August 18, 2008

News: DER BAADER MEINHOF BOYKOTT

Wenig Zeit trotz vieler News: Wie bereits flächendeckend zu lesen war, hat sich Constantin Film für ihre Presseagentur etwas besonders pfiffiges ausgedacht, nämlich Film- Journalisten zum unverschämtesten Knebelvertrag überhaupt zu verpflichten. Das alles war in der SZ zu lesen oder beim DJV. Ich werde mich dem Boykott des Films und damit der Berichterstattung natürlich anschließen, nicht zuletzt, weil der mich schon seit seiner Produktionsphase in Berlin nervt. Und ich nach "Der Untergang" und "Elementarteilchen" eigentlich auch keine Eichinger-Produktionen mehr über mich ergehen lassen möchte.


Bildquelle: SZ


Kommentare:

  1. Mr. Hankey18/8/08 14:53

    Auf den Film freuen sich (vor allem) Udo und ich schon ziemlich lange (Über deine Naja-Meinung zu "Der Untergang" will ich jetzt nicht diskutieren! ;), aber das Ding ist natürlich wirklich ne Unverschämtheit. Daher Glückwunsch zu Deiner Entscheidung.

    Allerdings würdest du dich dem Boykott anschliessen, wenn es einen Film betreffen würde, der dich wirklich interessieren würde?

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  2. Wenn es sich um so eine Unverschämtheit handelt, dann ja.

    Dagegen war WAR OF THE WORLDS ja gar nix.

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  3. Mr. Hankey19/8/08 01:36

    Dann ziehe ich meinen Hut vor Dir und werde das beim nächsten Rajko-Must-to-See beobachten! ;)

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  4. Sehen und Bericht erstatten sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe. ;)

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  5. Eichinger Bashing ist immer gut. Verstehe eh nicht, was man von einem Film über die RAF aus diesem Umfeld erwartet. Da schaue ich mir sogar lieber noch Christopher Roths Baader an, den ich bekanntermaßen schon nicht überzeugend fand. Aber zumindest hatte er noch eine Idee, die sich nicht auf ein dummdreistes *Ende vom Mythos RAF* runterbrechen läßt.

    In den Kommentaren vom Filmtagebuch findet sich übrigens auch der Hinweis, daß die Produktion beträchtliche Gelder für Medienleistungen eingestrichen hat. Fürs Häppchenbuffet der degoutanten Speichellecker dürfte das zumindest reichen.

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  6. Na dann ma her mit den Häppchen für 100.000 Euro!

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  7. Ach so, ich dachte mit dem Speichel.

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  8. Speichel für 100.000 Euro? Wieviel Teraliter gedenkst Du denn in den nächsten Jahrzehnten zu produzieren? Da müssen Politik, Wissenschaft und Medienbetrieb aber mit vereinten Kräften arbeiten.

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