin aber nie wirklich warm mit geworden. LOST HIGHWAY - hat was, vor allem Bedeutungsschwere. STRAIGHT STORY - kenne ich nicht. Fand noch ERASERHEAD ziemlich toll.BLUE VELVET war auch nicht ganz schlecht. Aber wie gesagt, alles ohne besondere Euphorie. McKenzie hat schon Recht, Lynch zieht die Neo-Prätendanten förmlich an. ;)

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  22. Aha,aha, interessant ist das hier Alles. Mir fallen da noch spontan zwei, drei Dinge zu Lynch und der Diskussion hier ein:

    @ Mr. Vincent Vega:

    ich finde ihn nur nicht besonders interessant, nicht halb so komplex wie der gemeine prätentiöse, in der Regel selbsternannte Filmfan, in dessen Regal neben DEAD MAN auch GHOST DOG steht, oder wahlweise filmforen.de-Assi

    Wobei sich da natürlich fragen könnte, ob nicht der Verfasser der obrigen Zeilen an dieser Stelle nicht einen mindestens ebenso prätentiösen Habitus an den Tag legt, wie die von ihm als "selbsternannte Filmfans" titulierten Schreiberlinge/Kommentatoren, eben weil er mit einem solchen Satz seine (potentielle) intelketuelle Überlegenheit skandiert. ;-)

    BTW: 8 von 10 Punkten? Eine so hohe Bewertung zu dem Film hätte ich von dir jetzt nicht erwartet.

    @ tumulder:

    Lynchs deutlichen Hinweis das in seinen Filmen zu sehen was auch tatsächlich auf der Leinwand zu sehen ist nicht beachten, oder nicht beachten wollen.

    Hast du eignetlich auch noch einen anderen Satz zu Lnych auf Lager? :D Der wirkt mittlerweile echt ein wenig abgestanden. ;-)

    Wenn ich in den vielen Interpretationen vom eigentlich eindeutigen Lost Highway schon Möbiusschleife lese, bekomme ich Bauchkrämpfe.

    Warum den eigentlich gleich Bauchkrämpfe? Das ist doch ungesund! Lass die Interpretatoren und Holmes-Verschnitte doch ihre Gedanken, die sie im Zweifel dann halt auch veröffentlichen. Es soll durchaus Leute geben, denen Lynch sein Expressionismus und sein Surrealismus nicht reicht, und die Spaß am Rätseln haben. Und das ist doch auch das Gute an Lynch: Jeder kann die Filme anders sehen und das macht es eben auch so spannend (für den Einen mehr und für den Anderen weniger). - gez. Dr. Watson ;-)

    PS: Ich plädiere hiermit dafür den Begriff "Prätentiös" zum Unwort des Jahres 2008 zu erklären! ;-)

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  23. Ja, "Fackeln im Sturm" gehörte in den Achtzigern, neben "Dornenvögel" und "Shogun", zu meinen liebsten amerikanischen Miniserien. Ach, das waren noch Zeiten, goldene Jugendzeit als Bud Spencer und Colt Seavers meine Helden waren und jede verpasste Folge von "Captain Future" und "Shaka Zulu" mir Tränen in die Augen trieb. Damals ging mir ein David Lynch am Arsch vorbei (gähn), "Dersu Uzala" fand ich genauso toll wie "Kampfstern Galactica" und "Sieben Samurai" führte ein Kopf an Kopf rennen mit den "Glorreichen Sieben". So unschuldig und aus dem Bauch heraus habe ich nie wieder Film erlebt . -Seufz-

    Bevor ich jetzt fortfahre bitte ich schon mal im Voraus meine gotteslästerlichen Zuspitzungen zu verzeihen, aber das Grau der Ausgewogenheit macht einfach nicht soviel Spaß wie ein polemischer Amoklauf. ;-P

    "Barry Lyndon" wirkt auf mich wie ein parfümierter Barockschinken. Großartig in seinen Stillleben, in seinen statischen Landschaftstableaus und von Militärmärschen untermalten Schlachtgemälden, aber unsagbar öde in der Entwicklung seiner Handlung und Charaktere. Kubrick versuchte wohl ganz bewusst die Malerei des 19. und 18. Jahrhundert in Zelluloid zu gießen, versprüht dabei jedoch den Charme und die Dynamik einer Ausstellung englischer Landschaftsmaler. Der größte Fehler des Films ist die Wahl seines eitlen Titelhelden, einem tumben von Grund auf unsympathischen Fatzke, dem ich schon im ersten Duell den verdienten Filmtod gönne. Es interessiert mich nicht die Bohne was dieser Lyndon für tolldreiste Abenteuer erlebt. Kubrick hätte besser seinen Napoleon verfilmen sollen (genau genommen wirkt Lyndon wie eine stilistische Fingerübung, für diese nie umgesetzte Biographie). Im Übrigen ist mein Verhältnis zu Kubrick zwiespältig, ich sehe durchaus die kühle Brillanz seiner Bilder (z.B. 2001), jedoch weiß er es nur selten diese mit einem sich selbst tragendem stringenten Plot zu verbinden. Er ist ein großartiger Maler, hat aber keine Ahnung eine wirklich gute Geschichte zu erzählen oder sympathische Figuren zu zeichnen. Das was Spielberg zu viel an Sentimentalität und Herzenswärme hat, hat Kubrick zu wenig.
    (Meine Lieblingsfilme von ihm sind dennoch "Eyes Wide Shut", "2001" und "Wege zum Ruhm".)

    David Lynch verstehe ich nicht, dafür bin ich wohl zu blöd oder habe einfach zu wenig Kraut geraucht, um mich in seinen assoziativen Bilderreigen zu verlieren. Manchmal genieße ich einfach meine Beschränktheit, das Wissen als Nichtkritiker Filme auch mal einfach nicht verstehen zu müssen. Lynch ist halt der Regisseure für intellektuelle Eierköpfe, die sich stundenlang über die Metaebenen einer Filmszene auslassen können. Er bietet eine Projektionsfläche, eine Spielwiese für geistige Übersprungshandlungen, die mehr über den Kritiker aussagen, als über den Film selbst. Ich habe mich immer gefragt ob Lynch seine Zuschauer nicht einfach verarscht, dass er sich kaputt lacht, wenn honorige intelligente Cineasten versuchen seine enigmatische Bilddiarrhoe zu entschlüsseln.

    Aber jetzt bitte nicht schlagen, es war der Holzscheit, der Holzscheit hat mir solch häretische Worte zugeflüstert, bitte nicht schlagen armen kleinen Waldschrat…

    Viele Grüße

    Marald Milling

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  24. frau rieger17/11/08 17:23

    Rajko, hör' endlich auf, in Gestalt von M.Milling dein eigenes Board vollzuspammen! Nur weil du hin und wieder mal einen Meinungsabweichler einstreust, glaubst du wohl, damit durchzukommen! ;)

    Bei Kenzies völlig bananiger Herr-der-Ringe-Schmähkette möchte ich mir nur ein Glied herauspicken, und zwar das mit "Royo".
    Wenn du über einen speziellen Tittencut auf 70mm verfügst, dann bitte her damit, sonst kann ich die Ähnlichkeit zum Luis echt nicht nachvollziehen.

    Und wie schwul kann man eigentlich formulieren - "bananig, Glied herauspicken" - this conversation does me no good. LBS hilf'!

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  25. @C.H.:

    Wobei sich da natürlich fragen könnte, ob nicht der Verfasser der obrigen Zeilen an dieser Stelle nicht einen mindestens ebenso prätentiösen Habitus an den Tag legt, wie die von ihm als "selbsternannte Filmfans" titulierten Schreiberlinge/Kommentatoren, eben weil er mit einem solchen Satz seine (potentielle) intelketuelle Überlegenheit skandiert. ;-)

    Kurz: Joa. ;)


    BTW: 8 von 10 Punkten? Eine so hohe Bewertung zu dem Film hätte ich von dir jetzt nicht erwartet.


    MULHOLLAND DRIVE ist, jenseits seiner Pseudo-Mystik, ein ziemlich großartige Dissoziation über Hollywood, und sowas macht mich immer an (außer bei Altman).

    PS: Ich plädiere hiermit dafür den Begriff "Prätentiös" zum Unwort des Jahres 2008 zu erklären! ;-)

    Dafür haben schon viele plädiert, wird aber nichts nützen. ;)

    @Herr Milling (jetzt auch mit Vornamen):

    Immer wieder eine Freude, deine altherrenphilosophischen Filmerlebnisse nachlesen zu dürfen. *g*

    Ich hätte zwar etwas Widerspruch bei der Einschätzung von Lynch und Kubrick zu äußern,
    werde das aber unterlassen, weil die beiden es mir nicht wert sind. ;)

    Denke nur, dass man mit der Unterhaltungsfilm-Rezeption bei den beiden sicher nicht weit kommt und womöglich auch nicht kommen soll. Barry Lyndon ist wohl bewusst ein Arschloch, und Lynch hat an stringenten Plots wohl sicher so viel Interesse wie an einer normativen Logik. Dennoch ist mir da das (Erzähl)Kino Spielbergs, wo schon sein Name fällt, eben auch näher, vor allem weil mir kein Regisseur einfällt, der so unglaublich unpersönliche, gleichzeitig aber wichtigtuerische Filme gedreht hat wie Kubrick.

    Und:

    Frau Rieger,

    *ggggggg*

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  26. Da ist mein Kommentar von heute Nachmittag wohl doch nicht angekommen. Kurzum sei Dir noch einmal The Straight Story ans Herz gelegt. Der ist einfach toll.

    @c.h.
    Sorry, daß Dir meine Ansicht abgestanden erscheint, das ist aber leider wohl nicht zu verhinden, da ich Ansichten halt nicht wechsel wie meine Unterhose. Nur noch bitte zwei Fragen.

    1. Inwiefern konterkariert Deine angeführte Aussage Lynchs die Aussage Lynchs, die ich anführe?

    2. Warum stört es Dich wenn andere aufgrund einiger kursierender Interpretationsansätze zu Lynchs Filmen, an Bauchkrämpfen leiden? Du bist doch schließlich auch von Deinen Ansichten überzeugt, warum dann so zynisch, oder doch nur pikiert?

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  27. Wenn ich mich schon in gediegene Altherrenphilosophie versteige, dann unter meinem echten Namen.

    Man(n) muss schließlich zu dem Stuss stehen, den man so verzapft. ;-)

    Darauf stecke ich mir erst mal eine dicke Zigarre an, schwenke meinen Weinbrand und schwelge in sentimentalen Erinnerungen. HUST-SPUCK-SPEI ... ähem … verdammt ich habe vergessen, dass ich Nichtraucher bin ...

    Natürlich kommt man Lynch und Kubrick nicht mit meiner oberflächlichen Altherrenrhetorik bei, dies liegt auch gar nicht in meiner Absicht (das überlass ich den richtigen Kritikern, denen das passende Fachvokabular zur Verfügung steht). Mein Bestreben liegt einzig darin zu unterhalten, im besten Fall zu provozieren. Da ich kein Filmwissenschaftler bin, begnüge ich mich meist damit Filme nach ihrem Unterhaltungswert zu beurteilen und wenn die Figur des Barry Lyndon mit voller Absicht so abstoßend gestaltet wurde, so nehme ich mir die Freiheit heraus dieser Absicht jeden Unterhaltungswert abzusprechen. Das Gleiche gilt für die bewusst nichtlineare Erzählstruktur Lynchs. Dass der stets subjektiv definierte Begriff des "Unterhaltungswert" keine objektive Kritik zulässt, ist mir natürlich klar, aber ich bin halt ein zutiefst subjektiver Mensch (genauso wie etwa 6 Milliarden weitere Primaten auf diesem Planeten).

    Viele Grüße

    Marald

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  28. @tumi,

    nee, hier kam nix an. ;(

    @marald:

    Wir sind uns sehr ähnlich! Das wundert selbst Frau Rieger und treibt sie zu konspirativen Vermutungen.

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  29. @ tumulder:

    Sorry, aber die eine Frage kann ich nicht beantworten weil ich sie nicht vestehe (Das ist Ernst gemeint):

    Inwiefern konterkariert Deine angeführte Aussage Lynchs die Aussage Lynchs, die ich anführe?

    Ich habe doch gar keine Aussage von Lynch wörtlich/sinngemäß in meinem Kommentar an dich aufgegriffen und zitiert. Oder?

    warum dann so zynisch, oder doch nur pikiert?

    Weder pikiert noch zynisch, höchstens ironisch im humoristischen Sinne. Wenn ich etwas nicht ganz ernst meine, dann mache ich das mit sogenannten Smileys deutlich. Also nimm dir doch an Vega an Beispiel und nimm das ganze mit ein wenig Humor - so wie er meinen "sogenanntenFilmfan-Vega-Prätentiös-Seitenhieb" aufgefasst hat.

    Nichts desto trotz hat mir natürlich ein Teil deines Kommentares nicht gefallen, sonst hätte ich ja nichts gesagt.

    Du bist doch schließlich auch von Deinen Ansichten überzeugt,

    Das ist durchaus richtig - Und wir reden jetzt hier bitte nur über Interpreationen, nicht über "Fakten" - aber diese Überzeugung gilt in fast allen Fällen nur in Bezug auf micht Selbst --> Das bedeutet ich fasse einen Lynch (um beim Beispiel zu bleiben) so und so auf, damit er für mich funktioniert. Ich setzt meine Meinung aber nicht per se absolut. So viel zum Thema ich beharre auf meiner Meinung.

    Warum stört es Dich wenn andere aufgrund einiger kursierender Interpretationsansätze zu Lynchs Filmen, an Bauchkrämpfen leiden?

    Vielleicht habe ich ja deinen genauen Wortlaut in den falschen Hals bekommen:

    Wenn ich in den vielen Interpretationen vom eigentlich eindeutigen Lost Highway schon Möbiusschleife lese, bekomme ich Bauchkrämpfe. Zumal die meisten in Sherlock Holmes Geiste verfaßten Essays und Abhandlungen über Lynchs Filme vor allem Lynchs deutlichen Hinweis das in seinen Filmen zu sehen was auch tatsächlich auf der Leinwand zu sehen ist nicht beachten, oder nicht beachten wollen.

    Sorry, aber für mich ist das alles übelst abwertend konnotiert, der Kommentar geradezu apodiktisch rübergekommen: "Bauchkrämpfe = Magenverstimmung/Brechreiz in Folge des Konsums vergammelter/schlechter Reviews."

    Ich hatte dann halt den Eindruck du würdest hier über andere Ansätze herziehen, nur weil sie dir nicht gefallen. Anders ausgedrückt:

    Du hast mir hier vorgeworfen, dass ich mich an Meinungen/Sichtweisen/Magenproblemen Anderer stören würde. Überfliege noch mal deine von mir im vorigen zitierten Worte und überlege dann mal, ob du diese Frage nicht eher dir selbst stellen solltest. Und genau darauf zielte ich mit meiner Replik auf dich ab ("Lass sie doch")

    Lustig, dass du mir die Kritik, die ich dir vorhalten wollte, dann in der Replik selber vorgehalten hast, ohne zu erkennen was ich eigentlich von dir wollte ;-)

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  30. Hm, so weit ich weiß lebe ich nicht in Berlin, bin (meines Wissens) hetero (nobody is perfect) und über Dreißig, studiere momentan keine Sozialwissenschaften (oder was war das gleich?) sondern studierte bis vor 8 Jahren Forstwirtschaft, bin Landei aus Überzeugung und habe nicht die Absicht als Filmkritiker zu arbeiten.

    Außerdem mag tumulder mich nicht (aus mir vollkommen unerfindlichen Gründen hält er mich für einen notorischen Dummschwätzer)... ;-)

    Also Frau Rieger, ihre Anschuldigung entbehrt jeder Grundlage, es sei denn sie vermuten bei Herrn Vega ernsthaft schizophrene Züge. Denn theoretisch, ich meine wirklich rein theoretisch, könnte ich natürlich tatsächlich nur eine kranke Manifestation seines Wahnsinns sein ... Sollte dieses Theorem zutreffen, bitte ich Herrn Vega darum den Gedanken an meine Existenz noch vor morgen früh zu beenden, denn für eine Wahnvorstellung habe ich verdammt viel Stress an meinem Arbeitsplatz auszustehen. ;-P

    Viele Grüße

    Marald

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  31. @c.h.
    a.) Deine Interpretationen standen hier nie zur Debatte.

    b.) Wer wollte denn hier wen vorführen weil er sich offensichtlich angesprochen fühlte. Sorry C.H., siehe a.)

    c.) Denke jetzt doch bitte einmal über die Bedeutung des Wortes Prätention nach. Gegebenenfalls mit Hilfe des Dudens.

    @MVV
    Sorry für den Spam.

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  32. So, jetzt alle wieder lieb haben, sonst werde ich wirklich zum Mr. Hyde - und der wird dann schlimmeres tun als in Altherrenromantik zu schwelgen. ;)

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  33. @ MVV

    Sorry für den Spam.

    Muss man sich hier jetzt schon für eine (hitzige) Debatte entschuldigen? Falls ja, dann mach ich das mal ganz prophylaktisch, habe aber trotzdem noch eine Anmerkung zu tätigen. ;-)

    @ tumulder:

    zu a) Mein Gott, ich habe das zu keinem Zeitpunkt auf mich persönlich bezogen, oder habe mich persönlich angegriffen gefühlt. Diskussionen über meine Blog-Inhalte führe ich bei mir und nirgendwo sonst. Das ganze Theater war als allgemeines Plädoyer für die Gleichberechtigung aller subjektiven Lynch-Interpretationen gemeint, auch für die, die abseits deines geliebten Lynch-Grundsatzes, operieren. Nicht mehr und nicht Weniger. Ich mag halt keine Bauchkrampf-Semantik.

    zu b) Nichts lag mir ferner als irgendwen (also dich) vorzuführen. Es tut mir leid, wenn meine Ironie daneben gegangen ist. Die Dr. Watson/Ungesund-Geschichte sollte lustig sein. Ich lasse mir ja schließlich auch deine/eure Howard-Gags auf meine Kosten gefallen. ;-)

    zu c) Ich denke jetzt über gar nichts mehr nach, denn es ist 1.49 Uhr und mein Kopf ist leer. Als Zeichen meines guten Willens (Und weil ich MVVs Mr.Hyde-Transformation fürchte), biete ich dir aber nun feierlich an, das Kriegsbeil zu begraben und mit mir die imaginäre Friedenspfeiffe zu rauchen - "Howgh, ich habe gesprochen" ;-)

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  34. Herr Kenzie,
    alarmierender Realitätsverlust ist das eine, aber aus dem Entstadium der Prätentionswut musst du dich endlich mal befreien. Solche Aussagen (...)
    sind an größenwahnsinnigem Übereifer ja nur schwerlich zu überbieten. Ich beginne mich zu sorgen!


    Du bist so ein gottverdammter Faschist, wegen Leuten wie dir könnte ich glatt politisch werden - wenn Politik und Kunst sich nur nicht als Lebensphilosophien so vehement widersprechen würden. Tja, so ein Mist.

    Zu Lynch (in einfacher Ignoranz der kleinen Debatte, die sich seit deinem Post mit tumulder und Mr. Milling entwickelt hat): Wenn du die unsinnige Annahme, alle Lynch-Verehrer würden seine Filme auf einer primär intellektuellen Ebene rezipieren (womit du mich wohl auch einbeziehst, nehme ich an), können wir weiterreden. Bzw. die irrige Annahme, dass komplex = besser ist. Und die irrige Annahme, dass nur Neo-Prätendanten Lynch ausgesprochen großartig finden können, weil sie keine filmhistorische Bildung haben (Ich prahle einfach und behaupte, selbige satt inne zu haben und Lynch trotzdem zu verehren - ich bin schließlich auch das Gegenteil von einem Neo-Prätendanten).

    und natürlich zu heterosexuell

    Diese Aussage, mein Lieber, die du nicht müde wirst, durch gräuliche Taten unentwegt zu untermauern, demonstriert eigentlich fabelhaft, warum man dich als Filmkritiker und Kunstrezipient im allgemeinen einfach nur selten 100%ig ernstnehmen kann, gefangen wie du in deiner zutiefst bedenklichen Heterophobie bist.

    Herrlich, absolut herrlich, das.

    Nein, purer Idealismus, Glaube an das Gute in deiner schwarzen Pragmatiker-Seele, die zum ewigen Aufenthalt auf dem Spiel-Berg verdammt zu sein scheint.

    Fand noch ERASERHEAD ziemlich toll.

    OMFG! Nach deinem Chuck Norris-Geständnis die nächste Unwucht. Gar nicht mal so konsequent von dir, 1:0, ich ärgere und wundere mich.

    "Barry Lyndon" wirkt auf mich wie ein parfümierter Barockschinken. Großartig in seinen Stillleben, in seinen statischen Landschaftstableaus und von Militärmärschen untermalten Schlachtgemälden, aber unsagbar öde in der Entwicklung seiner Handlung und Charaktere. Kubrick versuchte wohl ganz bewusst die Malerei des 19. und 18. Jahrhundert in Zelluloid zu gießen, versprüht dabei jedoch den Charme und die Dynamik einer Ausstellung englischer Landschaftsmaler. Der größte Fehler des Films ist die Wahl seines eitlen Titelhelden, einem tumben von Grund auf unsympathischen Fatzke, dem ich schon im ersten Duell den verdienten Filmtod gönne. Es interessiert mich nicht die Bohne was dieser Lyndon für tolldreiste Abenteuer erlebt. Kubrick hätte besser seinen Napoleon verfilmen sollen (genau genommen wirkt Lyndon wie eine stilistische Fingerübung, für diese nie umgesetzte Biographie).

    ?!?

    [!]ERROR[!] 8-O

    Im Übrigen ist mein Verhältnis zu Kubrick zwiespältig, ich sehe durchaus die kühle Brillanz seiner Bilder (z.B. 2001), jedoch weiß er es nur selten diese mit einem sich selbst tragendem stringenten Plot zu verbinden. Er ist ein großartiger Maler, hat aber keine Ahnung eine wirklich gute Geschichte zu erzählen oder sympathische Figuren zu zeichnen.

    !!! E R R O R !!!

    Wenn du bisher nicht, abgesehen von deiner unerhört eloquent-harmonischen Eierkraulerei mit Rajko, filmgeschmacklich auf mich einen halbwegs vernünftigen Eindruck gemacht hättest, würde ich diesen Absatz (inkl. des sich auf BARRY LYNDON beziehenden Teils) zum ignorantesten Posting der Woche ernennen. Das wäre aber wohl leider unsportlich und würde mich in Lichtgeschwindigkeit in die Nähe der faschistischen Tendenzen des hemmungslos-narzisstischen Blogherrn treiben, was nicht schön wäre.

    "stringenter" Plot... keine Ahnung, eine gute "Geschichte" zu "erzählen"... "sympathische Figuren zu zeichnen"...

    Das sind derart kunstfeindliche, platte Argumente, so etwas würde ich aus dem Mund eines reinen Mainstreamguckers auf Realitätsflucht im Kino erwarten, nicht aber von jemandem, der hier von Teshigahara u. ä. schwärmt und mit VV, dem Liebhaber aller unsympathischen Charaktere, zum Gebet anstößt.

    Das Lied von der Frage, warum Filmcharaktere sympathisch sein müssen, um als Identifikationsträger zu dienen (wer einen zwiespältigen Charakter als unnahbar empfindet, hat oft Selbstreflexionsstörungen, gez. Dr. Christoph Freud), welche Revelanz eine "gute Geschichte" überhaupt für die Qualität eines Films hat und was Stringenz mit Suggestivität und der Ehe von Form / Inhalt in der Kunst zu tun hat, möchte ich nicht singen. Das hätte i. m. A. was von cineastischem Kindergarten an sich (und wäre es, ganz unabhängig von dem Unterhaltungs- / Langeweile-Ethos sowie der Lust an der Provokation immer noch - je größer das Filmverständnis, desto größer die Sünde). Ich hoffe mal, mindestens 30 % davon waren Polemik.

    Ganz abgesehen davon: Ich musste bei BARRY LYNDON weinen und ALWAYS lachen. Das macht mich wahrscheinlich zum größten Misanthropen überhaupt.

    =>

    Barry Lyndon ist wohl bewusst ein Arschloch

    Ein bemitleidenswertes, lebenslang pubertäres Dummbrot mit überstark ausgeprägtem gesellschaftlichen Selbsterhaltungs- / -verleugnungs und einem ebenso ausgeprägten emotionalen Selbstzerstörungstrieb - aber einer bisweilen naiven Gutgläubigkeit, die das Menschlichste vom Menschlichen hervorkehrt und BARRY LYNDON zu einem selten traurigen, wahrhaftigen sowie zutiefst humanistischen, intimen Film macht, der weit mehr als nur die historische Zeitspanne (bzw. deren Gesellschaft), die er beackert, perfekt repräsentiert und reflektiert.

    Der geheime Zynismus der Spielbergianer, deren überaus sentimentaler, gutmenschlicher Held einer von Kubricks größten Verehrern und ein enger Freund ist / war. Aber das zeichnet einen Pfarrer schließlich aus - in Glaubensfragen ist er gewandter und hellsichtiger als seine Gemeinde:-) (Auch wenn es keine gute Idee vom Pabst war, diesem gewissen Priester das Buch der künstlichen Intelligenz zu übergeben.)

    Ich hätte zwar etwas Widerspruch bei der Einschätzung von Lynch und Kubrick zu äußern

    Achtung, die Nase könnte wachsen. Milling spricht dir doch in jedem Satz aus der Seele, warum also nicht preisen statt scheinheilig zu differenzieren?

    @ frau rieger:

    Da hier offenbar jeder mal Frau Rieger sein kann, nehme ich jetzt einfach mal an, dass sie in diesem Fall auf den Namen Chili (oder Hanns) hört.

    Wenn du über einen speziellen Tittencut auf 70mm verfügst, dann bitte her damit, sonst kann ich die Ähnlichkeit zum Luis echt nicht nachvollziehen.

    LOTR ist Royo in Kinoform für Schwule und animiertes Plattencover für Gothic-Gören. Deswegen findet Rajko es ja auch so besonders toll.










    Die ästhetische Geistesverwandtschaft von Royo und LOTR muss ich doch hoffentlich nicht noch extra beschreiben? Möchte ich auch gar nicht... sonst gefriert mir nur das Blut in den Adern, viel zu frostig, das.

    Aber diese Debatte entfachen wir bitte nicht erneut, damit waren wir doch schon durch, hatte ich eigentlich gehofft / angenommen (wer will schon "Return of the 50 Foot Posting" sehen?).

    (Und das "bananig" notiere ich mir schonmal als ebenfalls tendenziös-faschistisch, nehmen Sie sich also in Acht vor scheinbar linken Cineasten, Frau Rieger!^^)

    vor allem weil mir kein Regisseur einfällt, der so unglaublich unpersönliche, gleichzeitig aber wichtigtuerische Filme gedreht hat wie Kubrick.

    Wichtigtuerisch: nachvollziehbar aber subjektiv, unpersönlich: objektiv anmaßend und böswillig. Wann ist ein Film denn persönlich, Rajko?

    Bedauerlich, dass dir immer hier in deinem Blog die interessanten Speerspitzen aus dem Rachen ragen und nie, wenn ich dich mal an der Strippe habe. Wenn du über Kubrick schon nicht mehr fundiert sprechen kannst, weil seine Filme bei dir nicht mehr präsent sind, solltest du dich besser nicht mehr über ihn äußern, bis du dein Gedächtnis wieder aufgefrischt hast, sofern deine f. Film-Selektionsrampe das überhaupt noch zulässt. Immerhin redet in seinen Filmen ja kaum jemand französisch.

    Nun ja, wahrscheinlich vergeude ich hier nur meine Zeit, krault nur weiter!

    Eigentlich ist es ja ohnehin umsonst:

    Da ich kein Filmwissenschaftler bin, begnüge ich mich meist damit Filme nach ihrem Unterhaltungswert zu beurteilen und wenn die Figur des Barry Lyndon mit voller Absicht so abstoßend gestaltet wurde, so nehme ich mir die Freiheit heraus dieser Absicht jeden Unterhaltungswert abzusprechen.

    PS:

    Joa. ;)

    Immerhin scheinst du langsam Gefallen an dem Aufenthalt auf der Bamako-Fähre zu finden, bzw. hast nun zumindest registriert, wo deine Reise hingeht, nämlich zu Dornlynchchen im Prätentionsland.
    I'm waiting for you, cutie!8-)

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  35. OMFG, geht es dir gut, Kenzie? Nach den Monster-Postings im GF folgen nun also die Monster-Comments auf meinem Blog? HILFE! Was schreibst du da nur für prätentiöses Gewäsch? Ich habe nur ca. die Hälfte deiner weirden Wort-Fucks verstanden ...

    Halten wir zumindest fest, dass ich mit Herrn Milling meinen zweiten Eierkrauler nach Tumulder engagiert habe, mein Fahrticket nach Bamako am Bahnhof noch schnell dir in die Tasche gesteckt habe (woraufhin du dich innig gefreut hast), man bei LARY LYNDON wahlweise weinen (sic!) oder kotzen kann, sich Spielberg zu Kubrick also wie Anakin Skywalker zu Obi Wan Kenobi verhält, du kein Neo-Prätendant bist, weil du sowohl der Film-History-Checker als auch Lynch-Experte bist (und damit womöglich der Ruler of the greatest of all Prätentions-Galaxien), und es 1:0 für mich steht (obwohl ich mich an kein "Chuck-Norris-Geständnis" erinnern kann).

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  36. Dorkheimer18/11/08 13:14

    Der Beitrag von mckenzie hat mir, bis auf einige VV-artige Übertreibungen ("Faschist!"), sehr viel Freude bereitet. Weiter so! :D

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  37. Jetzt hat McK auch 'nen Eierkrauler. *g*

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  38. frau rieger18/11/08 13:52

    Und Kenzie hat Papst falsch geschrieben. ^^

    Ansonsten Danke, "Return of the 50 Foot Posting" kann noch warten, habe den Vorgänger noch frisch im Gedächtnis.

    Und ich gebe ja auch zu, dass eine eventuell dir behagende morgentauig-Wald-und-Wiesen-streunende Herr-der-Ringe-Fassung, welche die Schlacht um Helms Klamm jederzeit gegen eine von Trinkliedern umrahmte Lagerfeuerszene mit Verzehr frisch gepflückten Pilzragouts eintauschen würde, einen interessanten Ausbau des Tolkien-Kosmos darstellen könnte, sehe mich aber auch außerstande, die schlichte Wahrheit zu verdrängen, dass ein Multimillionen-Dollar-Projekt derlei Hippie-Träumerei schwerlich berücksichtigen kann.

    Deine Wunschfassung drehen wir irgendwann einfach mal selbst, Arbeitstitel: Bombadil's Revenge.

    Grüße,
    Luis Royo seine Putzfrau

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  39. @ McKenzie
    :-D

    Meine bewusst überzogene Provokation hat anscheinend etwas ausgelöst.

    Als rauer Naturbursche kann ich gut damit leben, dass mir der filmhistorische Sachverstand abgesprochen wird, was daran liegen könnte, dass ich nie den Anspruch erhoben habe einen solchen zu haben.
    Ich habe kein Interesse die Geschichte des Films in einen allgemeingültigen Kanon zu gießen, dass überlass ich solchen Rhetorikungeheuern wie Ihnen.
    Ich sehe mich ohnehin eher als filmischen Konzentratselektierer, dem es einfach Spaß macht durch "prätentiöse" oder vielmehr effektheischerische Formulierungen zu unterhalten. Dabei nehme ich mich im Übrigen eigentlich nur halb so ernst wie sie zu glauben scheinen. Vielleicht sollten sie das auch mal in Erwägung ziehen. ;-)

    Viele Grüße

    Marald

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  40. Nimm' den kleinen Bayern nicht so ernst, Marald. Der ist immer so übereifrig und erregt, das ist Teil seines Prätentionsrinderwahns. ;)

    Er kommt nicht klar damit, dass sein Ticket nach Bamako schon lange überfällig ist. Und er kämpft und strampelt dagenen an, aber es hilft nichts. Muahahahahaha.

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  41. Entschuldigung, ähh, wo ist denn hier die Medikamentenausgabe?

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  42. Auf dem Rücken eines Krokodils über den Niger - Mali sehen und sterben... ;-)

    Viele Grüße

    M.

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  43. Der Mann mit dem Plan18/11/08 19:01

    Ich möchte auch noch einmal applaudieren, McKenzie. Eierkrauler, das bin ich dennoch nicht. Aber selten, dass mir ein derart langer Beitrag ein derart breites Grinsen aufs Gesicht zaubert. Jaja, die Lang-Breit-Ratio...äh... ja. hmpf.

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  44. Oh, jetzt wird es wirklich lustig.

    Schade, dass es wohl nicht wahr ist.

    Aber die Vorstellung allein, dass der P-Pabst Plani dem P-Zögling McK applaudiert, genügt völlig, um mit ausreichend Polemikgeschütz in die nächsten Telefonatsgefechte zu ziehen. :D

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  45. Die Entourage ist von der Kette ...

    @tumulder

    Ich hätte gern eine Handvoll von den lustigen Blauen, dann werde ich Ligetis "Atmosphères" auf volle Lautstärke drehen, meinen Büßerriemen umschnallen, mir den Rücken mit der Neunschwänzigen blutig schlagen und meinen prätentiösen Schmerz in die Novembernacht schreien:

    Ich werde nie wieder Scherze mit Filmgott Kubrick treiben,
    Ich werde nie wieder Scherze mit Filmgott Kubrick treiben,
    Ich werde nie wieder Scherze mit Filmgott Kubrick treiben,
    Ich werde nie wieder Scherze mit Filmgott Kubrick treiben,
    Ich werde nie wieder Scherze mit Filmgott Kubrick treiben,
    Ich werde nie wieder Scherze mit Filmgott Kubrick treiben,
    Ich werde nie wieder Scherze mit Filmgott Kubrick treiben,
    verdammt - Ich werde hier noch
    zum Jack Torrance ... ;-P

    Darauf einen Dujardin - Prost - hicks ;-D

    Viele Grüße

    M.

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  46. Kinder, Kinder! Und das fing alles so gut an. Die Wörter der Woche sind für mich "Prätention" und "Marald".
    Von nun an werd ich es mir zweimal überlegen das böse Wort mit "P"
    in den Raum zu werfen.

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  47. Ach was, bloß nicht mit geizen. ;)

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  48. Eben. Ist doch schon ein geflügeltes Wort, so schön auf alles absurde, unangenehme oder intellektuell verbrähmte in Sachen Kino anwendbar.

    @ VV:

    Dass du mich hier zum Pausenclown degradierst, halte ich für bezeichnend. Aber mach nur, es ist, wie gesagt, eine Art Kompliment aus deiner großen Klappe.:-)

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